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5.12.2007 um 12.05 Uhr - von Re. Ab.- Arbeitslosengeldverlust wegen Ausbildung



Hallo!Habe da eine Problem.Ich gehe auf eine Abend-Hak in Bregenz VBG.Ich habe insgesammt 16 Stunden Schule und 5 Stunden Fernunterreicht.Ab dem 3. Semester habe ich sogar 20 Stunden.Kann mir das AMS das Geld einstellen wenn ich keine Vollzeit Arbeiten annehme?Ich meine das wäre ja irre das AMS würde mich daran hindern eine Ausbildung zu machen.Und mit einer 65 Stunden Woche schaff ich die Schule sicher nicht?

Antwort:
Sie müssen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Tun sie das nicht, so wird das Geld eingestellt! - Auch bei einer Ausbildung durch Eigeninitiative!

In diesem Punkt soll die AIVG-Novelle ab 1.1.2008 Verbesserungen bringen.

2.12.2007 um 16.52 Uhr - von Josef - zum "Begehren" genötigt!



Ich bin seit 1.1. arbeitslos und finde leider keine Stelle. Ich komme von einem gut bezahlten Job (~3500 Euro) aus der EDV. Das AMS hat mir seit 1.1. exakt 8 Stellen vermittelt, über 200 habe ich selbst angeschrieben. Nun \"darf\" ich einen Englischkurs bei Sight & Sound machen. 5 Wochen a 2 Stunden pro Woche. Dazu muss ich ein \"Begehren\" unterschreiben. Was ich begehre ist ein Job, kein Kurs! Muss ich auf irgendwas achtgeben beim Unterschreiben bzw. kann ich mir den Kurs irgendwie ersparen? Danke für Eure Hilfe

Antwort:
Die Teilnahme am Englishkurs müsste freiwillig sein! Gehen sie zum Vorgesetzten ihrer BeraterIn und klären das ab!


Unterschrift im Zwangs-Massnahmen-Vertrag verweigern!
Unterzeichnen sie den Vertrag nicht sonden schreiben folgendes statt
der Unterschrift!
In Hinblick auf den auf mich ausgeübten Druck, der in der Ankündigung,
das Arbeitslosengeld/Notstandshilfe als existenzerhaltendes Grundgehalt
zu streichen, besteht, leiste ich, ohne den vorliegenden Inhalt in Frage
stellen zu können, keine Unterschrift.

Eine Unterschriftsverweigerung wie auch immer
(sei es am AMS, BBRZ etc.) kann in KEINEM Fall eine Bezugssperre
irgendwelcher Art nach sich ziehen!!!!!!!!!!
Verifiziert von RA. Bo.

Begehren!
Jetzt haben sie bei mir einen wunden Punkt erwischt!
Ich habe bis jetzt keine zufriedenstellende Antwort!
Ich denke der Punkt (Begehren) muss ausjudiziert werden! Nach meinem Rechtsverständnis dürften die Chancen in einem Rechtsverfahren, wegen Begehrens- Unterschriftverweigerung, nicht mal so schlecht sein.
Durch Unterschriftverweigerung im Begehren kommt es zu keinem Kurs, da dies der Antrag zur Finanzierung ist.
Andererseits dokumentieren Begehren eigentlich Freiwilligkeit! Und die Kosten der abgeleisteten z.Bsp. Deppenkurse kommen auf das eigene Ausbildungskonto und belegen die Ausbildungskosten in Summe, die man im Laufe der Zeit, freiwillig begehrt hat! Will man dann eine qualifizierte Ausbildung, so ist das Kontovolumen (schon geleistete Unterstützung) nicht selten ein Grund für die Finanzierungsablehnung!
Nach Jahren also habe ich soundso-viel Finanzierungsunterstützung für Ausbildungen erhalten die ich "freiwillig" begehrte!

Einige Fragen mit dem sich das Gericht befassen müsste

1 Wenn das auf mein Ausbildungs-Konto verbucht wird, ich also auch für Kosten verantwortlich bin, so muss ich Mitspracherecht haben!
2 Wenn man Begehren mit Freiwilligkeit gleichsetzt, so handelt es sich hier, weil Unterschriftenverweigerung mit Vereitelung gleichgesetzt wird und zu einer Bezugssperre führt, um Nötigung! -
Bei Bezugssperre-drohung im Falle der Unterschriftenverweigerung handelt es sich um eine Nötigung, wenn wir davon ausgehen, dass in der Begrifflichkeit - beim "Begehren" die Freiwilligkeit vorrausgesetzt ist!

3 Müssen Begehren nicht gleich behandelt werden und ein Begehrensantrag für einen selbstgewählten Kurs, wo man eher von Begehren reden könnte, die gleichen Erfolgschancen - Finanzierungsunterstützung betreffend - zubilligen!
Der Punkt auf den ich aus bin, ........dass ein diktiertes Begehren für einen Zwangs-Kurs im Sinne der Arbeitsmarktpolitik den Vorrang gegenüber eines tatsächlichen Begehrens hat! Hier geht es also nicht um Begehren sondern um Zwang!
Mit Zwang dürfen die Kosten auf keinen Fall dem einzelnen Arbeitslosen angelastet werden, sondern das AMS muss zu einer anderen Form der Finanzierungsunterstützungs-Handhabe finden und den Antrag anders benennen auch oder weil die Kostenverbuchung davon abgeleitet wird!
Das Gericht definiert die Begrifflichkeiten, weil der Begriff "Begehren" über Freiwilligkeit zur individuellen Kontobelastung führt!
Ohne Freiwilligkeit bei Begehren, muss das AMS ein Finanzierungs-Unterstützungs-Konto führen und die gesamten Kosten auch verantworten!

