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5.12.2019 um 10.41 Uhr - von A*. - "Negativen Bescheid bez. Alg-Antrag?"


Hallo,
ich habe im Februar 2017 meinen Sohn zur Welt gebracht und war in Karenz bis August 2019 (einvernehmliche Kündigung). Im November 2019 habe ich AMS Geld beantragt (Sohn war im NOV erst richtig eingewöhnt im Kiga, daher gewartet) und einen negativen Bescheid bekommen. Der Grund lautet, ich hätte in den letzten 2 Jahren nicht genügend arbeitslosenpflichtversicherte Tage.
Vor der Karenz habe ich von März 2015 - Oktober 2016 (danach Mutterschutz) gearbeitet.
Zählt denn die Karenz nicht??
Falls es relevant ist: Ich hab das einkommensabhängige KBG genommen für 1 Jahr, war aber ja 2 1/2 Jahre in Karenz. Wäre dankbar für einen Rat!! Danke! (4.12.19)

Antwort:
Au - kann ich nicht sicher sagen - leider.
Wäre schon arg, wenn sie vor der Karenzzeit um Arbeitslosengeld hätten ansuchen müssen - auch zBsp. nur für einen Tag Bezug - um nachher ("jetzt") das Arbeitslosengeld bzw. danach Notstand wieder weiter zu bekommen?
Denn da wäre bez. Anwartschaft alles in Ordnung gewesen. (In den letzten 2 Jahren 1 Jahr gearbeitet haben.)
bzw.
bin ich nicht sicher, ob der Grund des negativen Bescheids, die Zeit war, die sie gewartet haben, um den Antrag zu stellen. das waren so ca. 3 Monate - oder?

> Ev. legen sie auf den Bescheid Berufung ein, mit ihrer Begründung, dass sie eben in Karenz waren und danach noch gewartet haben, weil ihr Kind erst im November im Kindergarten eingewöhnt war .........!

>Und ev. suchen sie um Mindestsicherung an - wenn sie das wollen / "können"?
Dort könnten sie sich auch Infos bez. dem AMS-Problem holen - Ev. wissen die das besser, weil es eine verpflichtende Behördenzusammenarbeit gibt und bekommen so die Auskunft zu ihrer Frage? (Ohne Gewähr)

AlVG-Anwartschaft § 14.

(4) Auf die Anwartschaft sind folgende im Inland zurückgelegte oder auf Grund inländischer Rechtsvorschriften erworbene Zeiten anzurechnen:

b) die Zeit des Präsenz- oder Ausbildungs- oder Zivildienstes oder Bezuges von Kinderbetreuungsgeld, wenn innerhalb der für die Anwartschaft maßgeblichen Rahmenfrist mindestens 14 Wochen sonstige Anwartschaftszeiten liegen;

c) Zeiten des Bezuges von Wochengeld oder Krankengeld aus einer Krankenversicherung auf Grund eines arbeitslosenversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses;

§ 15. (1) Die Rahmenfrist (§ 14 Abs. 1 bis 3) verlängert sich um höchstens fünf Jahre um Zeiträume, in denen der Arbeitslose im Inland
6. einen Karenzurlaub im Sinne der gesetzlichen Vorschriften zurückgelegt oder Karenzgeld oder Weiterbildungsgeld oder Bildungsteilzeitgeld bezogen hat;


1.12.2019 um 12.58 Uhr - von M*. - "Bezugseinstellung mit / trotz Arbeitszusage?"


