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Friedensbewegung!

Soned beteiligte sich an einer erfolgreichen Aktion der Friedensbewegung!
Ausgangspunkt Werkstatt Frieden & Solidarität

Atomwaffenbefürworter wurde fallen gelassen und abberufen!

Am 21. Jänner fordert der Beauftragte für Strategische Studien Erich Reiter, einer der höchsten Beamten im Verteidigungsministerium, in einem Zeitungsinterview den Griff nach der EU-Atombombe und unterstützt die Aussagen des französischen Präsidenten Chirac, der mit dem atomaren Erstschlag drohte.
Erst als die Werkstatt Frieden & Solidarität auf der Titelseite der „guernica“ und weitere Friedens- und Umweltorganisationen und viele Einzelpersonen gegen diese Ungeheuerlichkeit aufschreien, kommt es zu ersten Lebenszeichen in den politischen Führungsetagen.
Noch am 4./5. Februar – also zwei Wochen nach dem Skandalinterview – ist das Verhältnis zwischen Platter und Reiter offensichtlich ungetrübt. Der Verteidigungsminister nimmt Erich Reiter zur Münchner Sicherheitskonferenz mit, wo sich die Creme de la Creme aus NATO und EU trifft, um sich über neue Pläne der Aufrüstung und Kriegsvorbereitung zu unterhalten. Der Druck der Friedensbewegung erreicht schließlich die Medien, erste Nationalratsabgeordnete schließen sich dem Protest an.
Nachdem Reiter gestern in einem Interview seine Forderung nach einer „Euro-Atombombe“, die „notfalls auch eingesetzt werden soll“ wiederholt, entscheidet sich Platter zum Zurückrudern und beruft Reiter aus seiner Funktion im Verteidigungsministerium ab.
Ein Erfolg der Friedensbewegung. Der ohne Proteste und der Öffentlichkeitsarbeit von Werkstatt Frieden & Solidarität nicht gelungen wäre.
Unser Druck hat bewirkt, dass ein vorlauter Militarist im Verteidigungsministerium fallengelassen werden musste.
Dieser Erfolg ist uns Ansporn, gegen das EUropa der Konzerne und Generäle verstärkt weiterzuarbeiten.


----- Original Message -----
From: Mucky Soned
Sent: Saturday, February 04, 2006 9:58 PM
Subject: Atomwaffenpolitik


An die österreichische Regierung
und den Politikern der SPÖ - ÖVP - FPÖ und Grünen


In einem Interview mit dem Volksblatt (21.1.2006) setzt sich Erich Reiter, ranghoher Beamter des Verteidigungsministerium, für den aktiven Gebrauch von Atomwaffen ein.
Anstatt aus der Geschichte zu lernen, so in eine höhere Bewusstseinsebene zu gelangen und damit die Politik der Zukunft zu gestalten, (Eine Friedenspolitik des miteinander, Teilung des Vorhandenen, Förderung aller Staaten der Welt um ein Niveau zu erlangen, dass die Länder der Erde ihre Identität und Eigenheit bewahren lässt.) vertritt Erich Reiter eine ewig gestrige Ideologie mit der er Spanungen erzeugt, am Leben erhält und ein freundschaftliches Klima ausschliesst.
Eine solche Einstellung darf im neuen Jahrtausend keine Politik gestalten. Darum fordere ich die sofortige Entlassung von Erich Reiter.

mit freundlichen Grüssen
Christian Moser
http://www.soned.cc/
Arbeitsloseninitiative

Antwortschreiben der SPÖ, Grünen und ÖVP.

Sehr geehrter Herr Moser,


selbstverständlich haben wir SozialdemokratInnen eine klar ablehnende Haltung gegenüber dieser unverantwortlichen, ja skandalösen, weil Atomwaffen verharmlosenden Äußerung und Haltung und werden diese entsprechend vertreten.

Mit freundlichen Grüßen,
Petra Bayr SPÖ-Bereichssprecherin für Entwicklungszusammenarbeit

Sehr geehrter Herr Moser,

im Namen der Zweiten Präsidentin des Nationalrates Barbara Prammer danke ich für Ihr Schreiben und Ihr Engagement! Der sozialdemokratische Parlamentsklub, Frau Bettina Stadlbauer, Abgeordnete zum Nationalrat, hat 2 parlamentarische Anfragen zu diesem Thema an die zuständigen Mitglieder der Bundesregierung gestellt, die Sie auch im Anhang finden. Weiters übermittle ich Ihnen eine APA-Aussendung zu diesem Thema zur Kenntnisnahme.