Die Kosten des Zwangs begehre ich nicht!

Begehren tue ich z.Bsp. eine Frau!

Bei Musterprozesse ist ev. eine Unterstützung durch einen RA. möglich!
Besuchen sie AMSand - Stiftgasse 8 - 1070 Wien

3.12.2007 um 13.08 Uhr Anonym
Ich war in diesem Sight&Sound Englischkurs - 6 Wochen, 2 Stunden pro Tag. Dieser Kurs ist gsd nicht so schlimm wie manch andere....da der Englischkurs in einem eigenen Haus statt findet sitzen dort nur Studenten die ein Hackerl in der Anwesenheitsliste machen und dem Teilnehmer eine Cd aushändigen auf dem das Lernprogramm drauf ist. Trainer gibt es keine....es wird auch nicht wirklich kontrolliert ob sie jetzt wirklich zwei stunden dort sitzen oder nur 1 1/2 und es wird auch nicht kontrolliert ob sie jetzt Zeitung lesen oder das Lernprogramm starten. Ich fand diesen Kurs sehr angenehm da die Zuständigen eigentlich auch recht nett sind... bis jetzt der \"beste\" kurs den ich besuchen \"durfte\"!
P.S: Sie können sich die Zeiten selber aussuchen....späteste Stundeneinteilung ist von 14.-16.00 - dann sperren sie zu.
Vielleicht hilft ihnen das weiter falls sie nicht verweigern können oder wie auch immer :)

29.11.2007 (verö.)- von No. Ze. - Probetag



Hatte am donnerstag ein Vorstellungsgespräch es wurde für Mittwoch diese Woche ein Probetag Schnuppertag ausgemacht .Habe das meinen AMs berater gesagt:seine Antwort für Mittwoch wird mein arbeitslosengeld gestrichen und ich bin für diesen tag abgemeldet.Na bum wie soll ich mich jetzt dem arbeitgeber verhalten soll ich im sagen er muss mich anmelden für den probetag.Bitte um Hilfe

Antwort:
Gehen sie noch zum Vorgesetzten ihres Beraters und klären sie das ab.
Soviel Spielraum hat das AMS.
Bei eigener Praktikumsverordnung gibts auch keine Probleme!
Ansonsten sollten sie mit dem Dienstgeber reden!

29.11.2007 um 14.32 Uhr - von Hannes - Demonstration



Hallo, bezüglich Demonstration muss ich leider gestehen ich hatte angst hinzugehen ich dachte ich werde dann geächtet oder so aber der Impuls zur demo zu gehen war da .
Die angst vor Ächtung und aus der Anonymität herauszutreten war leider grösser.
Hannes

Anmerkung:
Verständlich!
Genau dieser Grund schützt das AMS "noch"!
So kommt es zur Realitätsverzerrung-verweigerung, da die Politik / Öffentlichkeit einseitig von den Informationen des AMS, dass neben der Verbreitung von Unwahrheiten sich aus Gewissensgründen auch selbst belügt, gespeist wird!

Diese Angst wird kleiner, wenn die Konsequenzen der menschenverachtenden Behandlung zunimmt oder/und sich immer mehr Menschen outen, aus der Anonymität treten ev. auch aktiv werden! - Was gerade geschieht!

Was in der Anonymität geschieht ist/wird nicht sichtbar! - oder nur im geringen Ausmass sichtbar!

29.11.2007 um 9.46 Uhr - von S. J. - Was ist eine Implacementstifung?



Ich war gestern bei meinem Berater, der mir stolz verkündete "Baumax sucht Sachbearbeiter" und ich fand das natürlich toll und nahm die Bewerbung mit.
Als ich mich gerade bewerben wollte dachte ich nur "Hilfe was ist das?"
Zunächstmal steht: Baumax sucht 5 Sachbearbeiter.

Und dann kommt ein unauffälliges Anforderungsprofil, das ich eigentlich vollständig erfülle und DANN steht:

Fehlende Kenntnisse erlernen Sie im Rahmen des Ausbildungsangebotes in der Inplacementstiftung.
Zur Vorauswahl bewerben Sie sich NUR PERSÖNLICH Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 13:00 Uhr bei
S. A. M., Redergasse 1, 1050 Wien, 5. Stock (AMS-Gebäude; U4 Station: Pilgramgasse)
Unten steht noch, was eine Implacementstiftung ist:
-Was ist eine Implacementstifung?

Hilfe was ist das? Ist das ein Transitarbeitsplatz? Schon allein der punkt mit dem Unterschreiben bereitet mir Kopfzerbrechen. Im Internet konnte ich nur den Namen "Solution an Matching Arbeitskräftevermittlung GmbH" finden

Antwort:
S.A.M. - Implacementstiftung „Die Handelsstiftung“
Schwerpunkt einer Inplacementstiftung ist (war?) die "qualifizierte" Ausbildung / Umschulung! Freiwilligkeit ist (war?) ein Bestandteil!
Anscheinend wird jetzt/hier ein Art Orientierungskurs vorgehängt! Wollen auch die Stiftungen ein Stück von den Hundert Millionen Euro Kuchen abbekommen, den Bartenstein, sehr oft unsinniger Weise, verteilt. (Im übrigen handelt es sich um unseren Kuchen (Arbeitnehmer und Arbeitslose), an den sich Bartenstein vergreift.

