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10.11.2007 um 11.05 Uhr - von Ri. W. - Pensionsvorschuss



Ich habe Berufsunfähigkeitspension beantragt, und bin beim AMS nach wie vor im Notstandshilfebezug. Dazu hätte ich ein paar Fragen, und zwar:

1, Wenn ich dem AMS bestätige, das ich bei der PVA ne BRU-Pension beantragt habe, bin ich in Pensionsvorschuss bzw. muss das AMS mich in Ruhe lassen.

2, Habe ich einen Behindertenausweis mit 60 Prozent Behinderung; Ist es ratsam der PVA davon in Kenntnnis zu setzen ?

3, Bei der Berufung kann ich mir einen AK Gratis-Rechtsanwalt nehmen, ist das richtig ?

Bitte veröffentlichen, da ich selbst keine emailadresse habe; DANKE Philipp L.

Antwort:
Klären sie das mit dem AMS ab! Im Pensionsvorschuss haben sie mehr Ruhe!
Besuchen sie
AMSand - Beratung
Donnerstag von 18 bis 20 Uhr
AMERLINGHAUS
Stiftgasse 8
1070 Wien
Dort gibt es kompetente Pensionsvorschuss-Beratung
2) Klar doch setzen sie die PVA in Kenntnis! Die Behinderung ist ein gewichtiges Argument für die Pension!
3) Wenn die AK vom Erfolg überzeugt ist, kann es Unterstützung geben!


8.11.2007 um 11.05 Uhr - von Ri. W. - Personalbereitstellungs



Eine Frage, wie sieht es aus wenn mich das AMS an Personalbereitstellungs Firmen vermittelt mit konkreten Stellenvorschlägen?

Kann ich diese Ablehnen, oder /muss/ ich diese wahrnehmen?

Antwort:
Die menschenverachtende AIVG-Novelle, die es AMS-BeraterInnen und Zwangsmassnahmen-TrainerInnen erlaubt mit Arbeitslosen alles zu machen was ihnen in den Sinn kommt, soll ab 1.1.2008 in Kraft treten. Bis dorthin kann man sich noch schützen!
zu Leasingfirma

Zuweisungen zu Leasing-Firmen:

Das AMS darf seine Befugnisse nicht an private Vereine delegieren. ( Keine Vermittlungstätigkeit )
(Ohne Gewähr)


7.11.2007 um 16.49 Uhr - von Ernstl - Zumutbarkeit



Ich bin seit 1.11. arbeitslos gemeldet. Muß ich auch eine Stelle ausserhalb von Wien annehmen?
Bin durch das ORF Forum auf diese tolle Seite gekommen. Es wird echt immer ärger.

Antwort:
Die zumutbare Wegzeit für Hin- und Rückweg soll tunlich nicht mehr als ein Viertel der durchschnittlichen täglichen Normalarbeitszeit betragen.
Zumutbarkeitsbestimmungen


7.11.2007 um 11.49 Uhr - von Ge. W. - 8 Wochen Sperre?



Hallo Christian,
ich habe eine Frage. ich hatte eine Bezugssperre für 8 Wochen. Normalerweise ist die Sperre vier bis sechs Wochen bzw. beim zweiten Mal binnen einem Jahr acht Wochen.
Mir wurde mittgeteil das ich ja schon 2005 eine Sperre hatte deshalb diesemal 8 Wochen.
Kann das so richtig sein?

-nebenbei bin froh das ich diese Seite entdeckt habe- viele gute infos
Mit freundlichen gruss

Antwort: AMS-Mitarbeiter3
>Die Erhöhung der Mindestdauer des Anspruchsverlustes gilt jeweils bis zum Erwerb einer neuen Anwartschaft.<
soweit ich mich erinnern kann, gilt diese bestimmung seit beginn des jahres 2005

8 Wochen sind also möglich!


5.11.2007 um 14.05 Uhr - von Claudine aus Wien - Was ist da los????



Ich sollte über das AMS eine Ausbildung am WIFI beenden...heute am ersten Tag in der sogenannten Lernwerkstatt mussten wir uns einen Scientologen-Artigen Film der The Secret heisst anschauen und es wird diese Woche nur mit Psychologen darüber diskutiert! Hilfe, wo bin ich denn da wieder reinegkommen? Ich dachte man sollte seine Qaulifikationen in der Lernwerkstatt erweitern! Was machen die mit uns? Was ist da los????


5.11.2007 um 10.55 Uhr - von Katja - Notstandshilfe?



Meine Notstandshilfe läuft im November aus und ich muss einen neuen Antrag stellen. Ich habe aber den nächsten Termin 1 Tag bevor das Geld ausläuft. Reicht es wenn ich einen Tag, bevor das Geld ausläuft einen Antrag stelle, oder sollte ich schon vorher zum AMS gehen?

Antwort:
Das Datum ist wichtig! Die Auszahlung ist um den 8. Umso mehr Tage es bis dorthin sind, umso möglicher ist die termingerechte Auszahlung.


5.11.2007 um 9.38 Uhr - von Sandra - Begründung der Absage: Sie sind im gebärfahigen Alter.



Begründung der Absage: Sie sind im gebärfahigen Alter.

Ich schrieb eine Bewerbung, bin gelernte Einzelhandelskauffrau und wollte mindestens 30 H arbeiten, denn sonst ist der Lohn unter 700 Euro / Monat und das ist mir einfach zu wenig zum Leben.Vollzeit verdiene ich übrigens zwischen 840 - 890 / monat.
Im Grunde genommen sowieso ein Witz, der Handels-Kollektive. Jedenfalls... die Firma rief mich an, der Chef sagt er will niemanden der so jung ist (war damals 22) denn ich sei gerade im gebärfahigen alter. Ich hatte nie erwähnt, dass ich Kinder haben möchte - trotzdem sagte er mir ab.

Wie bitte soll ich jemals wieder einen Job finden wenn ich so abgespeist werd? Meine Ausbildung bzw Qualifikation interessiert doch eh niemanden, oder ?
Das AMS sagt übrigens zu solchen Absagen gar nichts.

Soll ich mir etwa die Gebärmutter entfernen lassen und das schriftlich dem Arbeitgeber vorlegen, sodass er sich sicher gehen kann, dass ich NIE Kinder kriegen werde?

Das ganze ist einfach nur noch ein Witz, finde ich. LG


4.11.2007 um 4.42 Uhr - von M.Dr. an BMWA - Diese moralische Schande
ALVG "Modernisierung", vulgo faschistoid - oder gar schlimmer?



Was hier im Bereich der von Ihnen als Modernisierung dargestellten "arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen" (s. ORF-Teletext v. 3.d.M., p 119) nachweislich schon jetzt - nicht erst 2008 - passiert, dürfte demnächst leider weniger zum Ruhm als vielmehr zur höchst peinlichen Sache geraten. Zu Recht.

Da werden tatsächlich lauter ältere Menschen(!), die zumeist Absolventen technischer Studienrichtungen und Wirtschaftsakademiker sind, in Billigstlohn-Jobs gezwungen. Und hier müssen die armen Schlucker - die lauter sehr gut, gar hochkarätig ausgebildete Personen etwa im Alter des Herrn Bundesminister und darüber sind, im Akkord am Fließband arbeiten, schwere Säcke heben, Fußböden schrubben und Jüngeren oft bis an die Grenze des Herzinfarkts - jüngst vielleicht sogar darüber hinaus - die Schanis abgeben:

Diese - nunmehr bereits durch eine größere Population und recht anschauliche Materialien belegte - Tatsache stellt dem "Arbeitsmarktservice" ein erschreckend mangelhaftes professionelles Zeugnis aus.
(Vermutlich sind AMS-Funktionsträger heute noch recht häufig Positionsträger in zwar sehr soliden politischen Seilschaften - was sie selbst etwas dümmlich "soft skills" nennen -, dafür aber mangelt es ihnen andererseits immer noch sehr stark, sogar hör- und lesbar stark, an adäquaten Berufs- und Schulausbildungen.):

Es geht hier aber beileibe nicht "nur" um ein schlimmes Versagen - mit höchstwahrscheinlich bevorstehendem Fiasko - aus nationalökonomischer Sicht.