Mit freundlichen Grüßen
Angelika Flatz Mag.
Leiterin des Büros
der Zweiten Präsidentin des Nationalrates

Sehr geehrter Herr Moser,

vielen Dank für Ihr Mail, an Ulrike Lunacek, dass von Ihr gelesen und an uns zur Beantwortung weitergeleitet wurde.
Sie haben mit Ihren Aussagen vollkommen Recht. Wir können Sie darin nur unterstützen.
Zu den Aussagen Erich Reiters im Neuen Volksblatt werden die Grünen in einer parlamentarischen Anfrage Aufklärung verlangen.

Auch Präsident Chirac hat ähnliche Aussagen getätigt. Das ist vollkommen inakzeptabel. Das wurde ihm auch von einer Reihe anderer europäischer PolitikerInnen signalisiert. Alleine aus diesen Reaktionen ist erkennbar, dass Chiracs Position keineswegs die gemeinsame Linie der Europäischen Politik darstellt.

Eine echte Europäisierung der Sicherheits- und Friedenspolitik ist aus Sicht der Grünen nur ohne Atomwaffen vorstellbar. Gerade die national ausgerichteten Nuklearstrategien Frankreichs und Großbritanniens stehen einer solchen gemeinsamen Friedenspolitik entgegen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Dialogbüro der Grünen


E-mail 10.02.2006 - 14.37 Uhr

Sehr geehrte(r )Damen und Herren!

Von besorgten Mitbürgern bekam ich in den letzten Tagen viele Mails wie Ihres.
Ich stelle mir die Frage:"Wer vermittelt Ihnen, dass es dazu keine Meinung -oder zustimmendes Schweigen gibt?"
Noch am Tag vor der News Veröffentlichung gab es eine Stellungnahme vom Verteidigungsminister Günther Platter, in den darauffolgenden Tagen einige Presseaussendungen. Auch in verschiedenen Zeitungen wurde sogar darüber berichtet.
Zu Ihrer Information füge ich -die erste Pressemeldung -und aus dem Medienspiegel (Kurzfassung) einen Ausschnitt ein.


1.
OTS179 5 II 0064 NLA0002 08.Feb 06

VERTEIDIGUNG BUNDESHEER REITER NEWS

Verteidigungsministerium weist Reiter-Aussagen zurück

Wien (BMLV) - Das Bundesministerium für Landesverteidigung weist
die Aussagen von Erich Reiter im morgigen "News" schärfstens zurück.
Reiter hat seine Äußerungen nicht mit dem Ressort abgestimmt. Es kann
sich dabei also höchstens um die Privatmeinung Reiters handeln. Seine
Aussagen entsprechen aber nicht der Linie des
Verteidigungsministeriums.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Landesverteidigung
Presseabteilung
Tel: +43 1 5200-20301
mailto:presse@bmlv.gv.at
http://www.bundesheer.at/


*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHERVERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS179 2006-02-08/14:26
081426 Feb 06

2. Verteidigungsministerium: Sektionsschef Erich Reiter wurde nach einem NEWS-Interview, in dem er eine "EU-Atombombe" gefordert hatte, mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Leiter der Direktion für Sicherheitspolitik entbunden. Als Begründung nannte Verteidigungsminister Platter "Vertrauensverlust" (Kr, TXT, St, P, KlZ, SN, OÖN, NVB, TT, WZ, TT).

Ausserdem gab es, da es in den Printmedien zuwenig Aufmerksamkeit bekam, noch eine Meldung in den Mittagsnachrichten.
Meiner Meinung nach, wurde hier weder geschwiegen noch in keinster Weise Zustimmungssignale gesendet. Möglicherweise wurden Sie mangelhaft informiert.
Trotzdem freut es mich, wenn es viele Menschen in unserem Land gibt, die ihr besorgtes Engagement zeigen. Danke dafür!

mit freundlichen Grüßen,
Burgi Schiefermair
Abg. z. NR, ÖVP Klub

Antwort: Friedensaktivisten

Sehr geehrter Herr Schiefermair!


Danke für Ihre Antwort - eine von zweien - den Brief erhielten alle Abgeordneten. das Interview von Erich Reiter im Volksblatt war am 21.1., also lange vor News bzw. zweieinhalb Wochen vor der von Ihnen zitierten Presseaussendung. In jedem Fall bin ich sehr erleichtert über die Abberufung Reiters, wenn auch seine Idee deswegen noch lange nicht gestorben ist. Vielleicht war das nur ein Testballon für die Öffentlichkeit. Ich bitte Sie persönlich, sich dafür einzusetzen, daß dieses unser Österreich sich nie und nimmer an solchen Entwicklungen beteiligt!!