Sollte es sich also um einen vorgeschaltenen Geldverdiener/Deppenkurs handeln, so gehört dieser ausjudiziert! Praktikum - Keine Gratisarbeit!
(Ohne Gewähr)


28.11.2007 - von Maria H. - SklavInnenaufstand.
Bericht von der Aktion des Bündnis gegen die AlVG-Novelle“ vor dem Parlament!



Anlässlich der Verabschiedung der Novelle im parlamentarischen
Sozialausschuss probten gestern das Bündnis gegen die AlVG-Novelle“ ab
15 Uhr vor dem Parlament den SklavInnenaufstand.
Auf dem Platz vor dem Parlamentsgebäude versammelten sich VertreterInnen
der Initiative für einen kämpferischen und demokratischen ÖGB,
VertreterInnen der ÖH Uni Wien und verschiedener Fakultäten, SLP, sowie
VertreterInnen der Arbeitsloseninitiativen in und außerhalb des Vereins
ArbeitslosensprecherIn. Anfängliche Befürchtungen, zu wenig Arbeitslose
zum Erscheinen und Mittun mobilisieren zu können, erwiesen sich als
unbegründet. Sie kamen mit Masken, Peitschen und anderen Geräten zur
zweckgerechten Motivierung der SklavInnen.
Doch auch die Politiker Gusenbauer, Molterer, Bartenstein, Haberzettl,
Leitl waren erschienen, die Sozialdemokraten trugen den
parteizugehörigen Gesinnungsausweis im Hemdkragen und Knopfloch. Nicht
umsonst waren sie maskiert. Gusenbauer drosch seine Phrasen und ließ
sich von Haberzettl gesanglich akkordieren und apportieren.
Währenddessen brachte der Trainercapo den angeketteten Arbeitslosen vor
allem Respekt und die TrainerIn Gesundheitsbewusstsein und
Persönlichkeitsbildung bei. Plötzlich ertrötete das Signal zum Aufstand
und die Sklaven zogen ihre Ketten um Politiker, Trainer und
Gewerkschafter zusammen und fesselten sie.
Sie ergriffen das Mikro und erklärten den Anwesenden, zu denen sich
weitere SympathisantInnen PassantInnen gesellt hatten, die Kern- und
Knackpunkte der AlVG-Novelle und ihre Auswirkungen auf die Arbeitslosen
und Beschäftigten.
Weitere Stellungnahmen kamen von VertreterInnen der gewerkschaftlichen
Initiative, der SLP, einer ehemaligen Telekom-Beschäftigten und Lukas
Wurz von den Grünen, der berichtete, dass im Zuge der Anti-AlVG-Kampagne
hunderte von mails empörter Arbeitsloser an die Abgeordneten gegangen waren.
In meiner Erinnerung ist dieses Anti-AlVG- Spektakel die erste
öffentliche Aktion, die sich ausschließlich dem Thema Arbeitslosigkeit
widmete und die überwiegend von Arbeitslosen getragen wurde. Mag sein,
dass die Zahl von ca 50 TeilnehmerInnen, verglichen mit dem, was man in
Wien bei Demonstrationen zu weniger peinlichen politischen und sozialen
Themen gewöhnt ist, gering ausfällt: Im Verhältnis zu dem, was wir
bisher an öffentlichen Aktionen oder Versammlungen auf die Beine
stellten, ist der gestrige Tag entschieden als Erfolg zu bewerten!

Anmerkung:
Ein grosses Lob an die Wiener und den Beteiligten! Gratuliere!

Dieses Lob möchte ich auch an alle Arbeitslosen, die sich mittels Protestschreiben, am Widerstand gegen die ALVG-Novelle beteiligten, weitergeben!
Diese Stimmen wurden gehört und sorgten für Aufmerksamkeit - Aufklärung bezüglich der menschenverachtenden AIVG-Novellierung!
Die Aktivität der Arbeitslosen (jedes Einzelnen) ist, wie u.a. aus einem Schreiben der Grünen die Zivilgesellschaft betreffend und dem Bericht oben von Maria hervorgeht, als Erfolg zu werten!

Als Erfolg deswegen, auch wenn es eventuell / wahrscheinlich zu keinen für Arbeitslose gross-zufriedenstellenden Änderungen der Novelle kommt, weil einige/viele erwerbsarbeitslose Menschen gemeinsam - auch unabhängig voneinander - an ein und dem selben Ziel orientiert aktiv wurden und Widerstand ausübten.
Dafür ein Danke und Gratulation!
Wenn es sich in der Relation zu der Einwohnerzahl Österreichs um eine geringe Menge an aktiven Arbeitslosen handelte!
So bin ich hoch erfreut, dass Menschen einer Bevölkerungsgruppe, die enorm unter psychischen Druck gestellt werden, den Mut / Courage und das Engagement aufbrachten/bringen und der Politik die Stirn bieten!
Diese Menschen wieviele es auch waren, sind Vorbild und zeigen den Leidensgenossen, dass es sich durchaus lohnt sich zu wehren!

