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27.05.2019 um 7.14 Uhr - von J*. - "BITTE UM HILFE!"



Guten TAG!
BITTE UM HILFE!
Ich wurde in eine SÖB MASSNAHME gesteckt, 2 monate Vorbereitung und dann 7 Monate Tischlerei, Grünpflege, oder Pappenschachtel zusammen bauen, aber wegen meiner Kreuzprobleme war ich 2 mal 2 tage bei Arzt, das ich auch entschuldigt habe, jetzt hat sich die SÖB von mir getrennt und dem Ams gesagt das ich nicht mitmache weil ich immer zum Arzt gehe. UND AUF DAS HAT mir AMS laut Paragraf 10 VEREITELUNG gesendet... aber ich kann doch nicht täglich 2 tabletten nehmen das ich diese schwere ARBEIT aushalte??? BITTE UM INFO... am Dienstag will sie eine NEIDERSCHRIFT MACHEN...muss ich das unterschreiben ???? ODER NICHT...was muss ich machen ???? bitte um INFO
(25.05.19)

Antwort:
Sie brauchen die Niederschrift nicht unterschreiben - schon gar nicht, wenn sie mit dem Inhalt nicht einverstanden sind.
Sollte es zur Sperre kommen, so verlangen sie einen Sperr-Bescheid und legen darauf Berufung ein. (erheben Beschwerde)
Diese Zeit war "ärztlich" entschuldigt. Das darf nicht als Vereitelung ausgelegt werden. Wichtig wäre, dass sie sich vom Arzt ein ärztliches Attest / Befund holen, das ihre Kreuzprobleme bestätigt - falls, geben sie dieses der Berufung bei - dann sollte die Sperre keine Chance haben. (Ohne Gewähr)


27.05.2019 um 7.10 Uhr - von H. - "Weiss nicht was ich sonst tun soll"



Lieber Herr Moser ich wende mich an Sie weil ich wiedermal nicht weis was ich sonst tun soll.
Mir wäre es am liebsten sie würden mich telefonisch kontaktieren um das ganze aufzuklären da schriftlich wirklich sehr viel zusammenkommen würde.

Meine Telefonnummer : ********
Mein Name : ********

Gestern am 2*.05.2019 um *:30 hatte ich einen AMS Termin bei meiner Beraterin Frau H..
Seit anfang wurde ich bei dieser Beraterin auf rassistische Art schickaniert und persönlich angegriffen. ( Mit Aussagen wie : Rasieren Sie sich mal ihren Bart ab zb. )
Gestern jedoch ist das Fass übergegangen.

Ich bin um *:30 zu der Frau gekommen, und mir wurde gesagt ich soll mich setzen.
Währendessen wurde die Beraterin angerufen und hat den/die Anrufer/rin abgewimmelt mit den Worten : Ich mache gerade einen §10 und melde mich später.
Bis Dato wurde kein Wort mit mir ausgetauscht, die Beraterin hat mich weder nach meiner Bewerbungsliste noch nach anderen Unterlagen gefragt bevor sie mir die Sperre zum unterschreiben ausgehändigt hat.

Daraufhin wurde mir eine Niederschrift ausgehändigt das mein Geld mir gesperrt. ( Kann ich ihnen im Nachhinein senden eingescannt )
Dazu muss ich sagen das mir mir nichts gesagt wurde am 1*.05.2019 das ich Bewerbungen nachweißen muss vom 2*.04 - 2*.05 sondern jeglich der letzten Woche so wie immer. ( Die Bewerbungen die länger als zwei oder drei Wochen zurückliegen wurden schon bei älteren Terminen vorgelegt.

Zusatz zu §10 vom 1*.05.2019

Ich , H*** ***** erkläre dass ich heute keine Bestätigungen über meine Bewerbungen die ich vom 2*.04.19 bis zum 2*.05.19 bei verschiedenne Trafiken getan habe vorlegen kann.
Ich muß daher mit den Konsequenzern einer ev. §10 Sperre ab 1*.05.19 rechnen.

Hier sieht man auch perfekt das die Beraterin nicht in der Lage ist ein ordentlich Deutsch auf Papier zu kriegen.
Es wurde mehrmals veruscht mich als "nicht deutsch sprechend" dazustellen in dem Sie meine Aussagen in einem Volksschul-Niveau schreibt trotz mehrmaliger Aufforderung fachlich zu schreiben.
"und so" "keine ahnung warum" "euda" etc. obwohl diese Worte dort nichts verloren haben schreibt Sie solche in die Niederschrift hinein.

Also wird mir das Papier hingelegt ich soll unterschreiben.

Ich verweigere die Unterschrift mit der Begründung, dass ich meine Bewerbungsliste dabei habe und diese vorweisen kann.
( Bewerbungsnachweiße zum Teil mit Stempel der Firmen zum Teil mit Email Nachweis (in der Beraterin ihrem Email Postfach) oder auf ihren Wunsch ausdruckbar )

Das alles interessiert die Dame aber nicht im geringsten und Sie möchte sich meine Unterlagen nicht ansehen, des weiteren wird mir gesagt das keine Email gekommen ist mit den Screenshots das ich mich beworben habe.
( Dazu muss ich sagen beim letzten Termin 1*.05 wurde mir gesagt die Email ist gekommen aber es steht kein Datum mit bei. )
Also diese Woche wird die Aussage der letzte Woche komplett dementiert. Auf meine Kosten anscheinend...