Noch viel befremdlicher als das nationalökonomische "Nichtgenügend" wirkt nämlich die tiefe menschliche Unmoral, die dieser ganzen Sache ihren deutlichen Stempel aufdrückt und überall hin eine unverkennbare Sprache spricht:

Machen Sie sich doch bitte endlich bewusst, sehr geehrter Herr Bundesminister und geschätzte Ministerialbeamte , dass in unserem Land wieder einmal (gut aus)gebildete ältere Menschen - nämlich Voll- und Fachakademiker - durch relativ bescheiden gebildete Jüngere zum Fußbodenschrubben und anderen körperlichen Schwerstarbeiten gezwungen werden. Und dass diese "neue" Art der Alten- wie Intellektuellen-Zwangsarbeit - so darf man dies beinahe schon wieder nennen - realiter oft viel viel weniger als das als offiziell gültig ausgewiesene Existenzminimum einbringt (Buchinger). Nachweislichst.

Diese moralische Schande betrifft zum gegenwärtigen Zeitpunkt längst keine "Einzelfälle" mehr, sondern sie ist in Wien zur - repräsentativ wie ausführlichst belegten - sozialen Realität geworden:

Zusammen mit einer ganz anderen Tendenz, dem hier zur Zeit junge Ausländer - Asylanten, die diesen Titel mit vollem Recht tragen - angeblich schutzlos ausgeliefert wären, könnten sie nicht auf freiwillige, tatkräftige Hilfen österreichischer Fürsprecher zählen, muten die konkreten "arbeitsmarktpolitischen Gepflogenheiten" insgesamt gesehen im Rahmen eines europäischen Rechtsstaates sehr sehr sonderbar an. Und wecken gewiss auch unangenehme Erinnerungen:
und zwar höchst unangenehm für alle Beteiligten. Immerhin ist dies eine äußerst schlimme Angelegenheit und zusammen sprechen und schreiben wir so ziemlich alle Landessprachen der EU.
Und bitte sagen Sie jetzt nicht, dass dies alles nicht aus purem Sadismus, sondern wegen des "Geldes" geschieht, das der Staat oder die Gesellschaft hat oder nicht hat oder schaffen müsse. So ist das nicht, Herrschaften, denn davon, nämlich an Geld hat das AMS schon die längste Zeit mehr als genug zur Verfügung gehabt, vermutlich viel mehr als ihm jetzt demnächst gut tun wird. Während der letzten zehn Jahre dürfte das "Arbeitsmarktservice" mindestens an die fünf Milliarden Euro (bzw. Aliquotes in ÖS) an sozialen Fördergeldern geschoben haben - und man darf darüber staunen, wie unqualifiziert und ungebildet die meisten Gesellschafter, die neureichen Milliardäre oder Euromillionäre sind. Auch nachweislich.

M. Dr.
und Freunde


4.11.2007 (verö.) - Jobsuchende bald ausspioniert?
Heftige Kritik am geplanten Arbeitsmarktservice-Gesetz (AMS) übt Johann Maier, Salzburger Nationalratsabgeordneter und Datenschutz-Sprecher der SPÖ.



Jobsuchende bald ausspioniert?
Heftige Kritik am geplanten Arbeitsmarktservice-Gesetz (AMS) übt Johann Maier, Salzburger Nationalratsabgeordneter und Datenschutz-Sprecher der SPÖ. So soll das AMS künftig Personendaten recherchieren und weitergeben dürfen.

Schnüffelei und Missbrauch befürchtet
Laut geplantem Gesetz darf das Arbeitsmarktservice künftig sensible Daten von Jobsuchenden selbst sammeln und ausdrücklich an Partnerfirmen, die bei Ausbildung und Weitervermittlung helfen, weitergeben, kritisiert Johann Maier:

"Es gibt keine vernünftige Erklärung, warum gesundheitliche Einschränkungen der Arbeitssuchenden und ihrer Angehörigen einschließlich der Lebensgefährten dem AMS bekanntgegeben werden sollen. Dieses soll ja solche Daten sogar selbst ermitteln und an Arbeitgeber übermitteln dürfen."

"Das ist Horror-Szenario"
Der Salzburger Nationalratsabgeordnete befürchtet das Schlimmste:

"Nehmen wir ein konkretes Beispiel. Ein Dienstleister, der für das AMS bei der der Jobvermittlung tätig ist, sieht keine Sicherheiten im Computersystem seines Betriebes vor; und sensible Daten über Gesundheit von Jobsuchenden werden öffentlich bekannt. Das ist das Horror-Szenario. Es sind in diesem Gesetz keine entsprechenden Schutzbestimmungen enthalten. Deshalb muss der Entwurf so rasch wie möglich zurückgezogen oder überarbeitet werden."

Anfang November wird sich der Datenschutzrat mit dem neuen AMS-Gesetz beschäftigen. (orf.at 29.10)


4.11.2007 (verö.) vom 30.10 Fr. Hu. - Neulich beim Arbeistamt oder warum das AMS \"Arbeitsmarkt Service\" heisst...



A=Arbeits M=Markt S=Service

Manch Firma nimmt sich als Firmennamen meistens einen Namen mit dem sich das Unternehmen indentifizieren will, muss oder wenn gar nichts anderes
geht und einem partout nichts einfallen will, man auf einen sogenannten Pseudonamen zurückgreift.

Warum sich das AMS - Arbeitsmarkt Service nennt ? Das ist eine gute Frage ? Es muss sich dabei höchstwahrscheinlich um einen Pseudonamen handeln.
Denn, es lässt nichts daran erkennen das dieser \"Betrieb\", Dienstleistungen oder jeglichen Service anbietet die als verwendete Wörter
im Firmennamen vorkommen. Es wird weder Arbeit angeboten, geschweige den ein Service in irgendeiner Art und Weise. Außer und das sollte und muss man jetzt
anrechnen, es gibt wenn man sich an gewisse Spielregeln hält, (die auch sehr einseitig sind) auch Geld aufs Konto. Wenn man darüber nachdenkt sollte
sich das AMS in GJANKS \"Geld Ja, Arbeit Nein, Kein Service\" umbenennen. Ich finde dieser Name wäre auch passender gewählt.
Weil mehr als Geld kann man von diesem Betrieb\" nicht erwarten und mehr bekommt man auch nicht. Wenn Sie dringend einen Job brauchen, dann kaufen Sie sich
doch einen Samstag Kurier, denn da bieten sich Ihnen ganz sicher mehr Möglichkeiten und eine gezieltere Jobsuche als Ihnen jede AMS Arbeitsmarktservice Filiale
in ganz Österreich bieten kann.

Jetzt könnte man sagen, gut, reicht eigentlich was einem da angeboten wird, mehr als Geld braucht man ja im wesentlichen nicht.
Nur warum wird dann im Firmennamen \"Arbeitsmarkt\" verwendet? Genau dieses also \"Arbeit\" bekommt man in diesem \"Betrieb\" nicht. Intressant wäre auch ob es sich
bei dem verwendeten Firmennamen \"Arbeitsmarkt Service\" um einen geschützen Namen handelt. Warum ? Vielleicht kommt doch einmal ein neuer Betrieb
der genau diese Worte umzusetzen versucht und dann wäre es schade wenn die vorhandene Konkurrenz diese Worte fälschlicherweise weiterverwendet und damit weitere
Neu-\"Kunden\" weiterhin fehlgeleitet werden.