Aus unserer Mitte ( Personen in Arbeitslosigkeit ) wählen Menschen den Freitod, weil die ÖVP , mit Hilfe des AMS, ihre Ideologie ( Züchtung/Förderung der "eigenen" Elite zum Machterhalt und zur Unterdrückung und Ausbeutung der unteren soziale Schichten unseres Landes!) rücksichtslos umsetzt!
Aus opportunistischen Gründen unterstützt die Gusenbauer-SPÖ die ÖVP und hat ihr Klientel (untere soziale Schicht) verraten, betrogen und verkauft!
Deswegen müssen wir uns zum Widerstand aktivieren und solidarisch für die Angeschlagensten eintreten!
Jeder kann in solche Situation, in der die AMS-Vernichtungsmethode voll greift, gelangen! Wir müssen uns "gemeinsam" wehren!

Der Anfang ist gemacht!

28.11.2007 um 18.37 Uhr - von M. F. - Berufspotentialanalyse?



Hallo,
erstmal finde ich es sehr toll, dass es diese homepage gibt.
Habe folgende Frage: Hat jemand Erfahrung bezüglich einer Berufspotentialanalyse? Kann ich damit in Billigjobs abwandern oder ev. auch in eine Berufsunfähigkeit?
Freue mich auf Anwort.
Vielen Dank.
Mit lieben Grüßen

Antwort:
Berufspotentialanalyse = Sicherheit in der anstehenden Berufswahl erlangen: Potentiale feststellen!
Ob sie in Billigjobs abwandern ist nicht unbedingt an der Berufspotentialanalyse aufzuhängen!
Dies ist Strategie und ein Ziel der Arbeitsmarktpolitik, die von einem Multimillionär und Grossunternehmer (Wirtschaftstreibenden) ausgerichtet und vom AMS unhinterfragt in Handlangerdiensten umgesetzt wird!
Klar das er dafür sorgt, dass Arbeitnehmer , für sich und seine Unternehmerfreunde/Bekannte, mit sowenig Lohn und Rechte wie nur irgend möglich ihre Dienste verrichten!
Erreicht wird das, indem er einen Teil der arbeitslosen Menschen über das AMS psychisch derart terrorisiert, sodas die Betroffenen auf Kollektivverträge verzichten!
Diese Methode wird mit einer derartigen Brutalität umgesetzt, dass sich viele Betroffene mit Suizid (Selbsttötung) als Ausweg auseinandersetzen!
Die Suizidstatistik lässt erahnen, dass viele Arbeitslose den letzten Schritt auch gehen!

Wenn wir davon ausgehen, dass die Regierung darüber Bescheid weiss (das tut sie meiner Meinung), so ist zu erkennen, dass es sich bei diesen Leuten um moralisch verkorkste Menschen handelt, die keine Berechtigung hätten ein Land zu führen!

28.11.2007 um 17.23 Uhr - von Li*. - Antwort-Mail von den Grünen zu
- "Nein zur ALVG-Novelle",



Sehr geehrter Herr Moser !
Heute bekam ich diese Mail von den Grünen.
Sehr geehrte Damen und Herren,

entschuldigen Sie bitte, wenn wir Sie mit einer "Standardantwort" behelligen. Die Aktion "Nein zur ALVG-Novelle", an der Sie Sich beteiligt haben, ist -- und das ist gut so -- sehr erfolgreich. Es ist uns daher nicht möglich, auf jedes Mail persönlich zu reagieren.

Bitte verstehen Sie das dennoch nicht als Antwort 2. Klasse!

Die gegenwärtige debattierte AlVG-Novelle hat in gewissen Teilen durchaus verbessernden Charakter: Wir begrüßen es, wenn in Zukunft Menschen während des Bezugs Von ALV-Leistung auch studieren oder eine Ausbildung machen können oder es leichteren Zugang zu Bildungskarenzen gibt.

Die Kernbestandteile des Gesetzesvorschlags sind jedoch eine sozial- wie rechtspolitische Katastrophe: Die Neudefinition der Arbeit, die Verschärfung der ohnehin schon schärfsten Zumutbarkeitsbestimmungen Europas, datenschutzrechtliche Regelungen, die tatsächlich die Daten vor den Betroffenen schützen und vor allem die Tatsache, dass über dieses Gesetz die Judikatur des VwGH ausgehebelt werden soll,... all das ist unerträglich.

Die Grünen werden daher diesen Regelungen nicht zustimmen.

Wir bedanken uns für Ihr Engagement in dieser Sache, zumal gerade die Proteste der Zivilgesellschaft schon einige Entschärfungen nach sich gezogen haben. Wir hoffen, dass die Empörung über das Gesetz in den nächsten Tagen bis zur Beschlussfassung (am 27.11.2007 im Sozialausschuss, am 6.12. im Nationalrat) so unübersehbar groß wird, dass die Regierungsparteien sich gezwungen sehen, weitere Entschärfungen vorzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen
karl öllinger
--
Karl Öllinger,stv.Klubobmann und Sozialsprecher der Grünen

28.11.2007 um 15.04 Uhr - von Karl F. - Manche Beiträge erinnern ja stark an regimeartige Ostblock-Methoden.