Guten Abend,

ich wollte nachfragen ich hab ein Problem mit dem AMS das ich seit 31.10.2019 beim AMS gemeldet bin und auch gleich vom 31.10.2019 bis zum 18.11.2019 in Krankenstand war und hab mich auch gleich abgemeldet und angemeldet und Krankenschein abgegeben. Ich hab dann gleich am 19.11.2019 Stellenagebote bekommen für die mich auch Beworben habe per Mail. Ich hab gleich am 28.11.2019 einen sofortige zusage als Elektrotechniker/ Busleitechniker bekommen und kann gleich am 7.1.2020 anfangen und die Firma gibt mir auch eine Bestätigung fürs AMS. Das Problem das ich jetzt habe das sich jetzt eine Leihfirma beim AMS beschwert hat das ich mich nicht beworben habe und das AMS mir jetzt deswegen die Bezüge fürs Arbeitslosengeld streichen will und mir heute an einem Samstag im eAMS eine benachrichtigung schickt wo drin steht das ``da sich im Zusammenhang mit Ihrem Anspruch offene Fragen ergeben haben, mussten wir Ihren Leistungsbezug ab 27.11.2019 vorläufig einstellen.'' Sie haben sich auf ei ne vom AMS zugewiesene zumutbare Stelle nicht beworben. Bitte sprechen Sie zwecks Klärung am xxx** Es kann sein das ich mich bei der Bewerbung bei der Telefonnummer vertippt habe da die Stelle leider eine zumutung war da ich zum Vorstellungsgespräch 2,5Stunden mit dem Zug in eine Richtung fahren müsste und keine Stunden in der Stellenanzeige angezeigt wurden und es wurde nicht mal der mindestlohn von 2200€ laut kollektivvertag angeboten als Elektrotechniker sondern 1800€ brutto was ich bei meiner jetzigen firma 1800€ normal netto bekomme mit zulagen.Es hat mich aber niemand von der Firma kontaktiert. Die andre sache war das ich im Dezember ein EKG und eine Kolloskopi hab da ich ohne grund Bewustlos werde und alles noch ärztlich untersucht wird.
Was denken sie wie ich vorgehen soll ? Da es mir jetzt noch psychisch schlechter geht da ich einen Job habe aber trotzdem vom AMS belästigt werde.
Liebe Grüße (31.11.19)

Antwort:
Wenn sie am 7.1.20 zu arbeiten beginnen - das von der Firma auch bestätigt bekommen - so wäre das schon sehr hilfreich.

>Von einer Sperre - sollte sie nicht rechtdswidrig sein - kann bzw. wird abgesehen, wenn der Betroffene - "in der Sperrzeit?" - eine Arbeit aufnimmt. (wird knapp geht's sich ev. aus.")<
Das kann bei ihnen zur Anwendung kommen.
Auch geben sie in einer ev. Berufung, wenn es überhaupt zur Sperre kommt, an, dass sie am 28.1. die Zusage der Elektrotechniker/ Busleitechniker-Firma bekommen haben, weshalb sie sich bei keiner anderen Firma mehr beworben haben? - oder? - wann ist der Vermittlungsvorschlag zur Verleihfirma gekommen? - danach oder davor?
obwohl, sie hätten eh ein paar Tage zum Vorstellen Zeit gehabt - ist ihnen derweil die Arbeitszusage mit 7.1 dazwischen gekommen?
>geben sie das dem AMS bekannt bzw. legen sie die schriftliche Arbeits-Zusage von der Firma beim AMS-Termin / Niederschrift vor!

Sollte es sich bei dem Vermittlungsvorschlag um eine Firma handeln, die sich örtlich etwas von ihnen entfernt befindet, so gilt eine Wegzeit.
Bei einem Vollzeit-DV darf die Wegzeit 2 Stunden betragen (hin und zurück) bei Teilzeit 1, 5 Stunden - Ev. schon um 30 Minuten angehoben?
Judikatur: Zumutbarkeit von langen Arbeitswegen
Und die Entlohnung muss sich nach dem KV. richten.

Wie geschrieben, legen sie auf alle Fälle die schriftliche Arbeitszusage mit 7.01.20 von der Elektrotechniker/ Busleitechniker-Firma vor. Ev. wird dann von einer Sperre abgesehen.
Ansonsten
Sperr-Bescheid sofort/schnellstens verlangen und darauf Berufung einlegen!

Auch sollte es in ihrem Interesse sein, Infos zu ihrer Gesundheit / Erkrankung zu erhalten, auch um einzuschätzen, ob und inwieweit verminderte Arbeitsfähigkeit "etc." vorliegt? Klären sie die Angelegenheit (auch der Arbeitsfähigkeit) mit ihrem Arzt
(Ohne Gewähr)


1.12.2019 um 10.49 Uhr - von S*. - "Fachärztliche Untersuchung"


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgende dringend Bitte um Auskunft:

Derzeit läuft ein Verfahren meinerseits, wo ich beim Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen wurde, weil mir vom AMS Geld gestrichen wurde, weil ich an einer Depression erkrankt war und so einen Termin versäumt habe.