Seit neuesten wird in diesem \"Betrieb\" bei Arbeitslosen auch von \"Kunden\" geredet, es ist sehr eigenartig das wenn man in einen Mediamarkt geht, man sich auch
wirklich als Kunde fühlt, hingegen beim AMS will das Gefühl als Kunde zu gelten irgendwie nicht aufkommen. Vielleicht liegt es daran, das man bestellt wird,
sich an Regeln zu halten hat und sich in einer unterwürfigen Haltung wiederfindet und sich an und abmelden muss. Also im eigentlichen keine gute
Ausgangsposition um sich als Kunde zu fühlen. Überhaupt wenn man sich an den Slogan erinnert \"Hier ist der Kunde König!\"
Also ich fühlte mich beim gestrigen Arbeitsamt Besuch nicht als Kunde \"König\", sondern mehr als Arbeitsloser \"Hampel\".

Kommen wir jetzt zum sogenannten Wort \"Service\" im Firmennamen.

Nach einer 6 wöchigen Sperre hatte ich mich rückzumelden. In der letzen Woche erging sicherheitshalber ein Anruf von mir ans AMS Arbeitsmarkt Service,
mit meiner Frage \"Wo man sich denn rückzumelden hätte\". Antwort: In unserer Infozone bis 15:30 Uhr. Gesagt getan, Am Stichtag um 15:00 Uhr befinde ich mich
in der Infozone um die Rückmeldung durchzuführen. Mein weibliches Gegenüber blickt genervt auf Ihre Uhr und pfff. Geben Sie mir Ihre Karte. Nach ein paar
Minuten: Warum waren sie im Krankenstand. ?! Auf der Karte steht ersichtlich \"Rückmeldung nach Paragraph 10\" also nach einer Bezugssperre. Ich kläre die
nette Dame auf das ich mich nicht vom Krankenstand zurückmelden würde, sondern von oder aus einer Sperre. Antwort: Ja das könne Sie heute nicht machen,
ich solle doch morgen wieder kommen, weil Rückmeldungen gehen nur am Vormittag und nur direkt beim Berater. Da bewahrheitet sich wieder einmal das Sprichwort,
die Linke weiss nicht was die Rechte tut. Hat also leider nichts mit einem \"Service\" so wie ich das verstehe gemeinsam, zu einem guten Service gehören
auch kompetente und fachliche Auskünfte überhaupt in Bereichen die Otto Normal Verbraucher nicht so geläufig sind.

Fazit:
Schade um meine Zeit und schade um die beiden Fahrscheine die ich nutzlos verfahren hatte. 2 x 1.70,- = 3.40,- zum wegschmeissen. 3.40,- ist doch nicht viel
oder? Nach einer 6 wöchigen Sperre ohne Geld und einer insgesamten Wartezeit von 6 Wochen plus 4 wochen auf die nächste Auszahlung ist ein jeder Cent viel
Geld, überhaupt wenn es so unnötig ist, wie in diesem Fall. Aber die Person die für diese Falschinformation auch noch ein monatliches Gehalt
bekommt die betrifft das ja nicht. Aber versuchen Sie doch einmal folgnedes, geben Sie doch einmal Ihrer AMS Beraterin, Falschinformationen beim der Antragsabgabe.
Seien Sie sich sicher es hat Konseqenzen. In mir erweckt es jedoch den Anschein als seien hier oftmals die falschen Personen arbeitslos.
Und morgen ist heute , ein neuer Versuch um mich rückzumelden und nochmals die Möglichkeit den Wiener Verkehrsbetrieben 3.40,-? zukommen zu lassen.


4.11.2007 (verö.) von Petra - @Sandra - kann Dich gut verstehen,



An Sandra - Ich fühlte mich so verletzt
kann Dich gut verstehen, dass Du Dich erniedrigt fühlst durch diese "TrainerInnen" und Ihre Methoden.
Aber ich hoffe doch sehr, dass die TeilnehmerInnen wohl nicht auf Fragen nach dem Gesundheitszustand wirklich ehrlich geantwortet haben, weil so etwas wird gegen die TeilnehmerInnen verwendet - also so nach dem Motto "Krank - also nicht (voll) arbeitsfähig, also schieben wir sie halt in die Sozialhilfe ab - oder zur Frühpension.
Also solche Fragen einfach nicht beantworten, es sei denn es gibt ärztliche Befunde die aufliegen, aber nicht mal dann sollten diese Antworten in der Gruppe gegeben werden. Es muss nur eine/r sagen, nein Fragen nach meinem Gesundheitszustand beantworte ich nicht vor allen - dann werden andere nachziehen und .........................
viele TrainerInnen haben Verständnis dafür - bitte ein wenig mehr Mut!
Es gibt sowas wie Datenschutz, also bei Fragen an Datenschutzkommission


3.11.2007 um 21.04 Uhr - von Robert Novotny - ungesetzliche Arbeitsbedingungen - http://www.arbeitsscheu.at/



Meine Seite richtet sich gegen ungerechte Behandlung und versucht ungesetzliche Arbeitsbedingungen aufzuzeigen. Das AMS vermittelt, ohne zu prüfen an wen!
Einfach mal reinklicken. Forum startet in wenigen Tagen.

ich weiß nicht, ob meine, neu ins Leben gerufene. Seite http://www.arbeitsscheu.at/ ihrem Klientell helfen kann - fundiert informieren aber auf jeden Fall!

Meine Idee, die dahinter steht:
Ich möchte aufzeigen, dass, die seitens des AMS allzuschnell befundene "Arbeitsunwilligkeit", auf sehr, sehr schwachen Beinen steht. Dies am Beispiel des gelebten ArbeitnehmerInnenschutzes in Österreich. Kaum ein Betrieb erfüllt wirklich alle gesetzlichen Anforderungen. Nahezu jedes Jobangebot könnte, mit dem notwendigen Wissen, rechtssicher abgelehnt werden. Dies sollte dem AMS vor Augen geführt werden und nicht nur das; Es sollte der Anspruch an das AMS gestellt werden, nurmehr Firmen zu vermitteln, die den gesetzlichen Erfordernissen entsprechen. Würde das geschehen, gäbe es keine Streichungen mehr und das AMS hätte kaum noch Firmen zu vermitteln.

In den nächsten Tagen wird die Seite eine Informations- und Diskussionsforum öffnen, welches sich sehr eingehend mit dieser Thematik beschäftigen wird. Die Seite ist völlig kostenlos und ohne Gewinnabsicht.

Mit freundlichen Grüßen

Anmerkung:
Ihrer Initiative finde ich super! Diese Webseite brauchts! Alles Gute!

4.11.2007 verö. Anonym - mitteilung an soned
internetplattform gratis, sammlung d. sozialrechtlichen datenschungels. ziemlich aktuell u. neuesten stand
auch arbeitslosenVG und anderes..
http://www.sozdok.at/
mfg

4.11.2007 um 17.35 Uhr von R. P. - Zu: Robert Novotny - Eine tolle Idee!!!
Durfte selbst schon so einige Erfahrungen mit Subunternehmen und Hinterhoffirmen machen.
Verstöße gegen bestehende Gesetze bis keine Überstundenentlohnung bis in manchen Fällen gar keinen Gehalt. Danach wieder retour in die Arbeitslosigkeit. Dort darf man sich dann anhören "sie wollen ja so nicht arbeiten". Habe sogar mal meine Wohnung so verloren da nach 4 Monaten arbeiten ohne Lohn hatte der Dienstgeber sich auch geweigert die nötigen Unterlagen an das AMS zu schicken. So war ich zwar arbeitssuchend gemeldet aber bekam auch von AMS über mehrere Monate hinweg kein Geld weil die es ja nicht berechnen konnten. Auch die Klage über die AK wegen der ausstehenden Entlohnung dauert 6 - 12 Monate bis man hier sein Geld bekommt.
Bei der AK hatte man mich noch aufgeklärt das ich die Firma trotzdem nicht einfach so hätte verlassen dürfen, sondern meine Kündigungszeit hätte einhalten müssen. Das sich diese Firma in einem anderen Bundesland befand und wie ich da ohne Geld hinkommen sollte und wo ich dort schlafen sollte (Zimmer war selbst zu bezahlen) schien wieder niemanden zu interessieren.

