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2.10.2008 um 17.22 Uhr - von Mag. N.N.- Rechtsgültigen Vergleich mit Trendwerk abgeschloßen! - Als Aufmunterung für Ihre Aktivitäten gedacht!


Sehr geehrter Herr Moser!

Mit der tatkräftigen Unterstützung der AK Burgenland ist es gelungen, einen rechtsgültigen Vergleich mit Trendwerk abzuschließen, der die Nachzahlung von 500 Euro brutto und die Einstufung von mir als Angestellter (Beitragsgruppe D1) beinhaltet.
2 lange Jahre Kampf mit 2 Verhandlungen vor dem Arbeitsgericht, aber es hat sich ausgezahlt.

Mit freundlichen Grüßen und als Aufmunterung für Ihre Aktivitäten gedacht
Mag. R. B. (1.10.08)

Antwort:
Kann ich nach dieser Wahl brauchen! Danke!

2.10.2008 um 17.15 Uhr - von P.K. Für Unternehmen zum Vorstellungsgespräch vorbereitet, bei welchen man ohne itworks nicht einmal auf die Idee käme sich zu bewerben.


Seit geraumer Zeit bin ich (auch) bei itworks. Dort wird man auf Vorstellungsgespräche vorbereitet bei Unternehmen, bei welchen man ohne itworks nicht einmal auf die Idee käme sich zu bewerben.
Zu Vorstellungsgesprächen trägt man seine besten Kleidungsstücke, jedoch das lernt man nicht bei itworks. William Makepeace Thackeray meinte, dass Humor das eines der besten Kleidungsstücke wäre, die man in Gesellschaft tragen kann.
Seltenes Glück der Zeiten, wo es erlaubt ist, zu denken was man will, und zu sagen, was man denkt.
Ohne Redner, keine Rechtsanwälte.
Rechtsanwälte kosten. Ohne Geld. Wo ein Rechtsanwalt ? Nicht bei itworks.
(1.10.08)

2.10.2008 um 17.14 Uhr - von Manuela - Schöne Grüsse!


Hallo Christian!
Super dass du wieder eine Beschäftigung hast!! Die Verzögerungen sollen Dir \"gegönnt\" sein! LG (1.10.08)

1.10.2008 um 19.06 Uhr - von Marion - Grundsätzliches zum AMS


beim Schriftverkehr mit AMS immer eine Kopie machen - hilft nerven sparen....
entweder einscannen oder - teilweise bieten banken einen kopierservice, die post auch !!!
damit erspart man sich eventuell viel ärger mit AMS und kann gegebenfalls mobbing durch Sachbearbeiter nachweisen....
das hilft und entspannt die nerven. (30.09.08)

1.10.2008 um 18.44 Uhr - von Ha. - Mir reisst langsam aber sicher der Geduldsfaden.


Sehr geehrter Hr. Moser;

vor ca. 2 Wochen erhielt ich vom AMS Wien wiedereinmal eine einladung zu einem Informationstag für eine \"Arbeitsmaßnahme\". Weil ich meinen NH-Bezug nicht verlieren möchte führ ich hin. Als ich dann aber den Raum betrat wo die anderen bereits auf den Beginn warteten hab ich mir gedacht, na wo bin ich denn jetzt gelandet - in einem Seniorenclub? (Ich werde am 04. Oktober.08 27 Jahre alt). In diesem Zimmer saßen um die 50 Personen, Frauen und Männer im Durschnittsalter zwischen 35-55 Jahren. Als dann der Leiter kam mussten wir aus platzgründen den Raum wechseln und in ein anderes Gebäude marschieren - schön brav im Gänsemarsch. Angekommen im ersatzraum ging die \"Vorstellung\" los. Wir wurden informiert worum es in dieser \"Arbeitsmaßnahme\" geht und wie lange dies im schnitt dauern würde. Ok, ich dachte mir - Na nicht schon wieder eine Kursmaßnahme besuchen - das ist jezt schon mein sechster Kurs seit dem ich in Wien lebe, aber bis dato hat es mir weder etwas gebracht noc!
h habe ich durch diese Kurse einen Job gefunden, aber das liebe AMS sagt mir jedesmal aufs neue: Ja ich solle geduld haben. Mir reisst langsam aber sicher der Geduldsfaden. jetzt soll ich wieder 5 Wochen sinnlos dort rumhängen und E-Mails verschicken. Mir wurde das jedenfalls zu blöde und ich besorgte mir ein Vertrauensgespräch - so wie es jedem AL/NH-Bezieher einmal pro Jahr zusteht (das hatte ich in meinem Letzten Kurs erfahren). Ich spatzierte mit meiner Lebensgefährtin zum AMS(30.08.08) und bat um ein Vertrauensgespräch. Also wenn ich gewusst hätte was mich da erwartet wäre ich am liebsten im Bett geblieben. Die Beraterin hatte meine Frau regelrecht abgewimmelt, sie solle nicht ausfällig werden. Das ist eine Bodenlose Frechheit was sich das \"Liebe\" AMS erlaubt. Meine Frau ist Intersexuell/Hermaphrodit und hatte selbst laufend probleme mit dem AMS. Mich hatte die Beraterin auch abgewimmelt, sie sagte mir nur ich solle diese Maßnahme besuchen.
Und der Herr liebe Minister Bartenstein soll sich seinen Mobilitätszuschuss von ?1,02 behalten. kann sich einen lolly kaufen. das reicht nicht einmal für einen Fahrschein der Wiener Linien (?1,70)
Wenn das so weitergeht wende ich mich an die Höchste stelle im Staat (30.09.08)

Antwort:
Machen sie das! Es ist wichtig, dass viele Betroffene Beschwerden versenden!