Meine Betreuerin beim AMS hat mir letzten Freitag einen Niederschrift hingeknallt, wo drinnen stand, dass das Bundesverwaltungsgericht eine Überprüfung der Arbeitsfähigkeit wolle, weil ich mit Terminunfähigkeit argumentiert hatte. Ich müsse daher am Montag den 02. Dez. eine Untersuchung bei de PVA absolvieren. DIes kam mir sehr eigenartig vor, weil erstens das Verfahren beim Bundesverwaltungsgericht abgeschlossen ist und mir zweitens der Einblick in das angebliche Schreiben vom Bundesverwaltungsgericht verwehrt wurde. Daher vermutete ich einen Vorwand, mich damit zu einer Untersuchung bei der PVA zu bringen. Ich habe auf dem Schreiben vermerkt, dass mir der Einblick in das Schreiben verwehrt wird und habe mit Vorbehalt unterschrieben und habe mir die Niederschrift kopieren lassen.

Auf Nachfrage beim Bundesverwaltungsgericht wurde mein Verdacht bestätigt: Es gibt kein Begehren des Gerichts bezüglich einer Untersuchung, vor allem sei das Verfahren auf dieser Ebene ja schon abgeschlossen.

Die Frage, wie soll ich jetzt vorgehen und gibt es eine Möglichkeit rechtlich gegen die AMS-Betreuerin vorzugehen, wenn die mit derartigen Methoden arbeitet?

Ich bitte dringend um Ihre Einschätzung!

Herzliche Grüße (31.11.19)

Antwort:
Die Anordnung einer medizinischen Untersuchung gegen den Willen der Partei ist nur insoweit rechtmäßig, als auf Grund ...... siehe Fachärztliche Untersuchung

Wenn sie die Sperre bekommen haben, weil sie den Termin wegen ihrer Depression versäumt haben - diesbez. eine ärztliche Bestätigung / Befund vorweisen könnten, woraus ev. abzuleiten ist, "dass hier durchaus die Krankheit der Verantwortliche war", so würde es ev. Sinn machen, den Rechtsweg weiter zu beschreiten und eine Beschwerde an den VwGh zu erheben. Ev. mit Verfahrenshilfe!

Was die Unwahrheit ihrer AMS-Betreuerin betrifft so können sie eine schriftliche Beschwerde an den Geschäftsstellenleiter einbringen / senden - ev. unter cc. auch an die Landesgeschäftsstelle - "damit ein unter den Tisch fallen lassen schwieriger wird". Siehe auch: Mobbing durch das AMS / Schlechte Behandlung.

Ev. besuchen sie (vorher) den Geschäftsstellenleiter und probieren dort die Angelegenheit so gut es geht zu klären?
Und wenn möglich, immer Begleitperson als Zeugen mitnehmen! (Ohne Gewähr)


27.11.2019 um 10.49 Uhr - von F*. - "Datenschutz?"


2/1/2/9 Darf das AMS bei der BH nachfragen ob auf meinem Namen ein Auto gemeldet ist??? (26.11.19)

Antwort:
Ev. berührt diese Frage den folgenden Punkt:
>2. e) sonstige persönliche Umstände, die die berufliche Verwendung berühren.
unter:
Das AMS wurde vom Wirtschaftsminister (ÖVP/spö Regierung) zur folgenden Datenverarbeitung ermächtigt!<

Um ganz sicher zu gehen, stellen sie die Frage ev. ARGE DATEN – Österreichische Gesellschaft für Datenschutz, 0676-9107032, www.argedaten.at, webmaster@argedaten.at
und / oder der
Datenschutzbehörde / Kontakt. unter Datenschutz (Ohne Gewähr)


25.11.2019 um 8.20 Uhr - von G*. - "BRD: Anspruch auf Arbeitslosengeld?"


