Regierung hilft BAWAG und ÖGB - Gegenleistung die Offenlegung des Streikfonds!
Eine schier unglaubliche Situation. Ein Verhalten das dazu führt, dass einer (R) den anderen (Ö) kastriert und (R) sich dennoch als edler Helfer darstellen kann und das auch tut. Mensch muss sich vor Augen halten, dass diese politische Elite uns führt / regiert! Die angebliche soziale Kraft, extrem Kritiker des Neoliberalismus und Vertreter des kleinen arbeiteten Mannes, hilft neoliberale Kräfte wie der ÖVP wieder zum Wahlerfolg, weil sie wirtschaftlich die selbe neoliberale Verhaltensweise an den Tag legt.
Mir stellt sich eine Frage: "Wie können sich diese Menschen überhaupt in den Spiegel sehen? Wie halten sie das aus?" Ich bin überzeugt, dass ist nur möglich, weil sie grosszügig entschädigt werden! Heisst: "Weil ihr Gehalt/Einkommen immens hoch ist!
Ein zweiter Gesichtspunkt ist die Haftung der Regierung über 900 000 Euro für die BAWAG! Unser Geld! Von wem wird im Falle der Fälligstellung das Geld wohl genommen! Dieses Geld muss eingespart werden! Das heisst, es wird noch mehr "rechtswidrige" Bezugssperren geben und so werden weiter viele Menschen in die Not, Delogierung, Depression und einige in den Suizid getrieben! Mit fremden Geld glänzen Schüssel, Grasser, Bartenstein und co. Das Geld von anderen/sozial Schwachen wird verpfändet. Ist das nicht das selbe, was Verzetnitsch gemacht hat?
Wir brauchen unbedingt neue politische Kräfte. Ich befürchte, die erforderliche Moral ist in bestehenden etablierten Parteien nicht mehr zu finden. Im Streben nach Macht, Einfluss und Profit zählt das Motto: "Eine Hand wäscht die andere." Da jeder die selben Leichen im Keller hat werden sie sich gegenseitig nicht schaden/verraten! Im Klartext, die parteienübergreifende politische Elite gegen das Volk. Schande!
Moser Christian 3.05.2006 / 00.51 Uhr
Verzetnitschs Rücktritt sollte nur ein erster Schritt in die Zukunft des ÖGB sein!
Der -politisch fällige- Rücktritt von Fritz Verzetnisch als ÖGB -Präsident sollte nur der erste, bereinigende Schritt in die Zukuft der österreichischen Gewerkschaftsbewegung sein . Fatal wäre es in einer Situation wo " die Leute das nicht mehr verstehn" ( GPA-Ehrenvorsitzender Hans Sallmutter) nur ein paar Gesichter auszuwechseln und im wesentlichen weiter "Politik as usual" zu betreiben. Absolut unerläßlich ist es , daß sich der ÖGB politisch neu positioniert. Um einige Stichworte zu nennen: Weg von dem illusionären "Sozialpartnerschafts"-Gerede; Umbau in eine richtige Kampforganisation, um gegenüber der - internationalen- neoliberalen Offensive gewappnet zu sein; radikaler Ausbau der innergewerkschaftlichen Demokratie; Öffnung hin zu den sozialen Bewegungen (z.B. Sozialforen); starker Ausbau der internationalen Tätigkeit,....
Der Ort , wo all das kozentriert zur Sprache kommen sollte, ist ein - vorzuverlegender - ÖGB-Kongreß. Für solch einen " Kongreß der Neuorientierung " sollte unmittelbar mit der inhaltlichen Vorbereitung begonnen werden.
FÜR EINEN KÄMPFERISCHEN ÖGB ! FÜR EINEN ÖGB , FÜR DEN GEWERSCHSFTSDEMOKRATIE KEIN BLOSSES SCHLAGWORT IST! Hermann Dworczak ( aktiver Gewerkschafter seit den 6oer-Jahren ) 27.03.2006
Unvereinbarkeit!
Gegen den Neoliberalismus der die Menschen ausbeutet, unterdrückt und vernichtet, braucht es eine starke vertrauenswürdige Gegenbewegung. Gewerkschaften sind in dieser Bewegung unerlässlich und stehen an vorderster Front.
Wenn die Gewerkschaft aber die selben Leichen, wie Wirtschaft/ Konzerne vor denen sie ihr Klientel schützen müssten, im Keller haben, so wirkt dies als Antagonist und macht die Gewerkschaft unbrauchbar. Im schlimmsten Falle führt das zum Verrat und zur Auslieferung der zu Schützenden und macht diese zum Spielball der provitorientierten Interessen.
Nur eine Auswechslung der Personen wird die Probleme dieser verherrende Lage nicht lösen. Die Gewerkschaft kann die Menschen nicht vor ausbeuterischen Verhalten schützen, wenn sie diese Norm selbst anwendet um konkurrenzfähig zu sein. Hier muss eine klare Trennung stattfinden. ( Der ÖGB sollte nicht Eigentümer / Arbeitgeber, eines im wirtschaftlichen Wettbewerb stehenden Unternehmens sein! Und schon gar nicht darf er die moralische Einstellung einer Bank in sich tragen! ) Diese Unvereinbarkeit bringt den Gegner eher zum schmunzeln. Wer will aus diesem Sumpf heraus eine ernst zu nehmende Weisung erteilen. Da es sich um Menschenschicksale mit katastrophaler Auswirkung handelt, ist schwer darüber zu lachen! Zum Kotzen diese Traurigkeit / Realität!
Christian Moser 29.03.2006
Aufruf an alle „Nichtsnutze“!
Arbeitslos: ja, leider und zwar schon ziemlich lange !
Brauchen wir einen „solchen“ ÖGB: Nein !
Der ÖGB, den ich nach wie vor für unverzichtbar halte, aber durch die Ereignisse in den letzten Tagen schwer beschädigt ist, muss wieder auf die Beine gestellt werden. Das wäre doch der Zeitpunkt für uns Arbeits- und Erwerbslose eine Forderung nach einer eigenen Gewerkschaft an den ÖGB zu stellen. Die da z.B. heissen könnte:
GdE = Gewerkschaft der Erwerbslosen oder
GdA = Gewerkschaft der Arbeits- und Erwerbslosen, oder auch anders.
Ich zahle durchgehend seit 40 Jahren meinen Mitgliedsbeitrag bei der GPA. Auch während meiner Arbeitslosigkeit den geringeren Beitrag von 1,80 € monatlich.
Eigentlich ist es wurscht an welche Teilorganisation dieser MB geht. Nur denke ich, dass die Gründung einer eigenen Gewerkschaftsfraktion für die Aussätzigen dieser Gesellschaft höchst an der Zeit ist. Und es wird nicht besser werden. Es gibt ohnehin schon zu viele die es be“trifft“! Wir brauchen eine eigene Vertretung. Dies sollte aber keinesfalls eine Kritik an den derzeitigen Teilorganisationen sein, dass sie zu wenig tun für uns. Aber ein gemeinsamer Auftritt aller Erwerbslosen in Österreich würde allemal ein mehr an Aufmerksamkeit erzeugen, der Druck auf die Verantwortlichen in der Regierung könnte erhöht werden.
Da jetzt vom ÖGB die einzig richtigen Zeichen gesetzt wurden, nämlich auszumisten und neu zu starten, ist wie ich finde heute der absolut richtige Zeitpunkt diese Forderung zu erheben und durchzusetzen. Wer stimmt mir zu? Die/der soll meine Idee weiter verbreiten und es würde mich freuen, fände eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema statt.
Gruß, Franz Brandstetter Sbg., 28.3.06
|