Bis dahin habe ich mich wirklich zusammengerissen doch hier ist mir der Faden gerissen.

Ich habe der Beraterin gesagt sie machen jetzt ihre Arbeit gefälligst öffnen ihr Email Postfach und drucken meine Email vom 2*.04.2019 aus.
Die Frau H. belächelt mich und sagt einfach NEIN.
Daraufhin frage ich ob ICH ihre Arbeit auch noch übernehmen soll und was das ganze lächerliche Verhalten soll.
Also zücke ich mein Handy und öffne meine Emails um vorzuweißen das die Email von mir am 2*.04 an die Frau H. gesendet wurde.
Jedoch auch den Beweis am Handy weigert Sie sich anzusehen und druckt mir also einen neuen Termin für den Zeitraum nach meiner 6 wöchigen Sperre aus und ignoriert weiter meine Anwesenheit.
Daraufhin beantragte ich meine Beratung zu einem Reha Berater zu wechseln

Ich sage darauf
Zitat : "Ich möchte bitte zu einem Reha Berater wechseln aufgrund meiner bestehenden **syndrom Erkrankung und bitte um eine weitere Untersuchung da laut Amtsarzt weitere Abklärungen und eine phsysikalische Therapie empfohlen wird.

Auf diese Aussage lacht mich meine Beraterin aus und sagt : Geh Bitte Herr H... wir entscheiden wo Sie hingehen.
Darauf sage ich wieder, Sie haben mich damals zu diesem Arzt in der Gesundheitsstraße geschickt und dieser Arzt hat hier in den Bescheid geschrieben das eine weitere Untersuchung und Therapie empfohlen wird.
Ein höchst unprofessionelles Benehmen und grenzt schon an fahrlässige Gesundheitsgefährdung was sich die Frau H. hier erlaubt.

Nach weiteren unötigen hin her diskutieren bezüglich Beraterwechsel drückt mir die Frau den neuen Termin in die Hand und sagt mir ich solle den Raum verlassen.

Ab hier wirds wirklich lächerlich.....

Ich sage der Frau H. ich möchte eine schriftliche Stellungsnahme/Bestätigung das Sie meine Bewerbungsunterlagen verweigert haben und mich laut §10 rechtskräftig sperren.

Darauf sagt die Frau H. lächelnd : ich muss ihnen garnichts schriftlich geben auf wiedersehen.
Ich diskutiere jetzt knapp 5-10 Minuten mit der Dame welches Recht Sie sich nimmt meine Unterlagen zu ignorieren und mir eine Sperre auszuhändigen obwohl ich die verlangen Unterlagen mithabe.
Dannach ging ich zu Ihrer Vorgesetzten im Nebenraum die alleine in Ihrem Büro saß, und zuvor schon von der Seite irgendwelche Worte in unser Gespräch geworfen hatte.
Das erste was Sie sagt ist : HABEN SIE EINEN TERMIN ? belustigt sage ich die sind doch alleine hier im Raum.
Daraufhin diskutiere ich also mit den beiden warum mir keine schriftliche Bestätigung/Aussage ausgehändigt wird über die §10 Sperre und warum meine Unterlagen ignoriert werden die ich mit habe.
Wenige Momente dannach wird mir gedroht mit Security und Polizei das ich den Raum verlassen soll ohne eine schriftliche Aussage/Bestätigung.

Als dann der Security Beamte neben mir stand und mir mit der Polizei gedroht wurde habe ich letztendlich den Raum verlassen und bin in die Infozone unten gegangen um das ganze einem anderen Kollegen zu erklären.
Dieser wies mich darauf hin das ich die Emailnachweiße ausdrucken solle und Ihm das ganze dann vorlegen soll sodass er das ganze prüfen lässt.


Ich möchte nicht zu genau in jedes Detail eingehen weil sonst alles zu lange wird.
Das ist auch nur der Vorfall vom 2*.05 es gibt etliche Vorfälle von anderen Terminen/Tagen.
Ich war gestern auf der Polizei um zu fragen was ich als nächsten Schritt machen soll, mir wurde geraten mich bei einem Rechtsschutz genauer zu informieren. (23.05.19)

Antwort:
Lassen sie sich nicht schikanieren bzw. provozieren.

Sie müssen versuchen – wenn möglich – eine begleitperson mit zum termin zu nehmen – mit einem zeugen sieht die sache ganz anders aus.

Und bei solchen problemen besuchen sie gleich den geschäftsstellenleiter – mit begleitperson wäre ganz gut.