Sehr geehrte Damen und Herren
Ich habe 1 Jahr in Deutschland gearbeitet bin am 20.10.2019 nach hause zurückgekommen habe mich Arbeitslos gemeldet und seitdem werde ich nur Blockiert bekommen keine Hilfe oder Informationen man teilte mir mit ich müsste ein Formular D! vom Deutschen Arbeitsamt beantragen,dies tat ich 4 Wochen später bekamm ich ein Furmular U1 vom deutschen Arbeitsamt und von meinen Arbeitgeber in diesem Formularen stehen sämtliche Einkünfte und Abgaben des ganzen Jahres.
das Arbeitsamt teilte mir nur mit dies sei nicht das Richtige ich bekomme auch keinen Persönlichen Gesprächstermin wenn ich beim Arbeitsamt vorspreche und Frage was ich tun soll bekomme ich nur als Antwort das kann ich nicht beurteilen, ich musste mich auch noch selbst für 500 € im Monat selbst Krankenversichern und weiß nicht mehr was ich noch tun kann,ich werde auch sehr Unhöflich vom AMS behandelt und schäme mich auch sehr LG G

Antwort:
>nach Zurücklegung einer gewissen Mindestbeschäftigungszeit - hier in Österreich wäre dies zB. 1 Tag - sind die Beschäftigungszeiten aus Deutschland in Österreich bei der Beurteilung eines Anspruches anzuerkennen.<
"Umkehrschluss"
unter Auslandsanspruch / Formular E303
Dieser Aussage müssen sie auf dem Grund gehen, falls das (noch) stimmt - sie den einen Tag nicht haben - müssten sie ev. vorerst die Mindestsicherung bekommen!
Stellen sie ev. also auch einen Antrag für die Mindestsicherung.
Die schicken sie sowieso auch zum AMS, weil verpflichtendes "Zusammenspiel".
Und sie verlangen jede Antwort von Behörden per schriftlichen Bescheid.
So können sie dann dagegen berufen
bzw. würden sie aus den schriftlichen Angaben genau erfahren - was noch zu tun ist!
Und ganz wichtig!!
Besuchen sie die Behörden / das AMS - wenn möglich - mit Begleitperson als Zeugen! - Dann wäre ein ganz anderer Umgang zu erwarten!
Scheuen sie sich nicht bei weiteren Problemen und Bescheid-Verweigerung der AMS-Betreuerin sofort den Vorgesetzten bzw. den AMS-Geschäftsstellenleiter zu besuchen. Dort ist die Angelegenheit dann "sogleich" zu klären!
Wie geschrieben:
Begleitperson - wenn möglich - mitnehmen und alle diesbez. Antworten / Ablehnungen etc. schriftlich per Bescheid geben lassen. Ev. auch den AMS-Geschäftsstellenleiter besuchen!
Sie brauchen sich nicht zu schämen - lassen sie sich nicht einschüchtern und weichen sie nicht zurück! Sie haben Anspruch "darauf"!

>Gibt's weiterhin Probleme, dann wenden sie sich an die Volksanwaltschaft - (vaa@volksanwaltschaft.gv.at) und ev. gleichzeitig an den AMS-Ombudsmann ev. unter cc. - Er soll sehen, dass sie auch an die Volksanwaltschaft geschrieben haben! (OHNE GEWÄHR)

25.11.2019 um 11.09 Uhr - von G*. - "Dank"
Sehr geehrter Herr Moser
Vielen Vielen Dank für Ihre Antwort
Mit freundlichen Gruß G


21.11.2019 um 16.13 Uhr - von K*. - "Deppenkurs?"


Sehr geehrter Hr. Moser

Ich bin seit 09.09.2019 arbeitslos gemeldet.

Bei meinem letzten AMS-Kontrolltermin am 31.10. wurde ich zu einem Deppenkurs (Qualifizierung zum Job=Bewerbungen schreiben lernen, "Vorberetung zum Bewerbungsgespräch"...) eingeteilt. Ich habe das zuerst gar nicht bemerkt, bis ich am gleichen Tag die Mail zur Einteilung zur Maßnahme bekommen habe und mir dann die Betreuungsvereinbarung genau durchgelesen und selbiges bemerkt habe. Verbal wurde mir das überhaupt nicht mitgeteilt. Ich denke das wurde gemacht weil ich zu wenige Initiativ-Bewerbungen geschrieben habe. Ich wurde aber auch nicht verwarnt oder vorgewarnt. Beim gleichen Termin wurde mir erst der erste Jobvorschlag vom AMS gegeben.