Seit EU verschlimmert sich die Lage zusehends. Der Staat zieht sich immer weiter zurück und wenn neue Gesetze erlassen werden dann nur zum Schutz von Dienstgebern.
Letztes Vorstellungsgespräch: Graz Thalerhof Flughafen: Fahrer für Mietautos (Güter und/ Personentransport) Stundenlohn knapp über 3 Euro.

Aber ich bin arbeitsunwillig, wie praktisch..


3.11.2007 um 10.57 Uhr - von A.M.- SÄMTLICHE Erkenntnisse des VWGH. werden wirkungslos!



Servus Christian;

heute habe ich der Tageszeitung Der Standard entnommen, dass nunmehr die Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose verschärft worden sind, wobei Bartenstein von einer Modernisierung spricht. Teil des Pakets ist auch, dass Arbeitslose die Zuweisung zu sozial-ökonomischen Betrieben nicht mehr ablehnen können, ohne von einer Sperre der Bezüge bedroht zu sein.

Meine Frage hierzu: Ist es überhaupt möglich, dass durch diese ab Jänner 2008 geänderte Gesetzeslage SÄMTLICHE Erkenntnisse des VWGH., die den Erwerbsarbeitslosen zugute kamen, wirkungslos werden, und somit keine Berufung mehr auf diese Erkenntnisse möglich ist?
Wird durch ein irrsinniges, inhumanes Gesetz die Arbeit des VWGH. sanktioniert, und damit mit einem perversen Schmäh ein Ausweg gefunden, wie der psychische Druck auf die Erwerbsarbeitslosen wiederum erhöht werden kann?

Mich würde in diesem Zusammenhang auch interessieren, wie Dr. Pochieser diese Neuerung interpretiert, und die Lage insgesamt abschätzt.

Unter diesen Umständen werden jedenfalls - das kann prophezeit werden - wiederum viele bis dato Erwerbsarbeitslose bereit sein, noch so schlechte Jobs anzunehmen, um den Repressalien des AMS - im Auftrag der Regierung - zu entgehen.

liebe Grüße,

Antwort:
Beschluss im Ministerrat heisst nur, dass die Regierungsparteien sich geeinigt haben, welche Vorlage ins Parlament eingebracht wird.
Rein theoretisch könnten zwar SPÖ-Abgeordnete noch dazu bewegt werden, der Novelle nicht zuzustimmen oder wenigstens einen Abänderungsantrag zu machen oder einem solchen zuzustimmen. (Martin Mair Arbeitslosennetz)

Erst mit Gesetzestext wird Interpretation möglich!
Ja, es werden viele VwGH-Erkenntnisse wirkungslos! Ausserdem kann dann, Dank der asozialen SPÖ, das AMS die Bezüge wieder, wie wild drauf los, sperren.
Denn der Rechtsweg bis zu neue VwGH-Entscheide dauert ca. 1Jahr und länger!
Falls die SPÖ sozial war, mutiert sie mit dieser Novellierung zur ultra-neoliberalen Partei!
Unter Gusenbauer, der mit Lug und Trug Kanzler wurde, und seinem Team hat die SPÖ das Gefühl für Menschen und der Realität verloren!
Das zeigen auch Unvereinbarkeiten wie:
Ein Zivildiener als Verteidigungsminister? oder eine
Menschenrechtssprecherin ihres Zeichen AMS Geschäftsstellenleiterin in Braunau?

Die SPÖ muss aufwachen!
Gusenbauer und sein Team mach(t)en aus der SPÖ eine schlechtere ÖVP!

Trotz Ministerratbeschluss müssen wir weiter die Abgeordneten, vor allem der SPÖ, informieren und aufklären!
Ich denke, dass nicht alle SPÖ Mandatare genau wissen was sie da beschliessen sollen! Darum die kleine Hoffnung, dass es vielleicht doch noch soziale Politiker in der SPÖ gibt, die dieser Novelle aus Gewissensgründen nicht zustimmen können!

Aber nur dann, wenn sie von uns (vielen Betroffenen) unterrichtet werden!
Es handelt sich um den Zielsprint! Bitte mitmachen!
Gestaltet unsere Gesellschaft/Zukunft mit!


3.11.2007 um 0.15 Uhr - von Dina- Ich bin bestürzt das so eine menschenverachtende Massnahme abgesegnet wurde!




Hallo Christian
Danke für diese Seite die Du betreibst, dadurch hatte ich viel Info in den letzten Monaten bekommen, über meine Recht am AMS.
Beim letzten AMS-Besuch hab ich Info-Blätter von Deiner Seite an einige Leute ausgeteilt.
Zur Novelle, ich bin bestürzt das so eine menschenverachtende Massnahme abgesegnet wurde.
In Zukunft muss man die Gesetzeslücken suchen, es wird sicher was zu finden sein.

Ich hab auch etliche Mails vor dem 19. Oktober verschickt, unter anderem auch an unseren Bundeskanzler.
Natürlich hab ich keine Antwort bekommen!!
Ich finde das enttäuschend und beschämend.

Nach 5 Jahren Arbeitslosigkeit, das letzte Jahr war besonders schlimm, diese Demütigungen am AMS, diese ständigen Abmeldungen von der GKK, Angst um die Existenz, danke ich auf Knien das ich endlich raus bin aus diesem menschenverachtenden System. Ich fange nä. woche endlich wieder an zu arbeiten.
Aber diesen Job hab ich nicht durch das AMS gefunden
Ich glaub das können nur Betroffene verstehen wie man sich fühlt wenn man endlich eine Zusage bekommt.
Ich wünsche dir die Kraft diese Seite weiter zu betreiben, sie ist wichtig für Betroffene und auch für Nicht-Betroffene, die Leute sollen wissen wie mit uns umgegangen wird.
Und halte allen die Daumen das es auch endlich klappt.

LG Dina


2.11.2007 um 19.43 Uhr (verö.) - von M. Tf. - Ex. AMS-Berater packt aus!
Gaspistolen-Bedrohung war vorherzusehen!
- bis bei einem der drei Kollegen einmal ein Arbeitsloser ausrasten wird, weil er gequält wird



Ich war AMS Berater, und genau über die Kollegen, die jetzt einen WEGA Einsatz auslösten, reichte ich schon vor 10 Jahren Beschwerden ein.

„Ein Arbeitsloser hat am Donnerstag, 25.10.2007, einen AMS-Mitarbeiter in Wien-Floridsdorf mit einer Gaspistole bedroht, berichtet die "Krone". Laut Polizei war er wegen der Streichung seiner Bezüge und der Schulungen unzufrieden!“

Ich hatte drei Kollegen in der früher genannten Geschäftstelle Bekleidung Druck Papier, über die ich mich schon vor neun Jahren (sogar in der Öffentlichkeit) so äußerte, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis bei einem der drei Kollegen einmal ein Arbeitsloser ausrasten wird, weil er gequält wird. Auch mit dem damaligen Leiter, Herrn W. H., sprach ich persönlich über diese Vorkommnisse wie auch mit dem obersten AMS Chef, Herrn Dr. Herbert Buchinger. Fr. Ninz hielt in einem Artikel im Standard (siehe „Spielchen mit der Maus“) dies auch schriftlich fest.