Betroffene die solche Deppen"Kurse" schon des öfteren und nicht freiwillig besucht haben, empfehle ich bei neuerlichen Vermittlung eine Anfrage an das AMS, wie an abgebildete Adressen, zu senden!
Der Text kann als Muster verwendet werden!

ams oesterreich ; martin.bartenstein@bmwa.gv.at ; Infoteam ÖVP ; infopool@gruene.at ; info@akooe.at ; briefkasten@bmsk.gv.at ; spoe@spoe.at ; office@rechnungshof.gv.at ; post@volksanwaltschaft.gv.at ; office@vwgh.gv.at

Weiterführende Links gut durchlesen!
Vorsicht: Verleihfirmen, Zwangsmassnahmen und Deppenkurse

30.09.2008 um 16.19 Uhr - von Ste. - Leider werden die Sorgen immer größer.


Ich hatte schon mal geschrieben, danke nochmal für die ausführliche antwort.

Leider werden die Sorgen immer größer.

Arbeitslosengeld bekomm ich keins da ich keinen anspruch darauf habe, Notstandshilfe bekommt man nur wenn man auch anspruch auf Arbeitslosengeld hat , laut Ams , also beziehe ich gar keine Leistungen soll aber alle 2 wochen rechtfertigen wo ich mich beworben habe.
ich bin nicht mal krankenversichert, ebenso nicht mein kleiner Sohn.
Sozialhilfe ist auch ein problem da ich ein halbes jahr im ausland war , ich kanns aber leider nicht nachweisen :-( Arbeiten gehen könnte ich nur abends (als kellnerin oder bei einer tankstelle etc) da ich keinen schein habe und hier keine Öffis fahren,meine Lebensgefährte müsste mich fahren, das wäre aber kein problem. Mein selbstbewusstsein ist im Keller ich fühle mich wie der letzte dreck, so war ich vor dem ganzen Disaster nicht.
Was kann / soll ich machen? Hab ich wirklich keine ansprüche auf nix? LG Ste.

Antwort:
Gehen sie aufs Sozialamt und lassen sie sich nicht abwimmeln!
WER HAT ANSPRUCH AUF SOZIALHILFE?
Alle Personen, die sich in einer sozialen Notlage befinden oder denen eine Notlage droht. (Prospekt gut durchlesen)

30.09.2008 um 15.47 Uhr - von Ca.- Dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen


Hallo....
bin seit nov. 2007 nach einem Zusammenbruch im Krankenstand...nun möchte ich mich wieder beim AMS melden, jedoch bin ich durch div. gebliebenen gesundheitlichen Probleme/chen nicht so richtig fit (auch die Einnahme versch. Medikamente tragen dazu bei) . Wie sieht das aus, wenn ich nun arbeitswillig zum AMS gehe....jedoch nicht für den ganzen Tag eine Arbeit erfüllen kann....? Gibt es eine Regelung oder genügen von den Ärzten Bestätigungen, hilft soetwas?
Schöne Grüsse und danke im Voraus....

Antwort:
Der/die Arbeitslose muss dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, d.h. er/sie muss in der Lage sein, eine Beschäftigung von mindestens 20 Stunden wöchentlich anzunehmen. Wer ein Kind unter 10 Jahren oder eine/n Behinderte betreut, muss dem Arbeitsmarkt mindestens 16 Stunden pro Woche zur Verfügung stehen.

Gehen sie zum Arzt!
Wenn es ihnen nicht gut geht, würde ich ihnen raten mit dem Arzt darüber zu sprechen!

30.09.2008 um 21.11 Uhr - von C.S.- Ist der Weg vom/zu einem Kurs eigentlich versichert?


Ist der Weg vom/zu einem Kurs eigentlich versichert? Wenn zum Beispiel auf dem Weg vom oder zum Kurs was passiert, wer zahlt dann für Folgeschäden?

Beim Weg von oder zur Arbeit, also der direkte Weg, ist ja normalerweise immer voll versichert. Wenn da was passiert, gilt das mWn. als Arbeitsunfall, und der Arbeitgeber muss für die Kosten aufkommen.

Wenn das bei einem Kursbesuch nicht so ist, wäre ich der Auffassung, kann/darf das AMS nicht auf einer Teilnahme an einem solchen Kurs bestehen. Es sei denn, es würde in einem Vertrag schriftlich festgehalten, das der Kursteilnehmer für den Weg vom/zum Kurs voll geschützt bzw. versichert ist.

Mich würde da jetzt vor allem die rechtliche Seite interessieren. Es könnte ein Schutz gegen viele Zwangsmassnahmen sein, wenn kein Versicherungsschutz besteht, die Teilnahme abzulehnen. Niemand kann verlangen, das man sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, um an einem Deppen/Kurs teilnimmt und auf einem Schaden sitzen bleibt. (28.09.08)

Antwort:
Ich leite die Frage weiter! Der Weg müsste versichert sein!

4.10.2008 von AMS-Mitarbeiter3
Während einer vom AMS zugewiesenen Maßnahme sind die Teilnehmer unfallversichert.

26.09.2008 um 12.13 Uhr - von St. - Ein interessanter Fall aus Deutschland!
Wer haftet für Ein-Euro-Jobber? "Menschenverachtung u. Ausbeutung der unteren sozialen Schichten" vom Neoliberalismus als "christlich sozial" definiert!