Ich habe daraufhin sofort per eAMS-Konto Einspruch eingelegt bzw. um Befreiung von der Maßnahme gebeten (2 Tage nach Erstellung der neuen Vereinbarung).

Das wurde aber natürlich abgelehnt.

Jetzt verbringe ich dort täglich 3h damit mir anzuhören wie man ein Bewerbungschreiben verfasst und "Vorbereitung" auf Assessment Center mit 6-seitigen Worassoziations-Tabellen und Logik-Aufgaben.

Ich habe die Matura, einen Lehrabschluss und war zuletzt 2 Jahre Versicherungsmakler. Ich kann dort nichts lernen - das ist reine Zeitverschwendung und ehrlich gesagt eine Beleidigung meines Intellekts.

Was kann ich tun um da raus zu kommen?

Ich habe heute bereits bei der AMS-Ombudsstelle für den 12.Bezirk angerufen - niemanden erreicht.

Haben sie irgendwelche Anregungen für mich? Ich bin für alles dankbar!

mit freundlichen Grüßen
K.

Antwort:
Ein sich Wehren hängt auch immer mit einem Risiko - in diesem Fall mit ev. "rechtswidriger" Sperre zusammen. Sollte es eine "rechtswidrige" Sperre sein, so ist ihre Berufung erfolgreich.
Dieser Meinung bin ich, weil sie hätten über ihre Defizite, wie den Kurs, der diese ausgleichen soll, aufgeklärt werden müssen - da sie noch nicht lange arbeitslos sind! Siehe; "fehlende Belehrung".
Aus dem Judikat:
Die Zuweisung zu einer Maßnahme setzt vielmehr voraus,
dass eine Problemlage besteht, also etwa Kenntnisse und Fertigkeiten, die für eine Vermittlung in zumutbare Beschäftigungen notwendig (oder nützlich) sind, fehlen.
u.a. unter
"Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse" (25.12.2015)

Ps.: Für Zuweisungen zu Deppenkursen brauchts keinen besonderen Grund / Vergehen.
Auch stehen sie die ersten ca. drei Monate unter einem gewissen Berufs-, Einkommensschutz. Zumutbarkeitsbestimmungen

Zu was dann ein Kurs, der sich mehr oder weniger auf Vermittlungen konzentriert, bei denen das Einkommen egal (auch niedrig) ist und es auch keine Rolle spielt welches DV. (Beruf) angenommen wird, besuchen? (Ohne Gewähr)


21.11.2019 um 14.35 Uhr - von B. - "Bewerbungen"


Sehr geehrter Herr Moser,

folgende Frage an Sie: ich besuche derzeit zwei Maßnahmen des AMS (Coaching und ein Kurs) und wollte wissen - ob ich während dieser Zeit dem AMS weiter Bewerbungen schicken muss - oder ob, da ich ja aus der Arbeitslosenstatistik herausfalle (weil Kursbesuch) die gesetzliche Vorgabe zur Bewerbung entfällt - leider finde ich dazu nichts im ALVG 1977 - in der Betreuungsvereinbarung steht 2 Bewerbungen pro Woche.

Danke und Liebe Grüße (20.11.19)

Antwort:
Klar müssen sie bez. Arbeitssuche mitwirken, aber die Aufgabe dieses Coaching + Kurses ist eh u.a. Firmen zu suchen, um sich dort zu bewerben. Weswegen ich nicht denke, dass sie während dieser Zeit Bewerbungen beim AMS abgeben müssen. Das klären sie in dieser Zeit eh mit ihren Coaching-Kurs- BetreuerInnen.
Oder schickt ihnen das AMS weiterhin Vermittlungsvorschläge denen sie nachkommen müssen?
Selbst hier schiebt der Verwaltungsgerichtshof den Methoden des Arbeitsmarktservice, schematisch wöchentlich eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen vorzuschreiben, einen Riegel vor.
Eine bestimmte Zahl von Bewerbungen nachweisen.