Was diesen fall anbelangt so ist hier eine aufsichtsbeschwerde angebracht – das ist kein umgang zwichen einem beamten und dem klientel – diese unfreundlichkeit besser verachtung brauchen sie sich nicht gefallen lassen.
Siehe
Mobbing durch das AMS / Schlechte Behandlung:
Bei richtiger Vorgehensweise sind auch Schmerzensgeldforderungen möglich! (16.02.11)

bez. der sperre legen sie sofort Berufung ein.
(Verlangen schnellstens den sperr-bescheid und erheben beschwerde.)

mit unter anderem folgender begründung
Eine bestimmte Zahl von Bewerbungen nachweisen.
Der Verwaltungsgerichtshof schiebt den Methoden des Arbeitsmarktservice, schematisch wöchentlich eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen vorzuschreiben, einen Riegel vor.

geben sie auch an dass sie viele bewerbungen schon versandt haben und das sie nicht bereit war sich diese beim termin anzusehen. – oder so wars?

beschreiben sie wie hier an soned auch das verhalten der Beraterin und dass sie nicht bereit war das "nachweis-E.mail" zu öffnen bzw. anzusehen.

(kontrollieren sie auch nach, ob die Beraterin einen bestimmten vermittlungsvorschlag meint, den sie ev. übersehen haben?)

Und nochwas ganz wichtig! Wenden sie sich an die volksanwaltschaft (vaa@volksanwaltschaft.gv.at)
senden denen ev. auch eine beschwerde und bitten um unterstützung.

Alles gute
Ohne gewähr
eine telefonische betreuung ist leider nicht möglich. danke für`s Verständnis.


27.05.2019 um 7.00 Uhr - von C*. - "Kursnebenkosten"



Guten Tag,
Ich mache derzeit eine AQUA-Ausbildung und obwohl es manchmal stressig ist, bin ich zufrieden und freue mich auf den Abschluss, den ich machen kann und uberhaupt, dass ich die Möglichkeit dazu habe. Das AMS gewährt mir hierfür zusätzlich zur Notstandshilfe, Kursnebenkosten und pauschalierte Kursnebenkosten, welche die gesamten Fahrtkosten abdecken sollen - nur das tun sie eben nicht. Ich bleibe auf ca. 30€ an Kosten sitzen. Und das sehe ich nicht ein. Ich habe bereits beim AMS vorgesprochen. Diese Wollen die Tickets als um eine Neuberechnung durchzuführen. Für das Ticket der Wiener Linien habe ich eine Monatskarte, für den Zug jedoch nicht; da verwende ich Wochenkarten, weil ich am 1. meistens nicht das Geld habe, um gleich ein Zugticket für das gesamte Monat zu kaufen. Ich war zudem in Privatkonkurs und habe keinerlei finanzielle Reserven. AMS-Geld kommt auch immer erst am 6. herum. Diesen Umstand habe ich dem AMS gemeldet und es meldet sich nicht mehr. Dass man unbedingt e ine Monatskarte braucht, dürfte deren letztes Wort gewesen sein. Was soll ich jetzt tun? Ist es sinnvoll einen "Bescheid über den Leistungsanspruch" und dann in Berufung zu gehen? Was empfehlen Sie? (23.05.19)

Antwort:
Besuchen sie das AMS - mit begleitperson - immer im vorhinein um förderungen / fahrkarte ansuchen. Ev. besuchen sie den geschäftsstellenleiter - wenn notwendig - erklären sie die sachlage und dass sie das geld bzw. den gutschein im vorhinein brauchen. (
Vorstellungsbeihilfe!) ohne gewähr


22.05.2019 um 12.02 Uhr - von R. - "Mit dem ganzen Sachverhalt an die Medien gewendet.
Die Kronen Zeitung hat sich gemeldet und möchte diesen Fall drucken."



Guten Tag nochmal. Wir haben vor ein paar Tagen kommuniziert und ich erbat Ihre Hilfe und Rat bezüglich der Missstände am AMS.
Ich hab u.a. mit Ihren Informationen ein Schreiben erstellt und mich mittlerweile mit dem ganzen Sachverhalt an die Medien gewendet. Die Kronen Zeitung hat sich gemeldet und möchte diesen Fall drucken. Morgen kommt dazu ein Fotograf und dann wird die Geschichte veröffentlicht. Wenn es Ihnen Recht ist würde ich Ihre Organisation gerne namentlich erwähnen um nochmal meinem Dank Ausdruck zu verleihen, bei Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe gefunden zu haben. Wäre das für sie in Ordnung? MfG (20.05.19)

Antwort:
klar können sie SoNed nennen! finde ich stark von ihnen!

unter:
"Hilfeschrei bezüglich AMS Sperre" (16.05.2019)


20.05.2019 um 11.37 Uhr - von M. - "AMS-Betreuerin wechseln?"



Welche konkreten und korrekten Wege gibt es, einen Wechsel weg von meiner derzeitigen AMS-Betreuerin zu erwirken. (19.05.19)

Antwort:
Sie können in dieser Angelegenheit ev. "nur" erfolgreich sein, wenn sie ihrer Beraterin ein Verhalten vorwerfen / nachweisen können, das nicht "akzeptabel" ist. In einem solchen Falle wäre eine schriftliche Aufsichtsbeschwerde mit Beschreibung des Vorfalles anzuraten.
Siehe: Mobbing durch das AMS / Schlechte Behandlung:
Sie können sich ev. Erleichterung verschaffen, wenn sie die Möglichkeit haben / nutzen, zu den Terminen eine Begleitperson als Zeugen mitzunehmen.

Ev. könnten sie auch versuchen den Geschäftsstellenleiter zu besuchen und ihren Wunsch bez. BeraterInwechsel vorzutragen. - Ev. auch mit Begleitperson!
(ohne Gewähr)


17.05.2019 um 10.08 Uhr - von J*. - "Sperre bei Kündigung in der Probezeit?"