Hallo christian.

hier ein interessanter fall aus deutschland,der die auswirkungen der bedarfsorientierten grundsicherung (österr. hartz 4 ) anschaulich darstellt.

man darf sich also als 1,50 jobber (zwangsarbeiter,weil ja sonst sperre)
sogar schwere körperverletzung zufügen lassen und die konsequenzen trägt einfach der letzte in der nahrungskette (betroffene) und das alles im rahmen der \"ach so gerechten gesetzgebung\"
hier könnt ihr selbst sehen mit welchen fällen wir in zukunft konfrontiert sein werden und wieviel leid das noch verursachen wird.
und dann wird uns bartenstein/buchingers feldzug gegen arme und arbeitslose auch noch als super sozialstaatverbesserung verkauft.
man kann nur mehr sagen \"RETTE SICH WER KANN\"

ich habe die gesamte sendung auf dvd.
werde versuchen sie auf meinen server zum download zu stellen.
adresse folgt. liebe grüsse st. (24.09.08)

Escher | MDR FERNSEHEN | 25.09.2008 | 20:15 Uhr
Hartz IV Falle - Kein Cent mehr trotz Arbeitsunfall
Auf dieser Seite:
· Die Fälle aus unserer Sendung
· Urteile
Weitere Themen der Sendung

Wer haftet für Ein-Euro-Jobber?
Über 200.000 Menschen in Deutschland sind so genannte Ein-Euro-Jobber (Stand August 2008). Allein in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen arbeiten fast 60.000 Menschen in entsprechenden Maßnahmen - häufig bei Kommunen. Doch was, wenn es die Gemeinde mit dem Arbeitsschutz nicht so genau nimmt? \"Escher\" greift den Fall eines Hartz-IV-Empfängers auf, der im Jahr 2005 einen tragischen Unfall erlitt. Eine unglückliche Rechtslage führte dazu, dass er bis heute vergeblich auf Entschädigung wartet.
Die Fälle aus unserer Sendung
Durch ein Verschulden seines Arbeitgebers erblindet Hartz-IV-Empfänger Mike S. auf einem Auge: Ohne die vorgeschriebene Schutzbrille mäht der 1,50-Euro-Jobber für seine Gemeinde eine Wiese. Dabei springt ein Metallstück in sein Auge. Sein Arbeitgeber rüstet zwar nach und gesteht ein Verschulden ein. Doch die Haftpflichtversicherung der Gemeinde, der Kommunale Schadensausgleich (KSA), weigert sich zu zahlen und verweist auf die gesetzliche Unfallversicherung, die bei Arbeitsunfällen einen Haftungsausschluss vorsieht.

Nun müsste Mike S. der Gemeindeverwaltung nachweisen, dass sie vorsätzlich gehandelt hat, um ein Schmerzensgeld zu bekommen. Statt eines Schmerzensgeldes erhält er von der Unfallkasse eine kleine Unfallrente - doch die zuständige ArGe rechnet diese als Einkommen auf das Arbeitslosengeld II an. Mike S. hat Schmerzen, muss regelmäßig ärztlich betreut werden. Von der Unfallrente bleibt ihm nichts - er hat nach dem Unfall keinen Cent mehr als zuvor. Im Gegenteil: Um keine finanziellen Einbußen zu haben, arbeitet er sogar weiter für die Gemeinde. Welche Chancen hat Mike S., einen finanziellen Ausgleich zu bekommen? Und wie macht der Gesetzgeber diese Ungerechtigkeit möglich?
Urteile

Anrechnung von Unfallrenten auf ALG II
Maßgeblich für die Anrechnung von Unfallrenten auf die Grundssicherung nach dem SGB II (Harzt IV) ist ein Urteil des Bundessozialgerichts in Kassel vom 5.09.2007. Die Richter sahen in der Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung einen Lohnersatz, der keinen anderen Zweck verfolgt als die Leistungen der Grundsicherung. Die Verletztenrente ist deshalb bei der Berechnung von Arbeitslosengeld II voll als Einkommen anzurechnen (Az. B 11b AS 15/06 R).

Selbst nachzulesen unter:
http://www.mdr.de/escher/vorschau/5792532.html

Antwort:
Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten!

Die Erniedrigten, Ausgebeuteten werden immer mehr!
Die neoliberale politische Klasse lässt die Menschen über verdeckte Wege von ihren Handlangern vernichten!
Ich bekomme ein mulmiges Gefühl, wenn ich mir vorstelle dass die Zahl der, zur Vernichtung verwalteten, Menschen zunimmt und sie sich über das "Rechtsempfinden/Moralempfinden" der "Staatsführung" eine adäquate Rechtfertigung ableiten um sich dann, aus Gründen des Art-Erhaltungstriebs, mit Gewalt nehmen was sie brauchen oder auch nicht brauchen! Dann ist es zu spät, denn dieser Erhaltungstrieb wird sich mit Rachegelüsten vermischen!

Dies ist nur mit einer umfangreichen Sozialpolitik zu verhindern!
Leider aber ist das von den derzeitigen neoliberalen Politikern an den Machthebeln, die nur Profit/Vorteile für sich und dem eigenen Klientel im Sinn haben, nicht zu erwarten!
Sie glauben anscheinend, dass sie von den Konsequenzen einer sozialen Katastrophe verschont bleiben!

Welche Partei ist am besten zu wählen ?

27.09.2008 um 14.46 Uhr - von L. Jo. - Hohepunkt der Sozialentwicklung
Manchmal habe ich das Gefühl daß der Hohepunkt der Sozialentwicklung schon vor c. 80 Jahre erreicht worden ist, und jetzt geht\'s zurück ins Mittelalter.

26.09.2008 um 12.13 Uhr - von La. - *-Märkte in NÖ
Billige Lebensmittel über Langzeitarbeitslose mit niedrigen Löhnen gesichert?
Oder, werden über *-Märkte die Arbeitslosenbezüge gekürzt?


*-Märkte in NÖ

Die meisten * gibt es in NÖ. Diese werden vom AMS unterstützt, da in diesen Märkten die Beschäftigten alles Langzeitarbeitslose sind. Also man kann dies auch als Mittel zum Zweck sehen, da die Beschäftigten dort zum einen nicht viel für diese Tätigkeit erhalten, da diese Tätigkeit als "gemeinnützige Tätigkeit" angesehen wird und die Beschäftigten diese Tätigkeit auch mit dem druck machen müssen, ansonsten keine Unterstützung (AMS-Bezug) zu erhalten. Die Bezüge die diese erhalten sind unter der Armutsschwelle von 872.- Euro.