Aber bez. dieses Problems reden sie auch mit den Coaching-Kurs- BetreuerInnen.
Während dieser Massnahmen -Zeit dem AMS weiter Bewerbungen schicken ist kontraproduktiv. Dann brauchts das Coaching und den Kurs eh nicht. Wird dieser nicht überflüssig? Argumentieren sie ev. in diese Richtung bei den Coaching-Kurs- Betreuerinnen. Falls? - ev. unterstützen die sie dann gegenüber der AMS-Betreuerin?

("Mit der Arbeitslosenstatistik hat das nichts zu tun.")

Info:
Ev. Freiwilligkeit bei Coaching / Arbeitstraining(?) und Aufsuchende Vermittlung.
bzw. findet sich hier eine Begründung für eine erfolgreiche Berufung.
Ev. haben sie einen ähnlichen Kurs schon mal besucht?
Deppenkurse nicht nochmals besuchen!
"Erkenntnis des Sozialministeriums: "keine bereits absolvierten Deppenkurse besuchen müssen" / "keine mehrmaligen Deppenkursbesuche?"
> keine Gratisarbeit leisten müssen - zBsp.: Praktikum
Siehe auch:
"Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse" (25.12.2015) (Ohne Gewähr)


21.11.2019 um 14.01 Uhr - von J*. - "Krankenstand"


Guten abend
Ich hätte eine frage,
Und zwar hatte ich am 11.10.2019 einen Termin beim AMS und wurde leider krank. Seit 07.11.2019 bin ich wieder gesund gemeldet und habe vom Ams eine Mitteilung bekommen das am 21.11.2019 ich einen Kontrollmeldetermin habe. Leider bin ich Heute am 20.11 wieder krank geworden und war beim Arzt und wurde krank geschrieben und auch zu Fachärzte überwiesen die ich auch besuchen muss. Jetzt habe ich Angst das das AMS mir den Bezug einstellen könnte weil ich schon wieder krank bin und das auch noch beim Kontrollmeldetermin. Droht mir jetzt eine sperre? Oder Einstellung vom Bezug? Mfg J.S. (20.11.19)

Antwort:
Solange sie ein Arzt krank schreibt - sie krank sind - gibt's keine Sanktionen.
Sie müssen aber aufpassen, dass mit den "Papieren" alles okay ist.
Heisst die Krankschreibung vom Arzt sofort dem AMS zukommen lassen.
Und nach Gesundschreibung - von der Krankenkassa die Krankenstandsbescheinigung holen und zum AMS bringen / zukommen lassen!
Haben sie das eh getan? Sonst sofort nachholen, ansonsten kann der Bezug bis zur Klärung der Angelegenheit eingestellt werden. Die "Papiere" braucht das AMS zur Abrechnung.
Sollte der Verdacht aufkommen, sie lassen sich nur wegen der AMS-Termine krank schreiben, bekommen sie eh einen Chefarzt-Termin. (Ohne Gewähr)


15.11.2019 um 9.39 Uhr - von P. - "Leserbriefe zu Hartz IV Urteil in D."


Lieber Christian!

Vielleicht wäre es erhellend und informativ dieses zu verlinken: (nachdenkseiten.de) (14.11.19)

unter:
"Realistischer Blick: "Hartz IV-Sanktionen - der strafende Staat bleibt erhalten" (7.11.19)


13.11.2019 um 2.07 Uhr - von G*. - "Ist ein Lebenslauf verpflichtend?"


Sehr geehrter Herr Moser!