Nun, fast die ganze Truppe ist mit demselben Leiter, Herrn W. H., von dieser GS Stelle (BDP in der P. gelegen) übersiedelt und ist seit Jahren als AMS GS Stelle F. tätig. Und genau wieder unter dem Leiter Herrn H. passierte der Vorfall, der den WEGA Einsatz auslöste.

Wie schon erwähnt, Fr. Ninz (damals noch Redakteurin beim Standard) schrieb folgendes, da ich als AMS Berater Ungerechtigkeiten aufdeckte, die man Arbeitslosen damals schon antat. Die oft harten Sanktionen (sehr zum Nachteil der Arbeitslosen, weil es ja kaum Jobs zum vermitteln gab) wollte ich auch nicht alle ausführen. Ich war der einzige AMS Berater in ganz Österreich, der sich damals dagegen auflehnte…

Die Spielchen mit der Maus

Kartenspiel half Beratern des Arbeitsmarktservice beim Umstieg auf Computer

Lydia Ninz

Wien - Arbeitslose gelten im Arbeitsmarktservice (AMS) zwar ausdrücklich als "Kunden". Doch die Praktiken mancher - nicht aller - AMS-Berater zeigen eher in die Gegenrichtung. Ein früherer AMS-Berater bestätigt nun Berichte von Betroffenen, die den unguten Stil von Beratern zu spüren bekamen.

"Wenn'st einen Kunden nicht magst, mach' mit ihm brieflich einen Termin aus. Aber den Brief schickst nie ab. Und schon hat er ein Kontrollversäumnis, riskiert also eine Sperre des Arbeitslosengeldes. Diesen Tip hab' ich gleich am Anfang meiner Beratertätigkeit bekommen", packt M. Tf. aus.

Tf. ist jener Mann, der dem Salzburger WEB-Bauskandal zum Opfer fiel und der das AMS nach jahrelangem, hartnäckigem Widerstand dazu zwang, ihm 22.000 Schilling wegen falscher Pfändung nachzuzahlen. Es ist derselbe Familienvater, der seinen Dienst im AMS quittierte, weil er sich weigerte, Müttern das Arbeitslosengeld zu streichen. (STANDARD 12. bzw. 22. 6.)

Tf. Ex-Chef im AMS für Bekleidung, Druck und Papier, W. H., weist solche Praktiken weit von sich. "Wenn ich drauf kommen würde, daß jemand die Kunden so legt, würde ich ganz scharf durchgreifen."

Besonders rigoros gehe man, so Tf., gegen Ausländer vor: "Unglaublich, was da oft alles an Fristversäumnis zusammengezählt wird - jede Minute, mit größter Akribie -, nur damit man die Leute obidrah'n kann." Er kann sich auch genau an rassistische Äußerungen eines seiner kinderlosen Ex-Kollegen erinnern, der sich am Kindersegen türkischer Staatsbürger stieß. "Kollege Tf. sollte Dinge, die privat irgendwo gesagt wurden, und das Dienstliche trennen", rät H. "Ich kann mir vorstellen, daß privat bei irgendwelchen Festeln oder bei Eröffnungen irgendwer blöd daherredet. Aber im Geschäft lege ich großen Wert darauf, Ausländer genauso zu behandeln wie Inländer, soweit es gesetzlich möglich ist", schränkt er ein. Die Arbeit der Ausländer, vor allem im Textilreinigungsbereich sei ja besonders wertvoll. Einige Ex-Kollegen hätten in der Dienstzeit stundenlang das Computerspiel "Solitaire" gespielt, weiß Tf. "Dieses Spiel gab es tatsächlich. Aber nur, um den Umgang mit der Maus zu lernen", räumt H. ein. Doch es sei inzwischen abgeschafft worden. Warum? "Eben aus dem Grund, damit sich die Leute auf die Arbeit konzentrieren."

Daß der Frauenerlaß die AMS-Berater dazu anhielt, Müttern das Arbeitslosengeld zu streichen, bestreitet H. nicht. Man habe die Mütter darauf vorbereitet und versucht, Härtefälle zu vermeiden. "Ein Problem hatten wir aber natürlich mit Frauen, die in den nächsten Jahren keine Beschäftigung annahmen, weil sie nicht gewillt sind, Einschränkungen auf Kosten der Kinderbetreuung in Kauf zu nehmen." Das seinen aber nur Einzelfälle gewesen. "Diese Frauen haben sich selbst deklariert." Tf. konnte auch nicht verstehen, warum seine Ex-Kollegen zwar einander in gewissen Situationen deckten - stundenlang zu spät kommende Kollegen unter deren Code am Computer anmeldeten - gleichzeitig aber "Null Verständnis" für Kunden zeigten, die sich in ähnlich prekrären Lebensituationen (in Scheidung, Alleinerziehende) befinden.

© DER STANDARD, 5./6. Juni 1999

"Ich sollte 380 Mütter aus dem Bezug drängen"

Berater ging, weil er Frauenerlaß nicht ausführen wollte

Lydia Ninz

Wien - "Die Dienstanweisung 6/7 schreibt vor, alle Mütter mit Betreuungspflichten aus dem Arbeitsmarktservice wegzudrängen. Sie sollen zur Abmeldung des Arbeitslosenbezugs überredet werden, oder über Sanktionen in die Sozialhilfe geschickt werden."

Das schrieb M. Tf. im Juli vor einem Jahr. Der Mann muß es wissen. Er war zu diesem Zeitpunkt Berater im Arbeitsmarktservice (AMS) in der Geschäftsstelle Bekleidung-Druck-Papier in Wien. Seine 600 Schalterkunden setzten sich hauptsächlich aus Müttern zusammen. Tf., selbst Vater dreier Kinder, hatte sich aus Überzeugung für diese Gruppe einteilen lassen.

Doch dann kam im Frühjahr 1998 die Dienstanweisung 6/7 von Sozialministerin Lore Hostasch. Mit diesem sogenannten Frauen-Erlaß (STANDARD vom 20. Jänner 1998) legte die Sozialministerin fest, daß das AMS bei der Vermittlung arbeitsloser Mütter und Väter nur mehr ein halbes Jahr lang auf Betreuungspflichten Rücksicht zu nehmen braucht. Wer es in diesem Zeitraum nicht schafft, Kinder und Job unter einen Hut zu bringen, muß entweder einen angebotenen Job annehmen - einen Ganztagsjob statt einer kinderverträglicheren Teilzeitarbeit - oder verliert das Arbeitslosengeld.

Die Grünen hatten schon damals eine dramatische Verschärfung der Situation der Frauen vor allem in Wien gefürchtet. Denn in Wien wurden - im Gegensatz zu anderen Bundesländern - die Bedürfnisse der arbeitslosen Mütter noch relativ stark berücksichtigt.

"380 Mütter hätte ich in den folgenden sechs Monaten aus dem Bezug drängen sollen." Doch das konnte der Wiener AMS-Berater Tf. mit seinem Gewissen nicht vereinbaren. "Ich stehe hinter meinen, mir am Schalter anvertrauten Personen und werde sie nicht aus dem Bezug drängen, nur weil's keine Jobs gibt oder eben nur Teilzeitjobs zu den unmöglichsten Zeiten und noch dazu mit sehr wenig Verdienst", schreibt er in seinem Kündigungsschreiben im Juli 1998.

Im Gespräch mit dem STANDARD ergänzt er: "Auch wenn's dann später, als der Geldmangel nicht mehr so drückend war, geheißen hat, diese Dienstanweisung etwas weicher anzuwenden, ist damit der Mutter mit Kindern nicht geholfen, wenn ein Beraterkollege gerade mit dem linken Fuß aufgestanden ist und zum Beispiel heute einen schlechten Tag hat."