Mit freundlichen Grüßen
C.S.


Liebe Frau Burgi Schiefermair, Liebe Abgeordnete!

Danke herzlich für Schreiben. Ihre "Richtigstellung" kann ich gerne entgegennehmen und mit meiner beantworten.
Bitte nehmen Sie dieses Schreiben nur so weit persönlich, als hier Sie mein Gesprächspartner sind, obschon die ganze Regierung angesprochen ist. Ich bitte Sie herzlich meinen Brief in diesem Sinne zu verstehen und Ihren geehrten Kollegen weiterzuleiten!

Der kritische Bürger missbilligt nicht alleine des davongaloppieten Erich Reiters atomare Attacken, sondern auch sonstige Eigenmächtigkeiten der "politischen Elite", die ihren Auftrag als Blanko-Vollmacht versteht. So ist aber nicht. Ihr Handeln im Rahmen ihrer öffentlichen politischen Tätigkeit ist einzig durch die Zustimmung des kritischen Bürgers legitimiert. Sie sind verpflichtet Stimmen der Bürger im Parlament zum Gegenstand der Diskussion zu machen und im Sinne des Bürgerwillens zu agieren, ohne die Öffentlichkeit zu irgendwas zu verführen oder ihr essentielle Informationen zu vorenthalten. Ohne dem Souverän den ihm gebührenden Platz an der öffentlichen politischen Diskussion einzuräumen und ihm wesentliche Entscheidungen zu überlassen, ist Ihre Tätigkeit leider illegitim und obsolet. Ich hoffe, Sie verstehen.

Mit anderen Worten: Wir sind nicht die Kostgeher Ihrer Veröffentlichungen, Aussendungen und sonstiger Direktiven, sondern der Auftraggeber der Politik. Verfehlte politische Zielsetzungen und Massnahmen können wir - als einzig legitime Korrektive - zurückweisen und von Ihnen Loyalität zum Willen des Volkes (das wir sind!) einfordern. Können oder wollen Sie diesem Anspruch nicht genügen, haben Sie sich als politisch Beauftragte leider disqualifiziert. "Gesetz ist Ausdruck des Willens aller." (A. Camus)

Im Falle Reiter geht es also nicht einzig darum, dass wir nukleare Waffen ablehnen, sondern wir verwerfen von der "hohen Politik" getroffene Entscheidungen, sofern sie sich nicht an die Neutralität und andere massgebliche ethische Forderungen und Vorgaben halten. Diese Koordinaten bestimmt in erster Linie das Volk, und erst in zweiter Linie - in schriftlicher, verspäteter Form - die vom Volk gutgeheissene Verfassung, die Politiker leider allzu oft ausser Acht lassen.
Die projektierte Verfassung der Europäischen Union sehen wir als antidemokratisch und illegitim an, und haben nicht vor diese zu akzeptieren. Sie haben sich gefälligst - ich hoffe, Sie entschuldigen den rauhen Ton, er ist aber gut gemeint! - dem ausdrücklichen Willen der österreichischen Bevölkerung zu widmen, und sollten sich nicht irgendwelchem Diktat aus Brüssel fügen. (Wäre das nicht Hochverrat?)
Wir lehnen die EU als Diktatur ab und wollen mit ihr nichts zu tun haben. Wenn Sie aber die EU so sehr ins Herz geschlossen haben, kein Problem, nehmen Sie sie doch Ihrer Familie nach Hause mit! Sie wird sich bestimmt freuen!

Und noch etwas Wichtiges: Dieses Schreiben ist kein politisches Pamphlet, sondern ein Beitrag zur verarmten, heruntergekommenen Demokratie in unserem Lande. "Demokratie ist die permanente Einladung zum Widerstand." (Th. Litt)

Mit freundlichen Grüssen und mit guten Wünschen für Ihre weitere Tätigkeit:
Z. M. - und eine hohe Zahl kritischer Bürger


An Herrn/Frau Schiefermair

Ich will ihnen gerne glauben und hoffe dass sie für meine Zweifel, nach vielen gebrochenen Versprechungen der ÖVP, Verständnis aufbringen.
Ich bin froh, dass Erich Reiter von seinem Amt entbunden ist. Ob diese "Tatsache" ein zufriedenstellender Wegweiser in der Sicherheitspolitik ist und zur Beruhigung beiträgt wird sich zeigen.

Ich bedanke mich für ihre Antwort
und wünsche uns eine atomwaffenfreie Zukunft!