S.g. Herr Moser!
Mit Interesse verfolge ich diese Seite und bin teilweise schockiert was in Ö. möglich ist - manche Beiträge erinnern ja stark an regimeartige Ostblock-Methoden.
Da die Institution AMS nur als politisches Anhängsel und Spielwiese betrachtet werden kann und aus reinem Selbstzweck der politischen Willkür unterliegt ist es die primäre Aufgabe - unter zweifelhaften sozialpolitischen Novellen abgesegnet - die angeblich bestens funktionierende Wirtschaftlage für abgehalfterte Politkasperln zweck zu entfremden.
Solange den Sozialschmarotzern weiterhin Steuer- und EU-Gelder in den Rachen geworfen werden (und dann Standorte verlegen... heißt dann halt Strukturanpassung....), solange die Sozialschmarotzer rechtswidrige Arbeitsvertäge ausstellen und damit Sozial-und Arbeitsrecht versuchen zu unterwandern.... ja, solange wird es auch die politischen Schmarotzer geben, die derartige Vorgehensweisen durch Gesetztesänderungen zum Normalfall erklären.
Die miese und rückgratlose Einstellung politisch Verantwortlicher (vor allem jener der letzten Jahre) zu Volk und Vaterland ist empörend - einst hatte man Volksverräter am nächsten Laternenpfahl aufgeknüpft - und heute hat das Gfraßt noch die Unverschämtheit für Billigschuhe einen Rabatt zu fordern.
Genauso wie ein rechtswidriger DV die Einstellung eines Unternehmens zu seinen MA dokumentiert (in Zusammenhang mit der modernen Konzernsprache heißt das halt \"Hände falten, Gosch\'n halten), genauso verhält es sich mit der Einstellung der Politikerkaste gegenüber dem Volk - hat ja auch seinen Grund, warum über die Novelle des ALVG in den Medien kaum berichtet wurde.
\"Geht\'s der Wirtschaft gut - geht\'s uns allen gut\"... dieser zynische und vor allem dumme Spruch dient wohl nur jenen, die am meisten davon profitieren... anderseits, \"Wer arbeiten will, findet immer eine Arbeit\".... zwei Beispiele des heutigen sozial-ökonomischen Sittenbildes -> zum Kotzen.
Aber sorry, in der gesamten europaweiten Sozial- und Arbeitsmarktpolitik sind keine essentiellen Verbesserungen erkennbar... äh, doch, endlich sind die Wegzeiten zum Erreichen des Arbeitsplatzes gefallen... dann hat man den Traumjob nach insgesamt sechsstündiger Autofahrt erreicht -> schön, das braucht Treibstoff... und dann... dann geht\'s der Wirtschaft gut (kotz).
Besten Gruß und alles Gute !

28.11.2007 um 12.04 Uhr - von Ta. - Itworks - Daraufhin lange Briefe an Beamte und Politiker



Sehr geehrter Herr Moser, Christian
ich möchte mich vorab für eine, schon länger zurückliegende, Anfrage bedanken. In der Zwischenzeit habe ich versucht mich noch weiter über Leasing und Transitarbeitsplätze zu informieren, da ich mit der Firma itworks konfrontiert worden bin.
Daraufhin habe ich lange Briefe an den Herrn Dr. Buchinger (AMS), Herrn Dr. Bartenstein (BMWA), Frau Marek (Staatssekretärin), Frau Bures (Frauenministerin), Herrn Erwin Buchinger (BMSK), Herrn Leitl (WKO), Herrn Tumpel (AK Wien) und natürlich an den Herrn Dr. Gusenbauer (ist sicher bekannt:)) geschickt.
Falls Ihnen (dir) noch Personen wichtig erscheinen, nur her damit. Ich koche!!! Und damit meine ich nicht Schnitzis
Einzig Antwort bekam ich aus Bundeskanzleramt und aus dem Frauenministerium.
Tolle Bilanz.!!!!!
Abgesehen davon das sich keiner festlegen will und keine konkreten Aussagen tätigt.
Man soll sich an den Ombudsmann des AMS wenden. Da lachen ja die Hühner. Als ob die einem helfen würden.
Der soll einem helfen wenn z.B.: der Bezug eingestellt (3 Mal ohne Verschulden), oder von der Krankenkassa abgemeldet wird, OHNE einen Bescheid. Im Nachhinein bin ich auch schlauer. Traurig das so etwas überhaupt im „Sozialstaat“ Österreich vorkommt.
Einen Brief an die Parteien SPÖ, FPÖ, BZÖ habe ich auch noch geschrieben. Aber erst vor kurzem. Eine Beschwerde an den Volksanwalt konnte ich mir auch nicht verkneifen. Ich kann nur hoffen, dass diese auch in seinem Bericht für das Jahr 2007 auftaucht.
Aber eigentlich wollte ich Informationen über meinen Infotag der Firma Itworks liefern.
Einführung der Rednerin: Diese ist ein vom AMS geförderter sozialökonomischer Betrieb.
Die vortragenden Dame erklärte, wie auf der „Einladung“ angeführt, dass es nicht notwendig sei an einem 5 wöchigen Workshop (Kurs) teilzunehmen, da wir bereits alle einen gehabt haben. HÄ? Aber wenn wir wollen können wir ab Morgen ein Dienstverhältnis mit der Fa. Itworks eingehen. Dienstvertrag für eine 30 Stunden Woche, Brutto € 850.-. Diese 30 Std. verbringe man bei Ihnen im Haus um Arbeitsstellen zu suchen und sich dort zu bewerben. Nochmals HÄ! Falls man in den ersten 3 Monaten keine Stelle finden sollte, wird das Dienstverhältnis gelöst. Großes ??????
Hinweis der Dame: Wenn sie länger als 6 Monate bei uns beschäftigt (!) sind, haben sie sich eine neue Bemessungsgrundlage erworben.
Von den Mitarbeitern der Firma Itworks wird Hilfestellung angeboten indem z.B. in Unternehmen angerufen wird, um nachzufragen ob dieser vielleicht einen Mitarbeiter benötigt, natürlich mit dem Hinweis das dieser für 8 Monate gefördert wird, falls nicht aus dem großen Pool (ich hasse diese Ausdrücke) sowieso schon einer vorhanden ist. Doppel HÄ!
Nach mehreren Anfragen hat uns die Mitarbeiterin erklärt, dass wir nicht gezwungen sind diesen Job anzunehmen. Wir müssen uns nur wieder bei der Beraterin melden. Natürlich muss man der AMS Beraterin sagen warum man diese Stelle nicht annimmt. Zum Schluss sollen wir noch zu den Betreuern gehen und den Personalbogen ausfüllen. Dies habe ich nicht getan.
Jetzt muss ich Morgen zu meiner Beraterin die mir sicher erklären wird, dass sie meinen Bezug einstellen wird. Falls dies so ist, habe ich mir die von euch zur Verfügung gestellte Erkenntnis des VwGH ausgedruckt. Heuer habe ich ja vielleicht noch eine Chance. Falls sie mir den Bezug sperrt, na ja, dass muss ich mir noch überlegen.
Aber anscheinend hat man sich nach 12 Jahren durchgehender Beschäftigung keine (Menschen)Rechte erworben!?
Liebe Grüße Ta.