Aus diesem Grund, können natürlich auch die Produkte (es gibt aber nicht alles dort) günstig abgegeben werden. Viele der Langzeitarbeitslosen die dort Arbeiten sind somit in einem regulärem Arbeitsverhältnis und arbeiten um den eigentlichen AMS-Bezug, den sie vorher hatten. Die Beschäftigungsdauer für diese in diesen Märkten ist aber Zeitlich mit max. 9 Monaten begrenzt. Anschließend erhalten diese natürlich wieder Arbeitslosenunterstützung, weil sie eine Anstellung hatten, aber auf Grund der 9 Monate wird diese neue Arbeitslosenunterstützung vom letzten Bezug gerechnet (60% vom Letzt-bezug) Das heißt, dass diese dann noch weniger Arbeitslosenunterstützung erhalten, als sie das vorher hatten, wenn sie nicht über 45 Jahre (Frauen) oder 50 Jahre (Männer) sind.

Also, man muß auch diese sinnvolle Einrichtung differenzierter betrachten. Deshalb ist es berechtigt, wenn die Organisationen ein gesetzliches Mindestgehalt fordern und dies gleichzeitig mit einer bedarfsorientierten Grundsicherung, damit es in einem Sozialstaat Österreich nicht passiert, dass Menschen Arbeiten und leben müssen, unter der gesetzlichen Armutsgrenze von 872 Euro. (25.09.08)

(Alle Einträge ohne Gewähr / An La. Bei direkten Vorwurf bitte auch Quellennachweis! Danke!)

25.09.2008 um 15.23 Uhr - von J.F. - was gibt es für angenehmere Kurse


ich habe nächste Woche einen Termin beim AMS, beim letzten Mal wurde mir mitgeteilt daß eine Massnahme fällig sei, was gibt es für angenehmere Kurse, wo man nicht jeden Tag im Kurs sitzen muss ? Danke

Antwort:
Ich tue mir ein wenig schwer anhand der kürze ihrer beschreibung!
wenn ich von mir ausgehe, hätte ich gerne einen kurs mit interessantem Inhalt! indem ich auch etwas "dazu" lerne (qualifiziere)! dann macht das, jeden tag, kurssitzen nichts aus!

eine möglichkeit um dem deppenkurs auszukommen wäre, dass sie sich einen kurs/modul wie z.Bsp. englisch oder ähnliches ihres interesses suchen!
(Ev. über *Wifi, *Bfi, oder anderen Schulungsanbieter! *dort gibt es auch sinnvolle Kurse! mit den "lukrativen" zwangsmassnahmen werden sie sich ihren ruf ruinieren)

der kurs soll so ca. 6 wochen dauern und ein tageskurs, mit 20 wochenstunden ev. 4 stunden am tag oder 4 mal 5 stunden, sein! und ca. 2000 - 3000 euro kostet!
ab 4 wochen unterbrechung hat das AMS auch bei diesem kurs ihren statistikauftrag erfüllt und wenn er nicht mehr kostet wie die deppenkurse, kann ein okay möglich sein.
oder
sie meinen eine massnahme, in der sie auch arbeiten/tätig sind!
wenn sie freiwillig an einer SÖB-Massnahme teilnehmen wollen, werde ich ihnen nicht abraten!
sollten sie keine arbeit finden aber etwas tun wollen, dann besuchen sie einen SÖB
es kommt auch darauf an, in welchem tätigkeitsfeld der SÖB beheimatet ist!
küche, recycling oder bauarbeiten (braunau) etc.! alles gute!

grundsätzliches:
diese massnahmen hätten, wenn sie freiwillig besucht werden, durchaus positive aspekte, wie z.Bsp. die zeit strukturieren, eine aufgabe haben, soziale kontakte pflegen, fähigkeiten-erkenntnisse aneignen und in erfolgserlebnisse umsetzen etc.
es braucht respektvollen auf ausgleich beruhenden umgang, der in der aufrichtigkeit zur steigerung des selbstwertes führt. dies wird im zwang, vor allem bei immer wiederkehrenden zwangsvermittlungen vernichtet und wird als stillstand, ausgenutzt werden, ausbeutung etc. empfunden, was es ja auch ist! zusätzlich kommt es dann, in der belastenden situation arbeitslosigkeit, durch unangebrachte individuelle schuldzuweisung zum verlust der selbstachtung / psychischen erkrankungen!
mit dieser ausrichtung wirken die zwangs-massnahmen contraproduktiv für die menschliche, gesellschaftliche gesundheit und richten in diesen bereichen grossen schaden an!

26.09.2008 um 13.26 Uhr - von L. - Die Wahl macht\'s möglich, oder, nichts ist sicher fix???
Habe aber eine schöne Erfahrung in dieser Richtung gemacht: habe ein Kurs ausgesucht und genehmigt bekommen, (4 Wochen, fulle Stunden), im Juni besucht, und mitte August trotzdem eine \"Einladung\" zu eben so einem Massnahmen (Sept./Okt.) bekommen. Also,...die Wahl macht\'s möglich, oder, nichts ist sicher fix??? Schöne Grüße, L. (25.09.2008)