Guten Tag,

Ich habe heute ein Schreiben bekommen wo drauf steht das der Bezug eingestellt wurde ab 16.05 weil es noch offene Fragen gebe bezüglich "Sie haben ein dienstverhältnis abgelehnt. Bitte sprechen Sie beim Ams vor"

Da ich am Montag ein Vorstellungsgespräch hatte für einen selbst gesuchten Job das positiv verlief und ich einen dienstvertrag unterschrieben hatte fing ich am Dienstag an zu arbeiten. Probezeit beträgt 14 Tage. Da ich aber nach den Dienst am Dienstag realizierte das der Job ganz ein anderer ist als es beschrieben wurde habe ich mich am Mittwoch bei der Firmenchefin gemeldet und gesagt das ich mir etwas anderes vorgestellt hatte und diesen Dienstag als Probetag sehe und unser dienstverhältnis auflösen möchte.
Meine Frage wäre kann das Ams mir eine sperre deswegen geben?
Oder muss ich nur vorsprechen um die Sache zu erklären?
Ich dachte in der probezeit kann man selber auch das dienstverhältnis lösen falls es nicht passt..

Antwort:
Es braucht eine Lösung / Kündigung im beiderseitigen Einverständnis damit es keine Sperre gibt. Eine Sperre kann`s ev. auch in der Probezeit geben.

Zur Info verschiedene Sichtweisen:
Kündigung in der Probezeit! (RA) - Kündigung in der Probezeit! (Arbeitslose Fragen)

Versuchen sie die Angelegenheit bei der Beraterin zu klären. Das es eben den beschriebenen Job nicht gab und das der Grund sei.
Falls Sperre begründen sie die Berufung auch so. Erst auf den Sperr-Bescheid ist eine Berufung möglich! (ohne Gewähr)


16.05.2019 um 10.36 Uhr - von R*. - "Hilfeschrei bezüglich AMS Sperre"



Guten Tag Herr Moser!

Ich bin im Internet auf die Seite "soned.at" gestoßen und ich hoffe dass ich hier Hilfe für meine brickäre Lage finde. Erstmals finde ich diese Seite toll und würde das gerne mit einer Spende unterstützen sobald es mir finanziell wieder möglich ist.
Ich versuche den Sachverhalt möglichst kurz zu schildern, doch leider ist es eine sehr komplizierte Angelegenheit.

Ich beziehe seit Jänner 2019 Notstandshilfe.
Am *.2.2019 wurde mir eine 6 wöchige Sperre verhängt, da ich ein mir zugewiesenes Arbeitsangebot übersehen und mich bei dieser Firma nicht beworben habe. Dabei handelte es sich nicht um eine "Vereitelung" sondern lediglich um ein menschliches Irrtum.
Es gab während dieser Zeit auch nachweislich jede Menge Eigeninitiative!
Als mich das AMS darüber in Kenntnis setzte, wollte ich diesen Fehler sofort beheben und bewarb mich umgehend bei besagter Firma.
Leider entsprach ich auch nicht dem Anforderungsprofil und es kam zu keiner Anstellung.
Gegen den Bescheid legte ich Beschwerde ein, die abgelehnt wurde. Leider lag der Fehler deutlich auf meiner Seite.
Durch diese 6 wöchige Sperre ergaben sich für meine 4 Köpfige Familie erhebliche Einbußen. (Miete, Autoversicherung etc. Konnten nicht beglichen werden)
Danach ging der Spuk weiter...
Am *.April habe ich in Eigeninitiative eine Arbeit gefunden bei der ich vor Arbeitsantritt den Dienstvertrag unterschrieb. Leider wurde ich vor Arbeitsantritt krank und der Dienstvertrag wurde sofort storniert. Somit habe ich dem AMS auch keine Arbeitsaufnahme gemeldet, da sie ja nicht zu Stande kam. In dieser Zeit reifte meine Krankheit zu einer kalten Lungenenzündung heran, womit ich mich dann Mitte des Monats krank meldete. (auch dem AMS meldete) Seitens des AMS kam diesbezüglich keine Rückmeldung.
Ende des Monats kam dann die böse Überraschung...
Ich wurde mit 1.4. Vom AMS abgemeldet, da die Firma bei der ich zu arbeiten beginnen wollte, eine Förderung beantragte und mich "abgemeldet" hat. Nun bekam ich für das gesamte Monat kein Geld, hatte demnach auch keinen Anspruch von der GKK.
Nach einem Telefonat mit der Zuständigen Betreuerin stellte sich heraus, dass dem AMS ein "Fehler" unterlaufen sei und sie verabsäumt haben, mich über die Bezugseinstellung zu informieren. Man könne da aber nichts machen, denn sie seien "auch nur Menschen". Wäre ich darüber informiert worden, dann hätte sich aber lediglich ein Bezugsverlust von ein paar Tagen ergeben. So fehlt mir ein weiteres Monatseinkommen was meine Familie in den Ruin befördert! Die Stornierung des Dienstvertrages seitens der Firma, hätte doch darauf hinweisen müssen, dass ich keine Arbeit aufgenommen habe. Weiters hätte zumindest meine Krank Meldung Aufschluss darüber geben müssen, dass ich NICHT in einem Dienstverhältnis stehe.
Ich kann nun aus finanzieller Sicht weder unseren Lebensunterhalt bestreiten, noch kann ich Rechnungen bezahlen oder Terminen nachkommen.