Antwort:
Ihre Aktivitäten finde ich super! Sie machen Sinn und kommen allen Arbeitslosen zu Gute! Weiter so!
Bis Inkrafttreten der Novelle sind die VwGH-Erkenntnisse noch gültig!
Transitarbeitsplatz nicht sanktionierbar - Nur freiwillig!


27.11.2007 um 15.39 Uhr von Ge. Wi. - Krankenkassa-abmeldung scheint ja echt eine Methode des AMS zu sein.



hallo Leidensgenossen
ja das will ich so sagen
habe den bericht gelesen vom 22.11.07 von S.
ich habe mich am 9.11.07 beim AMS
angemeldet. am 14.11.07 wollte ich zum ARTZ und wurde abgewiesen weil ich nicht angemeldet bin.
die GKK hat mit mitgeteil das ich nicht gemeldet bin. Das Ams hatte mich nicht angemeldet. inzwischen habe ich erfahren das ich auch wärdend meiner Sperre im september auch abgemeldet war. jetzt werde um auskunft beim AMS bitten, mal sehen ob dich eine Begründung haben wieso sie mich abgemeldet haben... scheint ja echt eine Methode des AMS zu sein...auch ich habe nicht gewusst das ich nicht Angemeldet bin...
mit gruss gerhard


27.11.2007 um 9.45 Uhr von Pe. G. Wi. - Nicht verzweifeln und weiter kämpfen



Hallo Herr Moser !!!
Ich lese dieses Forum seit ich selbst mal von der Arbeitslosikeit betroffen war noch immer. Habe auch mal schlechte Erfahrungen mit diesen Inkompetenten AMS Mitarbeitern gemacht (Seite 7 im Forum).
Habe zum Glück einen wunderbaren Job gefunden und wünsche das selbe jedem der eine Arbeit sucht.
Habe auch gelesen das Sie an die Öffentlichkeit gehen sollten. Ich bin auch der Meinung das Sie das tun sollten um diese menschenverachtenden Methoden des AMS der gesamten Öffenlichkeit nahe zu bringen.
ATV oder Willkommen Österreich würden sich sicher dafür interressieren. Wünsche Ihnen weiterhin viele Zuschriften. An alle Arbeitslosen die auf Jobsuche sind: Nicht verzweifeln und weiter kämpfen, auch für Euch wird hoffentlich mal die Sonne scheinen.
Nur nich mit solchen Methoden des AMS !!!!


26.11.2007 um 15.47 Uhr von J. M. - Rückmeldung zum Beitrag:
- Zum Verzicht auf Arbeitnehmerrechte genötigt



Heute habe ich den Gang zum AMS gewagt.
Der Berater war sehr desinteressiert, der Grund weshalb ich das Probeverhältnis aufgelöst habe oder welcher Tätigkeit ich überhaupt nachgegangen bin hat ihn nicht interessiert, er stellte keine einzige Rückfrage.
Mir wurde lediglich mitgeteilt, dass ich in 2 Wochen zu einer Sonderberaterin für schwervermittelbare Fälle oder ähnliches müsste.
Das käme daher, dass ich mich bereits Mitte September arbeitslos gemeldet habe, und das Monat in dem ich nun gearbeitet habe würde nicht abgezogen werden.
Daher sind Mitte Dezember die ersten drei Monate verstrichen und ich würde als schwer vermittelbar betrachtet....

26.11.2007 um 13.22 Uhr -Thomas aus Wien - S.A.M. Redergasse ?



kann mir das einer erklären bitte ?
Einladung zu Vorstellungsgespräch bei S.A.M. Redergasse 1
Ausbildung und Tätigkeit im Führungsbereich bei Merkur.
Ja und da nehmen sie Arbeitslose dafür. So ein Schwachsinn, wie schaut es aus mit Berufung ? Ich gehe sicher nicht zum Merkur, komme aus der Versicherungsbranche. Angeblich ist es eine Vorauswahl.