25.09.2008 um 11.10 Uhr - von J. - Belästigung im Krankenstand


Hallo!
Ich habe bereits am 4.09.08 geschrieben, dass das AMS nun wohl auch mich erwischt hat. Mit einem sinnlosen Kurs! Am Informationsgespräch habe ich teilgenommen.
Selbst die bfi-Mitarbeiterin sagte mir im Vieraugengespräch, dass ich einen
6 Wochen dauernden Kurs mit mindestens 4 Stunden täglich nicht durchhalten werde und auch dass ich keine Arbeit mehr verrichten kann. Schade nur, dass sie nichts zum Sagen hat.
In der Zwischenzeit bin ich im Krankenstand.
Nun bekam ich heute vom AMS einen Brief, in welchem mir mitgeteilt wird, dass ich mich beim AMS für diese Maßnahme vormerken hätte lassen.
LÜGE!
Der Kurs beginnt am Montag, 29.09.08. Ich muss aber erst am Dienstag, 30.09.08 zum Chefarzt und es steht in den Sternen, ob ich da schon gesund geschrieben werde, da ich zuvor noch einen Termin beim Internisten habe und durchaus die Möglichkeit besteht, dass ich noch weiterhin arbeitsunfähig bin; also krankgeschrieben bleibe.
Wenige Tage später habe ich noch einen Termin beim Nervenfacharzt und ich hoffe auf einen verständigen Menschen.Da in diesem Schreiben - Einladung -
des AMS kein Hinweis auf Konsequenzen steht, werde ich diese Maßnahme auf keinen Fall besuchen!
Dass mir so ein Wisch vom AMS ins Haus flattert und das trotz Krankmeldung finde ich allein schon als Zumutung und Belästigung.
Oder es weiß wieder einmal die rechte Hand nicht, was die linke tut.

Ich will auf diesen Brief auch gar nicht reagieren! Was meinen Sie: soll ich dem AMS noch einmal unter die Nase reiben, dass ich ja krankgemeldet bin? Ich habe mich am Tag der Krankschreibung telefonisch am AMS gemeldet! Ich bin
wie gesagt dafür, nicht zu reagieren. (24.09.08)

Freundliche Grüße J.

PS:
Ganz besonders erwähnen möchte ich, dass sich im Schreiben des AMS
KEIN einziger Hinweis darauf findet, dass ich an der Maßnahme teilnehmen MUSS! Auch kein Hinweis auf Konsequenzen!

Antwort:
Sie sind krank! Daher brauchen sie im Krankenstand nicht zum Kurs! Ich würde dennoch ein weiteres mal dem AMS bescheid geben! Und geben sie, zum Telephonat auch, die Krankmeldung ab!
Der Vorteil liegt auch auf ihrer Seite, da sie dann während dem Krankenstand nicht belästigt werden und Nerven sparen! (ohne Gewähr) Voraussetzung für Erholung!

23.09.2008 um 14.10 Uhr - von K. Ke. - Sinnlose AMS Kurse im ORF

Der Anmerkungstext wurde mit den Einträgen (bis Anmerkung 14.40 Uhr) per E-Mail an Konkret/ORF und AK Wien wie weiteren Adressen gesendet! (24.09.08 um 16.05 Uhr)


Heute in Konkret um 18:30 ORF2: Sinnlose AMS Kurse!!! (ohne Gewähr)

23.09.2008 um 16.45 Uhr - von K. Ke. - stimmt die Vorankündigung wirklich?
Ohne Gewähr. Da hast recht, wer weiß stimmt die Vorankündigung wirklich. Na hoffma halt das beste. ;-) oder eher ;-( . Nennen wir den ersten Smiley Galgenhumor.
24.09.2008 von K. Ke.- Kaum zu glauben, hoffentlich habens viele gesehen
Ja die Sendung war in Konkret. Kaum zu glauben, hoffentlich habens viele gesehen

24.09.2008 um 4.12 Uhr - von St. - E-Mail an Konkret/ORF
"Wer soll sich über diese Deppenkurse beschweren, wenn bei "Kurs-"Erfolgs"vereitelung??" die Sperre der Existenzsicherung droht!?"

Sehr geehrtes Konkret-Team,
ich bin 52 Jahre alt, weiblich, ebenfalls IT-Experte und seit leider sieben Jahren arbeitssuchend und möchte daher zu dem Beitrag etwas anfügen:
Die Bemerkung des Herrn Josef Wallner, es würden sich nur etwa 10 bis 15% über die Kurse beschweren, ist logisch - es wird ja bei "Nichtantreten" einer Maßnahme bzw. Kurses sofort mit einer Sperre des Arbeitslosengeldes gedroht, daher können es sich nur wenige leisten, dagegen anzukämpfen.

Auch ich war vor kurzem bei so einem Kurs zur Vermittlung von Transitarbeitskräften. Wir haben einen Turm bauen müssen, das x-te Mal gelernt, wie man sich richtig bewirbt (das ist nämlich bei jedem Kurs zwingend dabei - jedesmal hat jeder Kurs eine neue Form des Bewerbungsformulares bzw. Lebenslaufes - habe schon mindestens 10 verschiedene Arten) und - geholfen einen Job zu finden, hat es auch nicht.

Es ist vollkommen richtig, ab 50+ kann man es vergessen - vor allem im EDV-Bereich - einen neuen Job zu finden.

Da auch ich des öfteren im "Clinch" mit meiner AMS-Beraterin bin, nenne ich meinen Namen nicht (E-Mail-Adresse haben Sie ja jetzt), bitte aber nochmals auf dieses Thema einzugehen und vielleicht etwas eingehender zu diskutieren. Ich bin überzeugt, es würden sich bei einem Aufruf noch einige Leute, wie den arbeitslosen IT-Experten melden und dann würde ich mich auch dazu bekennen.

Liebe Grüße !!

24.09.2008 um 10.44 Uhr - von K. G. - Bericht über AMS Kurse in Konkret
ein peinliches Schauspiel das der Vertreter der AK dem interessierten Zuseher bot. Beschähmende Ahnungslosigkeit und daraus resultierendes Desinteresse an den Sorgen und Nöten Arbeitssuchender.