Ich erhoffe und erbitte ihren RAT, da mir die juristischen Kenntnisse fehlen, gegen diese Misslage vorzugehen.
Vorerst Danke ich vielmals für Ihre Zeit und Mühe.
MfG (15.05.19)

Antwort:
Haben sie der Firma bescheid gegeben, warum sie nicht anfangen haben können. Bzw. waren sie schon krankgemeldet und haben die Krankmeldung der Firma und/oder dem AMS gesendet? Wäre für die Berufung wichtig, die sie soundso einlegen. Geben sie alles an. - Das sie mit der Firma in Übereinkunft bez. der Erkrankung das DV. nicht eingingen. - oder?
Auch
ist die Krankenkassa-Abmeldung durch das AMS nicht legal. Die Anmeldung muss rückwirkend aktiviert werden! Dann müssen sie das Krankengeld nachbezahlt bekommen.
Gehen sie mit ihrer Bezugsmitteilung zur Krankenkassa und lassen die Versicherung aktivieren. Erklären sie dort, dass es sich lediglich um eine Bezugseinstellung handelte, gegen diese sie berufen.
Bei Problemen - reden sie mit dem AMS-Geschäftsstellenleiter - und, falls, holen sie sich von der Volksanwaltschaft (vaa@volksanwaltschaft.gv.at) Unterstützung. Von der gibt es die Zusage in diesen Fällen Betroffenen zu helfen! Siehe: Kranken-Versicherungs-Abmeldung unzulässig!

Sie verlangen vom AMS den Bescheid über die Bezugseinstellung und legen darauf Berufung ein / erheben Beschwerde. (ev. Krankenmeldung beilegen)

Ev. besuchen sie die Caritas, erklären denen den Sachverhalt und bitten um finanzielle Unterstützung bzw. gibt's ev. Einkaufsgutscheine; Miete, Strom etc. per Bank-Überweisungsschein; ev. Bargeld!
(Ohne Gewähr)

16.05.2019 um 10.51 Uhr - von R*. - "Danke"
Ich danke Ihnen vielmals für diese Information! LG R.

22.05.2019 um 12.02 Uhr - von R. - "Mit dem ganzen Sachverhalt an die Medien gewendet.
Die Kronen Zeitung hat sich gemeldet und möchte diesen Fall drucken."

Guten Tag nochmal. Wir haben vor ein paar Tagen kommuniziert und ich erbat Ihre Hilfe und Rat bezüglich der Missstände am AMS.
Ich hab u.a. mit Ihren Informationen ein Schreiben erstellt und mich mittlerweile mit dem ganzen Sachverhalt an die Medien gewendet. Die Kronen Zeitung hat sich gemeldet und möchte diesen Fall drucken. Morgen kommt dazu ein Fotograf und dann wird die Geschichte veröffentlicht. Wenn es Ihnen Recht ist würde ich Ihre Organisation gerne namentlich erwähnen um nochmal meinem Dank Ausdruck zu verleihen, bei Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe gefunden zu haben. Wäre das für sie in Ordnung? MfG (20.05.19)

Antwort:
klar können sie SoNed nennen! finde ich stark von ihnen!


16.05.2019 um 9.48 Uhr - von S. - "österreichweit vermitteln"



Hallo, meine AMS Beraterin will mich jetzt österreichweit vermitteln. Bin in Notstandshilfe. Ist das gesetzeskonform? Die Abteilungsleiterin war bei dem Gespräch anwesend...

Antwort:
Sollten sie woandershin vermittelt werden, so muss dort für eine Unterkunft gesorgt werden!
Immer vorher - suchen sie um Unterstützung an. Fahrtkosten, Verpflegung, Ev. Übernachtung? etc. also Zusatzkosten, die dafür sorgen, dass sie nicht aus Gründen einer Schikane irgendwohin gesendet werden! Siehe Vorstellungsbeihilfe!
Und falls
- unbedingt zum Vorstellen fahren! Ist auch nicht sicher, ob sie genommen werden, denn auch dort in der Gegend gibt es Arbeitslose!
Ich hoffe und wünsche ihnen, dass sie in ihrer Wohngegend / "Heimat" eine Arbeit finden! Alles Gute! (Ohne Gewähr)


13.05.2019 um 9.15 Uhr - von P. - "habe wieder Probleme"