Antwort:
S.A.M. - Implacementstiftung „Die Handelsstiftung“
Hier handelt es sich um ein Ausbildungsunternehmen für Lebensmittelhandel!
Ich nehme an
Der Infotag ist laut AMS "verpflichtend" - Die Teilnahme an einer Ausbildung freiwillig!
Mein Rat: Gehen sie zum Infotag und sagen dann dankend ab!

Infotag als Kontrolltermin
(Ohne Gewähr)

24.11.2007 um 9.17 Uhr - von L. R. - Berufung erfolgreich!
- Alle sollen wissen das man mit Mut doch Berge vesetzen kann!


Lieber Hr.Moser!
Möchte mich bei Ihnen Bedanken das Sie mir so viel Mut Zugesprochen haben
das ich den Kampf mit dem AMS angehe.
Habe am 22.11.07. den Bescheid bekommen,dass meine Berufungen alle
Früchte getragen haben.Sobald die Geschäftsstelle Geiselbergstrasse ebenfalls
den Beschluss bekommt,bekomme ich wieder meinen Normalen Notstand
Ausbezahlt.
Es ist in der Tat gut das es so Menschen gibt wie Sie es sind,und zwar die einen
zuhören und Mut-Zusprechen.
Alle die an Sie schreiben sollen wissen das man mit Mut doch Berge vesetzen kann.
Ich Danke Ihnen aus vollstem Herzen,und Wünsche Ihnen alles gute dieser Erde.
mfg. L. R.!

Antwort:
Freut mich!
Danke, auch für die Rückmeldung!

23.11.2007 um 13.29 Uhr (verö.) - von J.M. - Zum Verzicht auf Arbeitnehmerrechte genötigt


Guten Abend,

nachdem ich im Herbst für 2 Monate arbeitslos war (wir hatten bereits damals Kontakt, da mein AMS Berater die Aktualisierung meiner Daten und meiner Qualifikationen verweigert hat), habe ich vor 1 Monat eine Stelle bei einer Leasingfirma als Industriekauffrau angenommen.

Zusammen mit dem Dienstvertrag wurde mir auch ein Blanko Formular vorgelegt, welches die sofortige einvernehmliche Auflösung meines Dienstverhältnisses behandelte.
Dieses Blanko-Formular musste ich unterschreiben, ansonsten hätte ich die Stelle nicht bekommen.

Somit kann sich die Leasingfirma jederzeit meiner entledigen, ohne die im Dienstvertrag vorgeschriebenen 4 Wochen Kündigungsfrist einzuhalten. Sie brauchen das Blanko-Formular nur noch zu selbst zu unterzeichnen und zu datieren, meine Unterschrift steht ja bereits drauf.

Mit dieser Vorgehensweise bin ich absolut nicht einverstanden, aus der Not heraus habe ich mich jedoch breitschlagen lassen. Ohne Einhalt der Kündigungsfrist müßte ich jeden Tag mit der Angst leben, dass ich von einem Tag auf den anderen rausgeworfen werde.
Ist das umgehen der gesetzlichen Kündigungsfrist nicht rechtwidrig?

Weiters wurde mir beim Probearbeiten ein völlig anderes Aufgabengebiet dargestellt und präsentiert, als ich nun tatsächlich zu bearbeiten habe.
In Wahrheit ist es so, dass ich 8 Stunden am Tag nichts anderes zu tun habe als Briefe/Rechnungen zusammenzuklammern und in ein Kuvert zu stecken, und dies unter ständigem Zeitdruck - ich muss ein gewisses Tageskontigent schaffen, werde ständig kontrolliert, überwacht und angetrieben.

Die Probezeit ist Freitag dieser Woche zu Ende, und ich möchte dieser Arbeit aus oben angeführten Gründen nicht weiter nachgehen.

Antwort:
Dies war eine "sittenwidrige" Vorgehensweise! Trotz ihrer Unterschrift müsste diese Abmachung ungültig sein!
Ev. könnte diese Begründung für eine Kündigung ohne Bezugs-Sperre reichen!

Holen sie sich von der AK Unterstützung!
Obwohl die AK / Tochter BFI durch diese Menschenverachtung (Arbeitslosenpolitik) profitiert, gibts bei eindeutigen Fällen wie dieser Unterstützung!
Wenn das Schule macht, wird Gewerkschaft und AK überflüssig!

Die AIVG Novelle ist in Wirklichkeit Strategie um AK und ÖGB auszuhohlen!
Mir scheint das haben viele, der Angesprochenen, noch nicht kapiert!
(Ohne Gewähr)