24.09.2008 um 12.17 Uhr - von K. To. - Das "peinliche Schauspiel" des Herrn Wallner
Zur Sendung Konkret:
Das "peinliche Schauspiel" des Herrn Wallner kann durchaus einen handfesten wirtschaftlichen Hintergrund haben! Der Hintergrund kann nämlich BFI heißen! Na wem kann der wohl nur gehören? Da wird doch unter der politischen Tuchent nicht etwa ein Schwarz Roter Deal nach dem Motto "Gibst du mir dann geb ich Dir" gelaufen sein? Aber nein doch! Aber nicht doch! Aber bitt-schön aber auch! Herr Wallner wird doch nicht etwa ein "Sprachröhrchen"sein"? Ähhhh hatten wir das Sprachröhrchen nicht erst unlängst als "Thema???????

Anmerkung um 14.44 Uhr von Moser Christian
So ist es!
Herr Wallner ist als seriöser Zeuge abzulehnen! Obwohl die AK angibt, die Rechte der Arbeitnehmer zu vertreten, dies auch "zum grossen Teil" tut, beteiligt sich ihr Kind das BFI an dieser menschenverachtenden/zerstörenden Arbeitsmarktpolitik und verdient Millionen an den Deppenkursen/Psychokursen!
Er/die AK" wird sich also in einer Fernsehsendung nicht "selbst" anklagen!

Ich bin von Herrn Wallner auch persönlich enttäuscht da ich vor Jahren als ArbeitslosensprecherIn-Obmann mit ihm/der Wiener AK persönlich Kontakt hatte und an einer, von der AK organisierten Veranstaltung, teilnahm!
Er / die AK auch von anderen Initiativen über die tatsächliche Lage im AMS unterrichtet wurde!
Nebenbei erwähnt sitzt die AK in den Beiräten des AMS die für die Sperren zuständig sind! Er darüber hinaus auch weiss, dass die AL-Bezüge bis 31.12.2007 (AIVG-Novelle) systematisch rechtswidrig gesperrt wurden!

Die VwGH Erkenntnisse, die u.a. SÖB-Transitarbeits-Weigerung als zulässig definiert, wurden bewusst missachtet! SÖB-Transitarbeits-Verweigerungen wurden im grossen Stil rechtswidrig gesperrt

Herr Wallner muss sich als "Rechtschützer der sozial Schwachen" der enormen gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein, wenn er diese Arbeitsmarktpolitik, in der Menschen in psychische Erkrankungen/Suizid getrieben werden, durch wirtschaftlich motivierter Aussage verharmlost und dadurch eine Veränderung der Situation erschwert "verhindert"!

Die Beschwerden der "10-15%" sehr mutigen Betroffenen sollen als Vorbilder dienen, auf das sich auch diese "STATISTK" erhöht!

Übrigens ist ihm auch der §10 bekannt.

Wer soll sich über diese Psychokurse / Deppenkurse beschweren, wenn bei "Kurs-Erfolgs-Vereitelung??" eine Bezugssperre droht!!!!
Verlust des Anspruches auf Arbeitslosengeld tritt gemäß § 10 Abs. 1 letzter Satz AlVG auch dann ein, wenn der Arbeitslose sich ohne wichtigen Grund weigert, einem Auftrag zur Nach(Um)schulung oder zur Teilnahme an einer Maßnahme zur
Wiedereingliederung zu entsprechen, oder durch sein Verschulden den Erfolg solcher Maßnahmen vereitelt.

Sollte Herr Wallner bewusst ein falsches Bild gezeichnet haben, so ist er an dem Leid der Menschen mit Schuld!

Erging auch an folgende Adressen:
heinz.fischer@hofburg.at
karl.oellinger@gruene.at ; oegb@oegb.at ; bgst@fpoe.at ; office@lif.at direkt@spoe.at email@oevp.at ; info@rettet-oesterreich.at ; wien@kpoe.at ;bundesbuero@gruene.at ;

24.09.2008 um 18.04 Uhr - von Ing. D. K. - Kennt er die Erhebung der AK-OÖ nicht?
Erinnerlich ist mir, dass Hr. Wallner die überwiegende Zahl der Kurse als
positiv erwähnte.
Kennt er die Erhebung der AK-OÖ nicht? (PK 13.1.06)
37% bis 83% negative Rückmeldungen.

Habe meine Anmerkungen zu Wallners Gesundbeterei gestern telefonisch beim
ORF deponiert.

24.09.2008 um 15.55 Uhr - von P.R. - Jede Wahrnehmungsunterlassung ist bereits pure Mittäterschaft!!!!
Lieber Christian!
Es ist in gänzlich einfachen Worten festzustellen, das es sich hiebei um ein fast gesamtgesellschaftliches und staatlich organisiertes Verbrechen handelt!
Das ist bereits Faschismus pur, daran gibt es überhaupt NICHTS mehr zu rütteln.
Die totalentrechteten sind bereits fast völlig aus der Gesellschaftsrealität ausgeblendet und fast jeder Mensch in Ö trägt bereits seine Mitschuld!!!
Es gibt letztlich in Ö KEINE wie auch immer geartete polit. Gruppierung, die dieses gigantische Menschenrechtsverbrechen ganz einfach klar und unmissverständlich ausspricht und darstellt, so wie es wirklich ist.
Sämtliche polit. Parteien und Organisationen verharmlosen seit Jahren unerträglich!!!

Es gibt für die totalgeniederten in Ö keine wie immer geartete tatsächliche
Interessensvertretung und dadurch gibt es auch keine Lebensberechtigung
mehr für alle, die vom Dunstkreis von AMS und Sozialamt etc. bereits
zu Tode verwaltet werden.

Leute, kapiert endlich, daß wir völlig auf uns alleine zurückgeworfen sind
und uns nur mehr SELBST helfen können!!!
Die Unterschicht ist bereits ausgeschlossen und dieser Vorgang wird solange fortgesetzt, bis fast ALLE versklavt und vernichtet sind!!!!