Hallo Herr Moser,

ich bin seit vorigen Montag – nach dem Mutterschutz - wieder beim AMS gemeldet und habe schon wieder die ersten Probleme:
ich habe bei meinem Beratungsgespräch gesagt, dass wir nur einen PKW haben und mit dem mein Gatte in die Arbeit fahren muss. Ich suche eine Stelle die öffentlich erreichbar ist. Jetzt bekomme ich Stellen zugeschickt die irgendwo im Nirgendwo liegen und zu denen ich für eine Strecke 1 ½ Stunden fahren müsste. Bei beiden Stellen handelt es sich um Vorauswahlen des AMS und ich habe mich trotzdem beworben jedoch dazu geschrieben in der Mail, dass ich über kein Fahrzeug verfüge und die Strecke zu weit ist. Ich wollte dem Betreuer der die Vorauswahl durchführt dies so mitteilen. In die Bewerbung direkt habe ich das natürlich nicht hineingeschrieben – lediglich in die Mail an den Betreuer des AMS. Heute wurde ich von einer anderen Betreuerin vom AMS angerufen (meine Betreuerin ist im Krankenstand) und gefragt was das soll und sie erklärt mir jetzt mal wie man sich bewirbt. Ausserdem hat sie den Eindruck, dass ich nicht arbeiten will weil ich sonst so etwas nicht in die Mail geschrieben hätte. Und wenn sie nochmal diesen Eindruck hat sperrt sie mir die Leistung. Ich habe doch nichts falsch gemacht – ich habe mitgeteilt, dass ich kein Fahrzeug habe, habe mich beworben und dies lediglich nochmals per Mail mitgeteilt – dem AMS noch dazu! Kann mir die Dame einfach so den Bezug einstellen weil sie einen Eindruck hat obwohl sie mich nicht kennt? Danke

Antwort:
Sparen sie sich in Zukunft solche Hinweise! Wenn ein ernstes Problem auftauchen sollte, so bringen sie das beim Bewerbungsgespräch vor!
Mit ihnen stellen sich ev. weitere arbeitslose Personen vor. Kann also sein, dass jemand anderer, ohne Betreuungspflichten, genommen wird! Was für ArbeitgeberIn ev. ein Problem sein könnte, da sie dem Arbeitsmarkt nur 16 - 20 Stunden zur Verfügung stehen müssen.
Bei der Weg-Zeit müssen sie vorsichtig sein! Bei einem Teilzeit-DV. beträgt die erlaubte Weg-Zeit 1,5 Stunden und Vollzeit ca. 2 Stunden. (Hin und zurück)
Um ihnen den Bezug zu sperren, braucht sie schon was "Handfestes" - etwas das dann auch vor`m Berufungs-Gericht herhält. Drohung und Einschüchterung ist normal. Stellen sie sich darauf ein und agieren sie vorsichtig! (ohne Gewähr)


13.05.2019 um 8.46 Uhr - von K*. - "AMS-Sperre bitte um Rat"



Guten Morgen lieber Christian

Bin ziemlich ratlos und hoffe du kannst mir helfen.Ich beziehe Notstandshilfe und die wurde mir jetzt gesperrt weil der Arbeitgeber rueckmeldung gegen hat das ich mich nicht beworben habe.Stimmt so nicht...es ging uebet ein Internet Bewerbungsportal u ich habe den scrennshot...mein ams Betreuer unterstellt aber das ich es auch im nachhinein machen haette koennen was ich ziemlich frech finde....
Ich habe mir dann die email adresse rausgesucht und den Herrn nochmal eine Bewerbung geschickt.Bis jetzt keine Antwort.
Die Stelle waere auf einer Raststation gewesen M. Burger K. nur mit Auto zu erreicjen Arbeitsbeginn 15juni In den Bericht steht aber jetzt das ich mich nicht fristgemaess beworben haben u die Stelle ab 30.4 gewesen waere.Auto hab ich aber im Moment nicht fahrbereit....gut dacht bis 15.juni schaff ich es.
Ich bin gelernte Tapeziererin hab vor 5j diese Ausbildung ueber Ams gemacht weil mir zugesichert wurde ich kann mich selbstaendig machen was aber nicht stimmt...naja und jetzt werde ich geaergert bis aufs Blut.
Es ist einfach nicht wahr was da steht.in den Bescheid u mein Betreuer sagt....wenn ich jetzt 3 monate arbeite bekomme ich das Geld wieder.was soll das bitte???Wenn ich Arbeit haette brauch ich das Geld nicht.mehr....
Ich weiss echt nicht was ich 6Wochen ohne Geld tun soll....hab meine Fixkosten zu zahlen usw Schrecklich dieses Gefuehl.Ich hoffe du hast einen Rat fuer mich bevor ich Ams Einspruch mache.Sperre ist ab 30.4...Bescheid email hab ich am 2.5 bekommen dann war ich gleich Ams bei einen andren Betreuer weil meiner nicht da war und vorigen Montag bei meinen der einfach nicht ******* ist ...sorry aber diese Unterstellungen waren mir zuviel.Bescheid hab ich schon erhalten per mail ueber e-ams Danke lieber Christian das es deine Seite gibt u ich Mut hatte dir zu schreiben. Lg

Antwort:
Sie legen auf den Bescheid sofort Berufung ein / erheben Beschwerde)! Versuchen sie nachzuweisen, dass sie die Bewerbung rechtzeitig abgesendet haben bzw. so gut es geht zu belegen! (Screenshot legen sie dazu. Und weisen sie vehement darauf hin, dass sie sich sehr wohl beworben haben - trotz anderslautende Rückmeldung des "Arbeitgebers"!)
Wie lange hätten sie zum potentiellen Arbeitsplatz gebraucht? 2 Stunden für Vollzeit bzw. 1,5 Stunden ca. bei Teilzeit dürfen sie brauchen, wenn es weiter weg ist, ist die Stelle ev. unzumutbar?