Bin ich verpflichtet dem AMS meinen Lebenslauf schriftlich zu übermitteln oder habe ich das Recht dazu dies aus Datenschutz Gründen zu verweigern ohne Sanktionen befürchten zu müssen? Wie kann ich persönlich Argumentieren? Auf welche Rechte kann ich mich beziehen bzw Vorweisen? Gibt es da Musterschreiben etc..? Vielen Dank für Ihre Hilfe! Freundliche Grüße

Antwort:
Diese Kenntnis ist für eine ev. geeignete Vermittlung schon wichtig - aber - sie können auf "sensible" Daten verzichten. Erstellen sie einen tabellarischen Lebenslauf.
Tabellarischen Lebenslauf mit Muster

14.11.2019 um 10.39 Uhr - von G*. - "Mein Lebenslauf ist vorhanden aber bin ich gezwungen?"
Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt, mein Lebenslauf ist vorhanden aber bin ich gezwungen ihn dem AMS zu übermitteln oder habe ich das Recht zu verweigern? Gibt es da einen Paragraphen auf den ich mich beziehen kann? Freundliche Grüße (13.11.19)

Antwort:
AlVG-Novelle - Siehe folgende gesetzliche Verankerung:
"
Das AMS wurde vom Wirtschaftsminister (ÖVP/spö Regierung) zur folgenden Datenverarbeitung ermächtigt!"
unter
Datenschutz
ev. holen sie sich diesbez. noch Infos von Arge Daten.
ARGE DATEN – Österreichische Gesellschaft für Datenschutz, 0676-9107032, www.argedaten.at, webmaster@argedaten.at (Ohne Gewähr)

16.11.2019 um 7.19 Uhr - von G. - "Dank"
Vielen herzlichen Dank! Sie haben mir sehr geholfen, LG


12.11.2019 um 9.50 Uhr - von G. - "Zumutbarkeit"


Hallo Christian !

Zunächst möchte ich mich für die tolle Arbeit bedanken die du leistest für die Arbeitslosen mit Soned. Ich habe selbst wieder eine Frage an dich und zwar geht es um bewerbungsstellen vom AMS . Ich bin sehr eingeschränkt arbeitsfähig habe dieses auch per PVA Attest und das AMS ignoriert ständig meinen Gesundheitszustand und gibt mir arbeiten die nicht im Betreuungsplan stehen und auch was die Arbeitszeit angeht bekomme ich 40 -55 stunden die Woche Vorschläge um brutto 930 Euro bei Vollzeit! ich darf nicht ganztägig in Hitze ,kälte und nässe arbeiten das habe ich schriftlich steht so auch im PVA Urteil und vor allem sind nur ehr leichte Tätigkeiten wie Etiketieren für meinen Gesundheitszustand tragbar ,dieses ist dem AMS egal und schickt mir alles mögliche. Ich bekomme Fahrer Jobs obwohl ich dem AMS mittteilte das ich seit jahren keine Fahrpraxis habe und es auch mein Gesundheitszustand nicht zulässt. wie gehe ich da am besten vor bzw. darf ich den firmen über meinen Gesundheitszustand informieren und über meine fehlende Fahrpraxis oder wird das als Vereitelung ausgelegt? Ich bin mit meinen Latein am Ende und stehe da vor ein Problem das ich alleine ohne Rat nicht lösen kann wie ich mich da verhalten soll. Meine Hoffnung ist deine Erfahrung . Lg. G (11.11.19)

Antwort:
Nicht verunsichern lassen.
Und nie vorschläge einfach ignorieren. Wenn der gesundheitszustand gewisse arbeiten - stellen nicht zulässt – es dafür auch ärztliche atteste / befunde / bestätigungen gibt, so natürlich dem potentiellen arbeitgeber bescheid sagen. Bevor jeder schaden davon trägt. in solchem falle handelt es sich um eine unzumutbare arbeitsstelle / vermittlung.

gesetzlich verankert im AlVG unter §9. Zumutbarkeitsbestimmung - Arbeitswilligkeit
§ 9. (2) Eine Beschäftigung ist zumutbar, wenn sie den körperlichen Fähigkeiten der arbeitslosen Person angemessen ist, ihre Gesundheit und Sittlichkeit nicht gefährdet. (Ohne Gewähr)


10.11.2019 um 17.09 Uhr - von W*. - "Bei Aufnahme einer anderen Beschäftigung keine Sperre?"


Guten abend Herr Moser..