Ich wiederhole schlicht:
Jede Wahrnehmungsunterlassung wie auch immer ist bereits pure Mittäterschaft!!!!

Auf ein wirklich lebenswertes Leben:
P. R.

Anmerkung:
P.R. trifft in seinen Texten ungeschminkt den Nerv! Finde ich gut, möchte aber ein paar Zeilen anhängen um keine Fehlinterpretation der Motivation zum Widerstand, was seine Zeilen sind, zuzulassen!
Es ist mir wichtig zu betonen, dass der Widerstand zu dem wir aufrufen gewaltfrei sein muss!
Wir werden positive Veränderung herbeiführen, dies aber ohne Gewalttätigkeit!

25.09.2008 um 11.30 Uhr - von M. H. - Den angesprochenen ORF- Beitrag Sinnlose Kurse gibt es auf der Seite von Zum alten Eisen
samt Stellungnahme von AK/AM-Chef Dr. Josef Wallner unter
23.09.2008 ORF2 - Konkret 18:30 _Herbert Havel und IT-Works
( Eine Videokassette der gesamten Original-Sendung ist bei C.d.F. für eventuellen AMSand -Filmabend vorrätig )

Konkret: Das Servicemagazin
* Sinnlose Kurse - Arbeitssuchende bemängeln AMS-Kurse
* Immer wieder beschweren sich Arbeitssuchende über die Sinnlosigkeit von diversen AMS-Kursen - auch bei uns.

23.09.2008 um 10.28 Uhr - von K. Ma. - AMS verbietet Stellen anzunehmen?


Hallo Christian!
Ich benoetige deine hilfe zwar, ich hab eeinige interessante Jobangebote aus kanada erhalten aber das AMS verbietet mir diese Stellen anzunehmen, das darf es nicht sein?? Ich komme mir wie ein Leibeigner des AMS vor jedesmalwenn ich dort hingehen zu den Termine.
Ich will unbedingt diese Sellen annehmen weil dies ist eine neue chance fuer mein leben.lg Ma.

Antwort:
Ich verstehe nicht ganz! Nimm doch die Arbeit an! Mit dem Ergebnis, dass du dann das AMS nicht mehr brauchst!?

22.09.2008 um 23.17 Uhr - von A. M. - Tatsachen hartnäckig verschweigen!


Entscheidend sind nicht die Lügen mit denen man Sie täglich überschüttet, sondern Tatsachen die man Ihnen hartnäckig verschweigt !

www.volksprotest.de
Inhalt u.a. - Lügen ohne Ende! Der Armutsbericht im Klartext
Europäischer Gerichtshof bestätigt: Sozialdumping ist in Deutschland hausgemacht
Dank den Iren! Der EU-Vertrag ist erneut gescheitert!

Anmerkung:
Die europäische/globale asoziale neoliberale Elite konstruiert sich ein System in dem die unteren sozialen Schichten ausgebeutet und zur präventiven Widerstandsbekämpfung überwacht/unterdrückt werden!

22.09.2008 um 11.36 Uhr - von Mo. - Ich finde es wirklich beschämend wie man mit Leuten wie mir umgeht

Ergänzung von Mo.