Noch etwas störte den Familienvater: "Seit Monaten fühlte ich mich als Putzfetzen der Regierung, der den Müttern wegen totalen Förderungsstopps meiner Geschäftsstelle seit zwei Monaten nicht einmal eine Kinderbetreuungshilfe geben konnte, sodaß Mütter nicht arbeiten konnten, weil sie sich den Kindergarten nicht leisten konnten."

AMS-Chef Kl. W bestätigt im Gespräch mit dem STANDARD, daß der Hostasch-Erlaß in Wien seit dem Vorjahr selbstverständlich durchgeführt werde und daß sich die Situation der Mütter gegenüber früher verschärft habe. Tatsache ist, daß die Frauenarbeitslosigkeit in Wien gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist. Einen Rückgang, den Tf. auf den Erlaß zurückführt. Faktum ist auch, daß im Vorjahr österreichweit um 1500 weniger Kinderbetreuungsbeihilfen ausgezahlt wurden.

© DER STANDARD, 22./23. Mai 1999
DER STANDARD 7/8. August 1999 von Frau Lydia Ninz

Anmerkung:
Meinen Respekt Herr Tf. M.

2.11.2007 um 22.37 Uhr - von H.Bö.
Hallo Leute!!
Na, ja ich sage mal, daß hier noch viel mehr zum berichten wäre, ich würde schon gerne wissen, wieviele AMS - Mitarbeiter schweigen, weil sie Ihren Job behalten wollen, oder?? Es wird sicher Berater/Innen geben, die mit den Gegebenheiten am AMS nicht im Einklang stehen und um interne Konsequenzen zu vermeiden, Ihren Job einfach machen, aber ich möchte gerne sehen, wieviele etwas zu berichten hätten wie manche Berater und Amtsleiter Ihre Stellung ausnützen und Schikanen gegenüber der Arbeitslosen lustig finden


2.11.2007 um 15.34 Uhr - von H.Bö - nicht länger unterdrücken und willenslos machen lassen.



Hallo Christian,

Ich bin zwar erst vor ein paar Tagen auf diese Seite gestossen, und habe mit Freuden gemerkt, daß (ich verwende, mit Erlaubnis das Du-Wort) Du wirklich großen Einsatz für unsere Anliegen bezüglich des AMS und dem korrupten Politiker-Pack an den Tag legst obwohl Du mit deinem DV mit beeinträchtigen Menschen mehr als ausgelastet bist, umsomehr bitte ich Dich weiterzumachen und ich bin auch überzeugt, daß einige Leute Dir in irgendeiner Weise behilflich sein könnten um Dich zu entlasten, d.h. Dir vielleicht Arbeit ab nehmen können, (Schreibarbeiten, Datenaufnahme, Kontakte mit anderen usw.) Zumindest stelle ich mir diese Zusammenarbeit einmal vor. Ich denke schon angestrengt nach, wie wir eine Gemeinschaft bilden, die endlich mal zeigt, daß wir uns nicht länger unterdrücken und willenslos machen lassen.

Übrigens: Der Artikel von F.B bezüglich der EU-Petition ist natürlich eine Alternative, weiter so, denkt mal alle nach gerade jetzt Leute, sollten wir nicht nachlassen und zusammenhalten.
Ich z.bsp. bin bereit mitzuhelfen.
lg.H.Bö


4.11.2007 um 15.34 Uhr - von H.Bö - Man sollte alle diese Figuren von ihren Posten entheben
Hallöchen Leute
Ach unser so sozialer Bundeskanzler, Ein Vorkommnis das mich furchtbar ärgerte, war, daß er mit seinem Wagen zu schnell unterwegs war weil er spät dran war - ist auch ein Argument - dann soll er früher wegfahren, zumindest würde dies einem von uns Bürgern gesagt werden, wenn wir zu schnell mit unseren Autos wären. Aber der Herr BK darf das straflos machen. Wie A.M schreibt: Lug und Trug vor der Wahl und dann......Gesetze beschließen, daß einem schlecht wird. Man sollte alle diese Figuren von ihren Posten entheben den Diplomaten-Status wegnehmen und den Spieß umdrehen und sie dann als arbeitslos behandeln, ihre Konten sperren und ihnen nur so viel geben, daß sie mit gerade mit dem Lebensminium von ca. 500 Teuros und manche noch viel weniger leben müssen und an den Ämtern allen Angestellten die Ihre Stellung schamlos zur Unterdrückung der Betroffenen ausnützen (vor allem das AMS) ablösen und Ihnen dann den Zwang auferlegen, den sie uns jetzt bieten.

Ich habe übrigens auch mal ein Schreiben an Martin Bartenstein (leider nicht eingeschrieben Ich glaub voriges Jahr im März) bezüglich der Schulungen des AMS gesendet: Ergebnis: KEINE ANTWORT, na ja ist leider vom/der Sekretär/In in den Papierkorb gelandet, denke ich.

Immer mehr Hass macht sich bei mir breit und da bin ich nicht alleine.
lg H.B.


2.11.2007 um 13.39 Uhr - von Werner - An Sandra - Ich fühlte mich so verletzt
Eines kann ich dir nur raten - Fühle Dich nicht schuldig, egal was sie sagen.



Hallo Sandra,

eines kann ich dir nur raten - Fühle Dich nicht schuldig, egal was sie sagen.
Sie wollen einem grosse Schuldkomplexe einreden, den Willen brechen, etc.
Nehmt die Fragen als nicht selbstverständlich hin !
Hier wird dem psych. Phänomen des Gruppenzwanges gearbeitet, Leute die nicht mitmachen werden ausser die Gruppe gestellt und als Aussenseiter deklariert, verhöhnt.
Der Lemming-Zwang wird gefördert.
Sie sagen, ohne Arbeit bist du NICHTS, ich sage im Gegenteil:
Mit tun die Leute leid, die sich NUR über die Arbeit definieren!
Ich bin mehr (wert) als nur ein Arbeitnehmer.
Ich denke, fühle, habe gute Freunde, Hobbys, diene der Gemeinschaft als freiwilliger Helfer etc. und so ähnlich sollte Jeder - in seinem eigenen persönlichen Freiraum - denken.
Die Arbeit ist nur ein geringer (wichtiger, geldbringender) Teil meiner Persönlichkeit.
Mir ist klar, daß diese Einstellung nicht satt macht oder die Miete zahlt,
doch sie macht geistig gesund und ist für die Seele erfrischend.

Bei solchen Kursen wird oft gefragt, wieso man noch keinen Job gefunden hat.

Ich habe mir mal einige kritische Antworten erdreistet :
Das sollte doch das Ziel dieses Kurses sein, und wenn ich Ihnen das jetzt sage, sind Sie vielleicht nicht mehr objektiv oder denken nur engstirnig in die Richtung meiner Antwort.

Oder :
Bei schwammig formulierten Antworten des Coachs, einfach nachfragen:
Wieso wissen Sie das nicht, können oder wollen Sie mir NICHT helfen ?
Alles gründlich hinterfragen und lästig sein !
Nicht alles defensiv hinnehmen und re-agieren, sondern offensiv positiv agieren.

Diese schwammig formulierten Phrasen sind eindeutig gewollt, der Fragende soll die Antwort selbst suchen, mit ja viel Spielraum und der Coach muss sich nicht festlegen!

Die wollen es sich leicht machen, denn die Antwort schreiben sie einfach in den Bericht ans AMS rein ! Sie wollen einfach nicht selbst arbeiten, nicht nachdenken, was wirklich dahinter steckt.
Bei den kleinen Gehalt wäre ich auch nicht motiviert!

UND WICHTIG !
Verlangt bei solchen Kursen den Bericht, den die Coaches für das AMS anfertigen !!
Ihr werdet sehen, was die da alles für Nonsense reinschreiben, teilweise sogar aus Niedertracht und Böswilligkeit wenn man solche kritische Fragen stellt !
Berichtet doch Eure Erfahrungen !