Nehmen sie sich, wenn möglich, eine Begleitperson zu den Terminen mit! - sehr vorteilhaft!

Zur Info:
"Widersprüche der Parteien beim Vorstellungsgespräch"

"Sperren, wegen fragwürdigen Rückmeldungen potentieller Dienstgebern ans AMS, erschwert!" Alles Gute! (Ohne Gewähr)

13.05.2019 um 15.37 Uhr - von K. - "werde das gleich machen mit Einspruch"
Vielen Dank fuer die schnelle Antwort.
Diese Stelle ist nur ueber Aurobahn erreichbar direkt also Raststation.Auto muss vorhanden sein ist es auch aber im Moment nicht fahrbereit.Das habe ich Mitgeteilt aber da die Stelle erst mit 15juni waere dachte ich das bekomm ich schon hin.
Danke ich werde das gleich machen mit Einspruch.

Antwort:
Ja geben sie das alles in der berufung an.
Bin gespannt – halten sie mich / uns auf dem laufenden.


12.05.2019 um 12.31 Uhr - Kritische Vorträge zum AMS Algorithmus



Vorträge zum AMS Algorithmus auf YouTube
re:publica 2019 –
Barbara Wimmer:
Jobchancen adé: Wenn der Computer "nein" sagt

Florian Cech - AMS Algorithmus ist ein Paradebeispiel für Diskriminierung
Bias und Diskriminierung beim AMS Algorithmus (YouTube)
und
Critical Algorithm Studies
Bias_Transparency_and_Accountability_with_the_AMS_Algorithm.pdf

Volksanwaltschaft : Bericht an den Nationalrat und Bundesrat
Prüfbericht 2018 der Volksanwaltschaft zum AMS Algorithmus
findet ihr auf den Seiten 97-103

Auszug: "Erstaunlich `´-°?"
"AMS-Massnahmenteilnahme verringert Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt?"
Neben Diskriminierungsvorwürfen ist in diesem Kontext sehr b
emerkenswert , dass die Teilnahme an AMS-Maßnahmen mit negativen Koeffizienten (−0,57 bis −0,21) in die Chancen-Berechnung Eingang finden. Die Teilnahme an AMS-Maßnahmen verringert daher nach dem vorliegenden Modell die Chancen auf eine künftige Integration in den Arbeitsmarkt.

unter:
"Erwerbsarbeitslosen-Initiativen fordern sofortige Einstellung des "AMS-Algorithmus" (18.04.2019)


11.05.2019 um 12.27 Uhr - von H*. - "5-Jahres-Frist versäumt"



Hallo liebes SoNed-Team,
Ich bin 2011 ausgewandert nach Spanien, war ab den Zeitpunkt nicht mehr sozialversichert, weder in Ö, noch in SP, und hab mich "halt so durchgeschlagen". Beim AMS wurde damals meine Notstandshilfe "ruhend gestellt".
Nun bin ich wieder zurück, und mein Wiederaufnahme-Antrag wurde abgelehnt, da ich eine 5-Jahres-Frist versäumt hätte (die ja normalerweise gilt, wenn man die Notstandshilfe - im Inland - verlängern möchte). Nun ging ich davon aus, dass "Ruhend gestellt" einfach so lange alle Fristen aufschiebt, auch die 5-Jahres-Frist, bis eben die "ruhend Stellung" beendet ist, ich also wieder nach Ö zurückkomme. Habe ich das falsch verstanden, oder hat da "das AMS nicht genau genug geschaut" ? Besten Dank für Antwort H.
(10.05.19)

Antwort:
>Während eines Auslandsaufenthaltes gebührt grundsätzlich keine Notstandshilfe. Liegen jedoch berücksichtigungswürdige Umstände für den Aufenthalt im Ausland vor, kann ein gleichzeitiger Notstandshilfebezug bis maximal drei Monate bewilligt werden.
Als berücksichtigungswürdige Umstände gelten z.B. die nachweisliche Suche nach einem Arbeitsplatz im Ausland.< Siehe: Notstandshilfe – Ruhen

Darüber hinaus gibt's die 5-jährige Frist, in der ein Zurückmelden möglich ist, um die Notstandshilfe weiter beziehen zu können! Die haben sie leider versäumt!
Nicht übersehen darf man auch, dass es jedes Jahr einen neuen Notstandshilfe-Antrag braucht!

Sie können aber bez. dieser Angelegenheit um einen Bescheid ansuchen - mit diesem ist, bei Unklarheiten, eine Berufung (Beschwerde erheben) möglich.

Sie brauchen eine neue Anwartschaft, dann erhalten sie wieder das Arbeitslosengeld / anschliessend die Notstandshilfe!