26.11.2007 um 2.20 Uhr von J.M. - Nachtrag zu meinen Beitrag -
"Zum Verzicht auf Arbeitnehmerrechte genötigt"
Am Freitag habe ich mir bei der Leasingfirma meine Arbeitsbescheinigung abgeholt, damit ich beim AMS endlich meinen Weiterbezug der Arbeitslose veranlassen kann.
Auf der Arbeitsbescheinigung habe ich bemerkt, dass ich dort NICHT als Angestellte sondern als Arbeiterin angemeldet war.
Soweit ich informiert bin, muss man als Bürokauffrau/Sachbearbeiterin/Sekretärin usw. jedoch gesetzlich zwingend als Angestellte gemeldet werden?!
Auch im Dienstvertrag wurde mit keinem Wort erwähnt, dass ich als Hilfsarbeiterin tätig sein soll.
Ich habe bei der Leasingfirma sofort nachgefragt, jedoch war nur eine Sekretärin anwesend, welche mir dazu keine genaueren Auskünfte geben konnte (oder durfte...).
Man meinte, da ich ohnehin nur Briefe in Kuverts stecken mußte, wäre dies wohl nicht wirklich (wie allerdings vereinbart) eine Stelle als Industriekauffrau, sondern nur eine Hilfsarbeit.
Bei meinem morgigen Besuch beim AMs werde ich somit notfalls nicht nur damit argumentieren, dass ich auf meine Arbeitnehmerrechte verzichten musste, sondern auch damit, dass ich entgegen der vereinbarten Tätigkeit als Industriekauffrau nur als Hilfsarbeiterin angemeldet wurde. Da ich das Arbeitsverhältnis noch während der Probezeit gelöst habe, dürfte da wohl keine Bezugssperre drohen.

Gegebenfalls werde ich nach meinem Besuch beim Betreuer nochmals berichten!


22.11.2007 um 16.27 Uhr - von Da. El. - SPÖ Mandatare über AIVG_Novelle


Ich denke, dass nicht alle SPÖ Mandatare genau wissen was sie da beschliessen werden

glaubt ihr wirklich das die irgendwas wissen


22.11.2007 um 16.22 Uhr - von S*. - .... von der KK abgemeldet


Sehr geehrtes Hilfeteam!

Ich bin auf der Suche nach einer Erklärung bzw. Information darüber, welche Schritte wir jetzt einleiten müssen im Bezug auf meinen arbeitslosen Vater.

Er war bis vor 2 Monaten arbeitstätig, da seine Firma in Konkurs ging, war er bis jetzt beim AMS gemeldet. Seit 35 Jahren ist er in Österreich unselbständig beschäftigt und hat ordentlich seine Beiträge in die KK gezahlt. Heute kam er bei einem Arztbesuch dahinter, dass er nicht mehr versichert ist, und sollte die Untersuchung privat bezahlen. Meine Frage ist, wurde er vom AMS einfach ohne sein Wissen, abgemeldet? Er hat eine 50% Behinderung mit Behindertenausweis, und beim AMS wurde ihm nahegelegt, er solle mit seinen 58 Jahren einen Antrag auf Frühpension stellen,da er ja nicht vermittelbar wäre, was er auch vor 2 Wochen tat. Danach wurde ihm beim AMS gesagt, der Fall sei erledigt, er brauche nicht mehr zum AMS kommen und auf den Bescheid von der Pensionsversicherungsanstalt warten, und heimgeschickt. Niemand sagte ihm, er sei jetzt von der KK abgemeldet. Es wurde auch keine Warnung ausgesprochen, er soll dieses oder jenes tun, sonst würde er seine Kranken-Versicherung ver!
lieren! (Von den Bezügen vom Arbeitslosengeld spreche ich nicht einmal) Wie ist es möglich einfach so, ohne Versicherung dazustehen? Es kommt hinzu, dass mein Vater an Schlafapnoe leidet, und die jährliche Untersuchung im Krankenhaus nächste Woche nun nicht stattfinden kann, da er das ja dann privat zahlen müsste! Wohin müssen wir uns wenden und Einspruch erheben?

Ich bitte um baldige Antwort und bedanke mich im voraus, Slobodanka Trisic

Antwort:
Rechtswidrige Abmeldung von der Krankenversicherung!

KK widerrechtlich abmeldet

16.22 Uhr - von S*.
Vielen, vielen Dank für die schnelle hilfreiche Auskunft!

Mittlerweitle sind wir schon etwas schlauer, mein Vater hat persönlich nachgefragt beim AMS und es wurde ihm gesagt, er sei gar nicht vom AMS angemeldet worden, sondern, soweit ich das verstanden habe, im Zuge des Insolvenzverfahrens abgemeldet, und nicht weiterversichert worden... Seit inklusive September war er ohne sein Wissen nicht mehr bei der Wiener GKK gemeldet. Nun gab ihm eine Dame im AMS 13. Bezirk die Auskunft, sie könne ihn erst wieder ab 1.12. anmelden (seine E-Card freischalten) aber rückwirkend ab November ginge das nicht, da sich ihr Vorgesetzer "querstellt" (wortwörtlich). Wir warten noch auf eine Information morgen, ob sie doch noch etwas für meinen Vater tun kann, sonst müsste er für das Monat November eine private Krankenversicherung abschliessen, um den Krankenhausaufenthalt abzudecken... Liebe Grüsse,

Antwort:
Die Krankenversicherung hängt nicht von der Willkür des Vorgesetzten oder der Beraterin ab.
Besorgen sie sich die Bestätigungen über die Zeit der Arbeitslosigkeit und den Pensionsantrag! Gehen sie damit zur KK. und fordern die sofortige Wiederherstellung des Versicherungsschutz!

26.11.2007 um 9.54 Uhr von Tom
jetzt mal davon abgesehen, daß innerhalb 6 Wochen nach Abmeldung durch Dienstgeber ein Anspruch auf Behandlung besteht, hat das AMS Hr. S als arbeitssuchend zu führen, so lange bis es einen Bescheid zur Frühpension seitens PVA gibt.


 
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