2.11.2007 um 4.06 Uhr - F.B. - EU-Petition



Hallo Christian,

ich bewundere wirklich deine Arbeit und ich möchte dass du unbedingt weitermachst. Und gib ja nicht auf !!

Dass Österreich kein demokratisches Land ist wissen wir längst seit den Wahlen im Oktober 2006, aber wir gehören zur EU, und als EU-Bürger können wir direkt eine EU-Petition im Europäischen Parlament eingeben, das dort öffentlich im Plenum des europäischen Parlaments behandelt wird !! GRATIS! Damit können wir uns gegen unsere korrupten Politiker wehren!

Eine EU-Petition ist... :
In der Petition kann ein individuelles Ersuchen, eine Beschwerde oder Bemerkung zur Anwendung von EU-Recht oder eine Aufforderung an das Europäische Parlament dargelegt werden, zu einer bestimmten Angelegenheit Stellung zu nehmen!!

Solche Petitionen geben dem Europaparlament die Möglichkeit, auf Verletzungen der Rechte eines Unionsbürgers durch einen Mitgliedstaat oder ein EU-Organ zu reagieren !!

Petitionen können schriftlich auf dem Postweg oder online auf der Website des Europaparlaments, bzw. per E-Mail eingereicht werden. Jährlich gehen beim Europäischen Parlament rund 1.000 Petitionen ein. Einige davon werden auch im Parlamentsplenum direkt behandelt.

Auf der Internetseit des europäischen Parlaments steht alles dafür was man tun und wissen muß:

http://www.europarl.europa.eu/parliament/public/staticDisplay.do?id=49&pageRank=1&language=DE

Wichtig ist natürlich: Wenn sich mehrere betroffene Leute zusammenschließen und gemeinsam eine Petition einreichen, dann bringt das noch mehr aufsehen. Denn jede Petition wird dort behandelt, europaweit vorgetragen und es werden auch weitreichende Entscheidungen getroffen ! Niemand wird abgeschaslt wie beim AMS.

Auch für uns kleinen Österreicher gilt die VERFASSUNG der Europäischen Union, und diese Rechte kann man auch beim EuGH (bei Verfahrenshilfe gratis) einklagen !!!! Nur ist diese Vorgangsweise noch eher unbekannt und einfach neu.


Übrigens als EU-Bürger kann man, falls der VwGH eine AMS Klage zu unserem Nachteil abweist, direkt an den Europäischen Gerichtshof in höherer Instanz weiter gehen. Dann wäre der EuGH für eine AMS Klage zuständig ! Der EuGH steht über österreichischen Recht drüber, daher hat dann das AMS zu kuschen.

Derzeit läuft zB eine klage vorm EuGH gegen deutsche Studiengebühren, denn laut EU-Verfassung muss studieren in der EU gratis sein.

Ausserdem gibt es für spezielle Fragen, welche Rechte wir EU-Bürger haben und wie man sie auf EU-Ebene durchsetzen kann den Ombudsmann der EU, man kann ONLINE Beschwerden einreichen, welche auch sofort behandelt werden, allerdings zu unterschiedlichen Problemstellungen... Siehe Homepage:

http://www.ombudsman.europa.eu/home/de/default.htm

Viele Grüße, FB

Antwort:
Danke für die ermunternden Worte!
Ich habe momentan ein befristetes DV. bei der Lebenshilfe als Betreuer beeinträchtigter Menschen.
Diese Arbeit erfordert vollen Einsatz, wobei ich dort positive Reaktionen zurück bekomme.

Da SoNed ein Ganztagsarbeit ist bin ich momentan überlastet!
Ich hoffe, dass sich immer mehr Menschen dem notwendigen "gewaltfreien" Widerstand anschliessen! - Würde mich motivieren und entlasten!


1.11.2007 um 22.45 Uhr - von Petra - Änderungen bei den Zumutbarkeitsbestimmungen



Auf Initiative der SPÖ wird gesetzlich klargestellt, dass eine Vermittlung auf eine Stelle als Freier Dienstnehmer zwar vom AMS angeboten, aber nicht erzwungen werden kann. Damit ist gewährleistet, dass Arbeitssuchende die mit einer solchen Stelle nach wie vor verbundenen Nachteile (kein Urlaubsanspruch, kein 13./14. Gehalt, kein Kollektivvertrag etc.) nicht in Kauf nehmen müssen. Zudem wurde erreicht, dass die Verweigerung der Zuweisung zu einem Sozialökonomischen Betrieb nur unter gewissen Voraussetzungen (u.a. wenn dort eine Kollektivvertragsentlohnung gesichert wäre) mit Sanktionen geahndet werden kann.

Kommen werden allerdings schärfere Sanktionen gegen schwarz arbeitende Arbeitslose, sie bilden das Gegenstück zu den teils bereits umgesetzten, teils geplanten Maßnahmen gegen organisierte Schwarzarbeiter (verpflichtende Anmeldung zur Sozialversicherung vor Arbeitsbeginn und die geplante Generalunternehmerhaftung).

Bildungskarenz schon nach einem Jahr und mit höherer Entschädigung

Schließlich ist im Paket auch eine Verbesserung der Bildungskarenz enthalten. Diese wird künftig im Falle eines entsprechenden Wunsches schon nach einem und nicht wie bisher nach drei Jahren gewährt. Außerdem gibt es deutlich mehr Geld, die Entschädigung wird von derzeit 430 Euro auf 800 bis 850 Euro beinahe verdoppelt.

Anmerkung:
Wir werden sehen! Bestimmungen mit Spielraum für AMS wird zum Nachteil der Betroffenen ausgelegt!
Ist Kalkül um Arbeitslose zu disziplinieren! Kuschen sonst kommt das nicht zur Anwendung!
Ich glaube nicht mehr das die SPÖ unter Gusenbauer und dem Regierungsteam
soziale Schwerpunkte legt!
SPÖ Neu - Dafür wählen lassen und anschliessend Verrat üben!


1.11.2007 um 9.02 Uhr - H.Bö - auf zu noch mehr Zwang und Menschenverachtung,



Hallo Leute,
Lese hier mit großem Unmut, daß die AIVG-Novelle im Parlament genehmigt worden ist, na, dann auf zu noch mehr Zwang und Menschenverachtung, mir bleibt hier nur zu sagen, wie eben Gero meint...Jetzt heißts dagegen ankämpfen und aufwachen. Leider ist es ja so, daß sich eben nur ein kleiner Prozentsatz dagegen wehren wird und das ist zuwenig, Leute!! Auf der anderen Seite was für legale Wege bleiben uns übrig?? Protest??? Demonstrieren???, Na, ja man sieht ja in Frankreich, nützt nichts, wird von der Polizei schnell aufgelöst, so wirds auch bei uns sein, oder?? Briefe an die zuständigen Politiker schreiben? Das ist genau soviel wie wenn wir mit einer Wand reden würden.

Ich z.bs. bekomme 520 Euro N.St.Hi. und bezahle 340 Teuros Miete alleine, sollen die ach so sozialen Politiker mal mit dem Geld leben, aber das ist denen ja egal, nach dem Motto mir gehts gut und die anderen sollen schauen, wies weiter kommen. Mir bleibt hier nur Verachtung und Hass auf das korrupte Pack, so schauts aus.
Muß auch dazu sagen, daß auch ich schon am AMS ausgezuckt bin aber natürlich ohne Waffe, nicht wie der Pistolenmann, und ich bin sicher, daß dies schon viele gemacht haben, auch ich hatte schon im Sinn, den jeweiligen Betreuer hinter seinem Schreibtisch hervorzuziehen, aber was hätte das gebracht nur Ärger mit der Polizei. Also ich kann nur sagen, nachdenken, was wir gemeinsam -und nur gemeinsam- unternehmen können.