Zum besseren Verständnis, meine Situation ist folgende:
Ich habe inkl. Karenzzeit rund 25 Dienstjahre hinter mir und bis dahin,bis auf ein paar kurze Unterbrechungen wegen Jobwechsel immer regelmäßig
und sehr engagiert gearbeitet. Die letzten 5 Arbeitsjahre ca. 1994 - 1999 ging es sowohl arbeitsmäßig, als auch gesundheitsmäßig immer mehr den Bach runter, bis ich dann nicht merh konnte, gekündigt habe und ein schon lange verschlepptes Burnout festgestellt wurde und aus dem ich zeitweise das Gefühl habe, bis jetzt niemals wirklich herausgekommen zu sein, da mich viele Dinge, bereits noch so kleine Kleinigkeiten enorm stressen und ich Druck - egal ob zeitlichen, emotionalen, oder sonstigen Druck - und auch viele andere Dinge wie viele Geräusche, Hektik und ähnliches nicht aushalte.
2005 musste ich - entgegen meiner Überzeugung, weil ich den Druck in einem ähnlichen Kurs mit anschließendem Arbeitstraining nicht ausgehalten habe - einen Pensionsantrag bei der PVA stellen, welcher abgelehnt wurde und ich daher wieder beim AMS landete.
Neben einer Schilddrüsenunterfunktion mit Hashimoto und ADHS woraus sich auch wieder einige unterschiedliche Arbeitshindernisse ergeben habe ich auch immer wieder Schmerzen in unterschiedlichen Bereichen, welche meist anfallsartig kommen, zwischen ein paar Stunden und mehreren Wochen oder Monaten bleiben und für die es nach wie vor noch keine Ursache gefunden wurde.
Im Grunde genommen möchte ich - wenn immer es mir ein bißchen besser geht - gerne arbeiten und habe im letzten Jahr auch tatsächlich 2 selbst gesuchte und gefunden Jobversuche starten wollen.
Der erste - für den Anfang geringfügige - klappte nicht, einerseits haben die Voraussetzungen von der Arbeitgeberseite her nicht sehr gut gepasst ( dunkle, extrem enge Räumlichkeiten, was meiner Psyche nicht gut getan und wieder Depressionen hervorgerufen hat ) andererseits war ein total schlechtes Betriebsklima und zu guter letzt meine eigenen Schwierigkeiten,
dass ich mir kaum etwas merken konnte und mich auf Grund meiner Konzentrationsstörungen der direkte Umgang mit Geld - ich musste die Kassa
stets 2 - 3 x hinter einander machen bis sie stimmte, wenn nur irgendjemand in meiner Umgebung ein Wort gesprochen hat, was mich total fertig machte.
Der zweite Versuch - ich hatte bereits eine fixe Zusage am *..2008 beginnen zu können - wäre ein 20 h Job gewesen, einen Fulltime-Job
kann ich mit Sicherheit zur Zeit - und wie ich befürchte auch in Zukunft - nicht ausüben, finanziell wäre ich aber auf einen solchen angewiesen, da ich alleine wohne und so eben die Wohnungskosten, wie auch alle anderen Lebenskosten anfallen.
Ich ging zu meiner AMS - Beraterin und habe ihr gesagt, dass ich gerne diesen 20 h - Job machen würde, weil ich mir in diesem Fall wirklich vorstellen konnte, dass das etwas ist was ich auch längerfristig schaffen könnte, was nicht sehr oft vorkommt und habe ihr den Vorschlag unterbreitet, das AMS möge mir monatlich nur die Differenz von dem was ich dort verdiene zu meinem jetzigen Bezug, auszahlen. Das wären rund 480,-- ? pro Monat weniger STeuergeld gewesen. Doch sie meinte das geht nicht, so etwas sieht das Gesetz nicht vor. Ich hätte entweder so zu
arbeiten dass ich mich vollkommen selbst erhalten kann, oder eben weiterhin das Arbeitslosengeld zu beziehen, oder vorübergehend einen geringfügigen Job annehmen.
Wobei ich betonen möchte, das sich mich über meine AMS-Beraterin nicht beschweren möchte, sie ist meist nett und freundlich,
allerdings - so ist mein persönlicher Eindruck - auch nicht all zu interessiert mich zu unterstützen, was ihr ja auch möglicherweise vom AMS-System her nicht leicht gemacht wird, da ich ja schon sehr lange als Langzeitarbeitslos in der Statistik aufscheine. Dies merke ich immer dann, wenn ich versuche Kurse zu bekommen.
Andererseits darf ich mich - laut den erhaltenen Informationen - ja nicht einmal beschweren und muss froh sein, noch beim AMS geführt zu werden
und nicht beim Sozialamt um Geld betteln zu müssen, was ich wirklich arg finde, immerhin habe ich so lange es mir möglich war das waren mehr als 20 Jahre gearbeitet, auch viele Überstunden gemacht und eine Menge Beiträge eingezahlt. Ich finde es wirklich beschämend wie man mit Leuten wie mir umgeht, um so mehr, als dass ich niemals einen Beitrag zu meiner gesundheitlichen Verfassung in Form von Alkohol-, Drogen - oder Medikamentenmissbrauch geleistet habe. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass wir auch solche Menschen nicht verurteilen dürfen, denn jeder
Mensch hat seine Art mit Problemen umzugehen und jeder hat es anders gelernt.A
Auch ich wäre gerne wieder der fröhliche, unbeschwerte, beruflich integrierte und sozial anerkannte Mensch der ich einmal war.

Unabhängig davon ob mich Ihre Antwort noch rechtzeitig erreicht - danke dass Sie sich so für andere engagieren.

Antwort:
Psychische Einstellung um bei Arbeitslosigkeit das Selbstwertgefühl in Takt zu halten.

22.09.2008 um 10.37 - von A.A. - Neuerlicher Antrag zur Berufsunfähigkeitpension?


Hallo Christian und das nicht mehr weg zudenkende SoNed Team!
Ich hatte im März 07 einen Antrag auf Berufsunfähigkeit bei der PVA gestellt, der im Oktober 07 natürlich abgelehnt wurde. Ich bin natürlich nach der 3 Monatigen Frist wieder auf´s AMS gegangen. Ich wusste nicht, dass der 1. Antrag immer abgelehnt wird und habe daher keinen Einspruch gemacht. Da ich noch immer keine für mich passende (mögliche) Arbeit gefunden habe, merke ich zusehends, dass mich die nicht durchschauenden Maßnahmen des AMS fertig machen! Außerdem ist mein Gesundheitszustand wieder schlechter geworden.
Meine Frage: ab wann kann ich wieder einen Antrag bei der PVA stellen? Gibt es irgendeine Frist, die man abwarten muss?
Ich halte diese Hochschaubahnfahrt nicht mehr aus. Ich weiß nie, was der nächste Tag bringt, was dem AMS wieder einfällt, um die Leute noch mehr zu erniedrigen und fertig zu machen!!! Meine Beraterin ist dem Anschein nach eigentlich sehr nett, ich traue aber beim AMS keinem!
Ich habe schon überlegt mich komplett abzumelden, geht aber leider nicht so einfach, weil ich ja für meine Kinder sorgen muss und sonst wären wir auch nicht mehr Kranken und Unfallversichert!
Ich möchte wirklich stark sein für meine Kinder, aber leicht ist es nicht..
Mfg A.A. (21.09.2008)

Antwort von M. H. (AMSand)
Sie hätte eigentlich schon im März 2008 wieder einen Antrag stellen können. Also gleich am 1.10. wieder Antrag stellen ! Etwa 5 Tage vorher einen eingeschriebenen formlosen Antrag stellen. Nur schriftlich verkehren, keine Tel.Nr. oder e-mail-Adresse angeben !
Wenn Sie (ich glaube, es ist eine Frau) in Wien oder in der Nähe von Wien lebt, soll sie am Donnerstag bei uns vorbeikommen. Beratung: Jeden Do, ab 18h !
Außerdem soll sie, wenn sie Depressionen hat - was ich ihrem Schreiben
entnehme - gleich in Krankenstand gehen.
AMSand - Beratung
Donnerstag von 18 bis 20 Uhr
AMERLINGHAUS
Stiftgasse 8
1070 Wien

25.09.2008 von AMS-Mitarbeiter3
Nach Ablehnung einer I-Pensionsantrages ist man 1 Jahr sozusagen "gesperrt".

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