Wurde durch einen Arbeitskollegen auf Ihre Seite aufmerksam gemacht...
Habe jetzt seit 2 Monaten einen neuen job doch den zu halten war ein schwieriges Unterfangen..
Denn vorher juli/august.. wurde mir meine Notstandhilfe gestrichen weil ich einen job nicht angenommen bzw nicht beworben habe weil mein auto beim mechaniker war.. (ca. 3 wochen hat das gedauert,((günstiger mechaniker in Ungarn)).. habe den herrn vom AMS das natürlich erklärt und mir wurde gesagt ich könnte ja öffentlich den arbeitsort erreichen....hm Somit wurde mein bezug vor 6 wochen gesperrt...
2 wochen später hatte ich einen job.. kein geld für benzin essen usw.. ersten lohn von der firma war damals noch weit entfernt... abrechnung mit ende des monats auszahlung 15. Des folgemonats... somit fast 3 monate blank...

Kann man das was machen ??
Wäre mir sehr geholfen..
Wenn sie die genauen daten bzw datum der sperre arbeitbeginn usw. brauchen kein problem.
Oder hab ich da schon pech gehabt??? mfg (9.11.19)

Antwort:
Verstehe ich das richtig - Sie stehen noch in einem Dienstverhältnis?
Im Gesetz ist verankert, dass von einer Sperre abgesehen wird bzw. werden kann, wenn der Betroffene innerhalb der Sperrzeit ein DV. beginnt. Was ich mitbekommen habe, sieht das AMS eine Zeit lang zu, ob der Betroffene eh den Arbeitsplatz behält und nicht nur wegen der Sanktionsaufhebung eine Arbeit anfängt! Ev. so ca. 3 Monate wartet das AMS bis es das gesperrte Geld ausbezahlt.

Ev. schreiben sie oder rufen sie beim AMS an und erkundigen sich danach!

AlVG: § 10. (3) - Der Verlust des Anspruches gemäß Abs. 1 ist in berücksichtigungswürdigen Fällen wie zB bei Aufnahme einer anderen Beschäftigung nach Anhörung des Regionalbeirates ganz oder teilweise nachzusehen.

Ps.: Im finanziellen Notfall ev. die Caritas besuchen und um Unterstützung bitten?
Ev. Einkaufsgutscheine; Miete, Strom per Erlagschein; Ev. Bargeld? ("Ohne Gewähr")


10.11.2019 um 10.01 Uhr - von K*. - "Schnuppertage"


Guten Morgen

Hätte da mal eine Frage meine Freundin hatte von sms ein Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen was sie auch nachgekommen ist geeinigt hat sie sich auf schnuppertage vom ams aus soll sie in den Betrieb nun eine arbeitserprobung machen für 2 Wochen zu 40 Stunden ohne irgendwelche Zuschläge so wie ich das gelesen hab geht das ja nur wenn sie in einer kursmaßnahme ist sieht mir eher aus als ob der Betrieb gratis Arbeiter sucht da ich das Stellenangebot im Internet nicht finden konnte nun weiß ich nicht ob die das ablehnen kann ohne eine Sperre befürchten zu müssen
Ich bedanke mich schon mal herzlich im Voraus wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag

Antwort:
Das ist eine freiwillige Angelegenheit. Hat sie in diese Richtung eh nichts unterschrieben?
Sie soll nicht ablehnen, sondern bei der firma bekannt geben, dass sie den KV-lohn verlangt - sonst ev. nachfordert. Die Arbeitszeiten - falls - aufzeichnen / dokumentieren. - Ev. wird sie dann eh nicht genommen.

>Zum Thema: Schnuppertage statt Probetage:
"AK: Unbezahlte Schnuppertage statt echter Probezeit: Arbeit ohne Entgelt ist gesetzwidrig!"
"Egal ob ein Arbeitsverhältnis zustande kommt oder nicht, die geleisteten Arbeitsstunden müssen entlohnt werden." Die AK rät: beim Probearbeiten unbedingt genaue Zeit- und Tätigkeitsaufzeichnungen führen!
Unter Praktikum keine Gratisarbeit

Ev. auch bei der AK nachfragen - Sind in Arbeitnehmerrechtsangelegenheiten kompetent! (Ohne Gewähr)

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