Anmerkung!
Der Umkehrschluss ihres ersten Absatz ist "nichts tun"! NEIN!
Ich bin über den Beschluss depremiert und momentan weiss ich nicht woher die Kraft für SoNed nehmen!
Aber jeder soll reagieren und aktiv werden! Sie haben recht, gemeinsam sollte unser Ziel sein. Bis es soweit ist, sollte jeder in irgendeiner Form seinen Unmut äussern und diesen vor allem den Parlamentariern, der Regierung, jeden Politiker, verschiedenen Institutionen etc. mitteilen!
Jeder soll/muss jetzt wirken!

31.10.2007 um 19.28 Uhr - von H.Bö - Motto : freundlich ins Gesicht lächeln und den Dolch hinter dem rücken versteckt ..
Einen Artikel-Ausschnitt von Harald vom 26.10.07 möchte ich unbedingt kommentieren und zwar:
Und Vorsicht vor netten Angestellten in diesen AMS nahen Stätten, dies kann nach hinten losgehen !

Als ich im Mai dieses Jahres auf einen Deppenkurs geschickt wurde - sagte mir meine Beraterin ganz freundlich...es ist nur für ein bis zwei Stunden wöchentlich ein Einzelchoaching vorgesehen. Nun, als ich dies bei Kursbeginn und der Vorbesprechung mitteilte, rief die Kursleiterin meine Beraterin an und fragte ob dies stimme, daß ich gesundheitlich nur diese 1-2 Stunden wöchentlich dieses Coaching besuchen muß. Nun, kommt der Hammer, dies wurde natürlich vom AMS negiert, und es wurde mittgeteilt daß ich sehr wohl die übliche Kurszeit anwesend sein muß. Ich stand natürlich dann als Lügner da und rief meine Beraterin an, warum sie mir sagte daß ich nur diese mindeste Stundenanzahl anwesend sein mußte, und es dann anders kommt...meinte sie, daß Ihr ein Irrtum passiert ist und ich sehr wohl verpflichtet bin den vollen Kursablauf zu besuchen. Ich kam mir da sehr vera....vor und dachte mir, na, ja das ist wieder typisch ...Ins Gesicht freundlich und dann zeigen (So wie im ganzen Le!
ben) sie alle das wahre Gesicht. Aber ich habe dann schon richtig gehandelt mit der Einreichung der Berufsunfähigkeitspension...aber jetzt nach der Ablehung wartet ja wahrscheinlich der nächste Kurs wie ich schon mal erwähnte.
So wird man heruntergemacht und vera....wie der letzte Dreck, so nach dem Motto: \"Bist Du nicht willig, brauch ich Gewalt\". Mich wundert nichts mehr, wenn manche durchdrehen, was ich übrigens auch nicht gut heiße, was der gemacht hat, aber ich versteh es.




31.10.2007 um 19.28 Uhr - von Gero - Es ist geschafft! Die menschenverachtende AlVG-Novelle ist durchs Parlament genehmigt worden. -
Schande über diese menschenverachtende Regierung.


Es ist geschafft! Die menschenverachtende AlVG-Novelle ist durchs Parlament genehmigt worden.
Schande über diese menschenverachtende Regierung.
Hier eine Mail welche ich soeben an den ach so sozialen Herrn Gruselbauer geschrieben habe.
Jeder der mag kann den Text gerne benutzen, verändern und vorallem an die zuständigen Politker mailen.
Jetzt wirds Zeit zu kämpfen.

Herr Gusenbauer,

Danke für diese tolle und vorallem sozial starke Novelle.
Mit diesem Gesetz setzen Sie Erwerbsarbeitslose Sklaven gleich und bisher vom VwGH
als illegal eingestufte AMS-Praktiken werden dadurch legalisiert.
Können Sie sich überhaupt vorstellen, was es heisst von 700 Euro im Monat leben zu müssen?
Nein, sie sind ein satter und wohlfeil gebetteter Grossverdiener [übrigens ist das unser aller Steuergeld welches sie jedes Monat auf Ihr Konto bekommen] dem jeder Bezug zu den Bedürfnissen der Menschen verloren gegangen ist.
Sie können es sich wohl einfach nicht vorstellen wie \'lustig\' es ist, vom AMS mit Schikanen, ungerechtfertigten Leistungskürzungen und Psychoterror überzogen zu werden.
Daher wohl auch Ihre Zustimmung zu so \'sozialen\' Komponenten wie \'Aufsuchende Beratung\' oder nun verpflichtende \'Deppenkurse\' die lediglich der Statistik-Verschönerung dienen.
Nach den gebrochenen Wahlversprechen ist dies nun ein weiteres Zeichen dafür, dass die SPÖ unter Ihnen schon brauner ist als FPÖVP es weiland waren.
Schämen Sie sich für Ihr asoziales, neoliberales und menschenverachtendes Verhalten.
PFUI!!!

mit verächtlichen Grüssen


Wenn es \'grauslich\' ist, dann ist es dieser machtgierige Zwerg der von allem, was Sozialdemokratie einmal war nichts mehr übriggelassen hat.

1.11.2007 um 0.39 Uhr von Myright - Diese Regierung hat Grenzen schamlos überschritten.
ja leider es ist durch - war aber auch nicht anders zu erwarten, das sich alle parteien einig sind.
diese novelle zeigt nur wie unfähig diese regierung ist, wie unfähig bartenstein sein amt führt, er hat keine ahnung wohin mit den vielen arbeitslosen österreicherInnen und trotztdem will er zusätzlich billige fachkräfte aus dem ausland.
ob rot oder schwarz - egal es ist der selbe unfähige sauhaufen.

jetzt heißt es lücken zu finden, gesetzwidrigkeiten zu bekämpfen
und diese lücken sind vorhanden, das ams beschäftigen mit schriftlichen anfragen, rechtsauskünften, beschwerden - nicht ständig alles gefallen lassen. Es ist keine schande arbeitslos zu sein, schon gar nicht bei dieser verlogenen regierung, die mehr arbeitsplätze vernichtet hat als neue geschaffen hat.
die ams-berater sollen arbeiten, sie schikanieren dich sowieso.

bartenstein und diese regierung will eine schweigende bevölkerung.
die AL lobby wird immer größer und stärker. Nicht vergessen, es werden viele freie dienstnehmer und schein-selbstständige dazukommen und arbeitslosengeld beantragen.

hartnäckig nachfragen wird nicht bestraft und führt auch nicht zur bezugssperre.

auch die meisten arbeitgeber sind mit dieser entwicklung nicht zufrieden, denn der arbeitgeber will einen zufriedenen arbeitnehmer und keinen vom ams durch zwang eingeschüchterte arbeitskraft.

kritisch wirds nur bei den sklaventreibern, da ist abzuwarten wie die reagieren und die situation ausnützen werden - doch schlechte leasingarbeiter sind auch nicht gut für das geschäft - es werden viele zusperren. trenkwalder - leider wird überleben - der hat schon einen fuß im ams und wird die löhne weiter nach unten drücken können.

worüber ich mir sorgen mache ist die aufweichung des datenschutzes und weitergabe von daten durch ams. das führt wirklich zu problemen, da ich keinen einfluß darauf habe und es nicht kontrollieren kann. Es wird ja jetzt schon, derartig viel informationen weitergegeben zwischen ams und arbeitgeber die den arbeitgeber überhaupt nichts angehen. beispiel krankheiten usw.
bartenstein hat damit bewiesen wie unwichtig ihm, arbeitnehmer bzw. bevölkerung im allgemeinen, ist. Datenschutz ist bartenstein kein anliegen. Das werden Leasingfirmen extrem ausnützen. Der durchsichtige arbeitnehmer ist somit keine utopie mehr.



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