Erkundigen sie sich zur Sicherheit bei der Betreuerin, ob sie 52 Wochen während der nächsten 24 Monate beschäftigt sein müssen.
wie unter AlVG: Anwartschaft § 14. (1) angegeben
oder
ob es trotz der abgelaufenen Frist reicht, 28 Wochen innerhalb der nächsten zwölf Monate zu arbeiten.
siehe unter (weitere Inanspruchnahme) AlVG: Anwartschaft § 14. (2)

Apropos AlVG § 15.
(2) Die Rahmenfrist verlängert sich um höchstens fünf Jahre um Zeiträume, in denen der Arbeitslose im Ausland

1. sich einer Ausbildung unterzogen hat, durch die er überwiegend in Anspruch genommen wurde;
2. eine der in Abs. 1 angeführten vergleichbaren Leistungen wegen Arbeitslosigkeit oder Kindererziehung bezogen hat, soweit mit dem betreffenden Staat zwischenstaatliche Regelungen über Arbeitslosenversicherung getroffen wurden oder dies in internationalen Verträgen festgelegt ist.
(ohne Gewähr)

13.05.2019 um 16.06 Uhr - von H. - "Dank"
Sg Herr Moser,
vielen Dank für die rasche und umfangreiche Auskunft!
PS: Kleine Spende soeben erfolgt...
Beste Grüße


10.05.2019 um 10.32 Uhr - von K*. - "VBM und SÖB"



Sg Herr Moser,

darf mich das AMS an eine sogenannte FVQ Dienstleistungsagentur verweisen? Hier wird dann eine "Verweildauer" in VBM und SÖB vorausgesetzt. Was genau sind VBM und SÖB? Bei Verweigerung wird die Bezugssperre angedroht.
Danke und liebe Grüße (9.05.19)

Antwort:
VBM (Vorbereitungsmaßnahme) ev. freiwillig??
bzw. SÖB = Sozialökonomischer Betrieb - ist dann eine zumutbare Beschäftigung wenn nach KV entlohnt wird.

Bei VBM (vor Zeugen fragen ob Teilnahme freiwillig ist?) brauchts ev. wieder mal "neuere?" VwGH-Rechtssprechungen.
Wenn das Bundesverwaltungsgericht negativ entscheidet so wäre ev. der Weg zum VwGH zu beschreiten.
Ich bin der Meinung, dass viele der VwGH-Erkenntnisse noch Gültigkeit haben, auch wenn das BvWG anders entscheidet / entscheiden sollte?.

Bzw. Aufpassen welche Begründung in der Beschwerde verwendet wird.
Meine Meinung ist!
"Das Gericht entscheidet grundsätzlich - heisst:
* Die arbeitslose Person muss alles, in ihrer Macht liegende, unternehmen, um in ein Dienstverhältnis zu gelangen!
Das Gericht geht nicht darauf ein, ob eine Massnahme nur freiwillig zu besuchen wäre, wenn das nicht in der Begründung mit angegeben wird!
Dann werden Beschwerden - mit obiger Begründung * - ev. als unbegründet abgewiesen!" >(ohne Gewähr)<

siehe links unter: Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse"

Ich befürchte, wir sind - diesbezüglich - wieder dort angelangt, wo wir uns vor längerer Zeit, trotz erfolgreicher VwGH Erkenntnisse bez. der AMS-Massnahmen, befunden haben.
Ev. muss auch nach BvWG Erkenntnisse / Entscheide - das eine oder andere Mal - der Rechtsweg zum VwGH beschritten werden? - mit Verfahrenshilfe-Link.

Darum ist es schwer präzise Antworten zu geben. Ein sich Wehren ist immer auch mit Risiken verbunden. (Alle Antworten ohne Gewähr)

VBM (Vorbereitungsmaßnahme)
– oder SÖB
–DLU, max. 2 Monate
–Sozialanamnese, Klärung der Leistungsfähigkeit, Erhebung des Qualifizierungsbedarfs, Erstellen eines Perspektivenplans (Zur Info Siehe Link)

10.05.2019 um 10.52 Uhr - von K*. - "Danke für Ihre Antwort"
Danke, danke vielmals für Ihre Antwort, Ihre Bemühungen und Ihre Hilfsbereitschaft. LG


10.05.2019 um 8.30 Uhr - von K*. - "Betreuungspflichten"



Liebes soned! Team!

Ich habe eine Frage an sie!

Ich bin seit Mai beim ams, meine kleinkinder sind von mo- fr von 7:00 - 12:30 Uhr betreut, also stehe ich dem AMS von 7:30-12:00 zur Verfügung!
Das sind mehr als 20 h die Woche

Jetzt verlangt das ams das ich einen Termin um 13:00 wahrnehmen muss! Beim heutigen Telefonat erklärte mir meine betreurin das ich dem AMS mo- Fr von 7 - 17 Uhr Verfügbar sein muss, und in dieser Zeit Kurse/Termine wahrnehmen können muss, sonst steht mir kein Arbeitslosen geld zu!
Ist das so richtig? Oder muss ich nur von 7:30 - 12:00 Termine wahrnehmen?
MfG

Antwort:
Sie stehen dem Arbeitsmarkt 16 - 20 Stunden die Woche zur Verfügung - so wie es das Gesetz verlangt! Sollte es zu einer Sperre kommen, so legen sie darauf Berufung ein / erheben Beschwerde! siehe Betreuungspflichten!

Fragen sie bei wem sie einen Termin haben, damit sie sich einen geeigneten (ev. vor 12Uhr) Termin ausmachen können!
Bei Problemen besuchen sie den AMS-Geschäftsstellenleiter! Wäre sehr vorteilhaft, könnten sie eine Begleitperson mitnehmen! Wenn möglich zu jedem Termin! (Ohne Gewähr)

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