Mit freundlichen Grüssen

Christian Moser
http://www.soned.cc/

10.02.2006


Sehr geehrter Herr Moser

Vielen Dank für Ihr E-Mail betreffend die Aussagen von Sektionschef Erich Reiter über den Einsatz von Atomwaffen in der Europäischen Union.
Selbstverständlich steht die österreichische Sozialdemokratie wie auch ich zur Fortsetzung der österreichischen Neutralität sowie zur Friedenspolitik; gerade in diesem Licht sind die Aussagen eines der ranghöchstes Beamten des Verteidigungsministeriums skandalös und dürfen so nicht hingenommen werden.
Wie Sie den Medien entnehmen konnten hat allerdings Bundesminister Platter Sektionschef Reiter bereits am vergangenen Donnerstag von seiner Funktion als Leiter der Direktion für Sicherheitspolitik mit sofortiger Wirkung entbunden.
Das ist sicherlich auf den Protest vieler Menschen zurückzuführen und beweist, wie wichtig es ist, sich mit der Verteidigungspolitik kritisch auseinander zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Elisabeth Hlavac

Abgeordnete zum Nationalrat

13.02.2006

Sehr geehrter Herr Moser,

im Auftrag von GS Dr. Reinhold Lopatka danke ich für Ihre Stellungnahme und möchte zu den Äußerungen von DDr. Erich Reiter gerne Folgendes mitteilen: Die von ihm in den diversen Medien getätigten Aussagen stellen lediglich dessen Privatmeinung und stellen keine offizielle Meinung oder gar die Meinung des Bundesministeriums für Landesverteidigung dar. Verteidigungsminister Günther Platter hat DDr. Erich Reiter mit sofortiger Wirkung von seiner Funktion als Leiter der Direktion für Sicherheitspolitik im Bundesministerium für Landesverteidigung entbunden.

Mit freundlichen Grüßen

Ursula Kroczek
Abteilung Politik

24.02.2006



Erweiterte politische Aktivität

2 Protestschreiben ergingen an den Vorsitzenden des Mullahs Justiz Systems im Iran :AyatolahShahroudi E-Mail: info@shahroudi.net


1) Verhaftung führender Gewerkschaftsfunktionäre

Am Donnerstag Abend, den 22.12.05, und Freitag, den 23.12.05 stürmten laut eines vom Richter Mortazavi veranlassten Gerichtsbeschlusses die Spezialeinheiten der iranischen Sicherheitsbehörde die Wohnung des Generalsekretärs der Teheraner Busfahrer-Gewerkschaft, Herrn Mansour Osanlou .
Nach der Durchsuchung der Wohnung Herrn
Mansour wurde er festgenommen und an einen unbekannten Ort gebracht.
Es wurden auch weitere Mitglieder der Gewerkschaft festgenommen .
Die Gewerkschaft der Teheraner Linienbusfahrer ist eine der ältesten Gewerkschaften im Iran. Auf Grund der Festnahmen von Vorstandsmitgliedern und Gewerkschaftsaktivisten am 25.12.05 hat die Gewerkschaft ab 05 Uhr Ortszeit zum Busfahrer - Generalstreik aufgerufen .
Während des Busfahrer- Streiks haben die iranischen Polizei und Sicherheitsagenten viele Busfahrer festgenommen und misshandelt.


----- Original Message -----

From: Mucky Soned

To: info@shahroudi.net

Sent: Monday, January 09, 2006 8:43 PM

Subject: ENTHAFTUNG!

An Mullah Ayatolah Shahroudi

Nach meinen Informationen sind der Generalsekretär der Teheraner Busfahrer-Gewerkschaft, Herrn Mansour Osanlou und mind. 5 Personen
Herr Mahmud Salehei, Herrn Jalal Hoseini, Herrn Mohmmad Abdi, Herr Mohsen Hakimi und Herr Borhan Divargar,

in ihrem Land inhaftiert worden, weil sie für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen eintreten, die dazu beitragen sollen, dass sich die Menschen im Iran wohl fühlen und gerne ihren Dienst verrichten.
Für diese Anliegen haben ihre Landsleute meine vollste Unterstützung. Diese Menschen setzen sich für ein lebenswertes - liebenswertes Iran ein. Ich möchte anmerken, dass ich nicht für ein verwestlichtes Iran bin. Da liegt bei uns selbst zu viel im argen.

Ich möchte aber, dass sich die iranischen Landsleute in ihrer Heimat wohl fühlen und gerne im Iran leben und arbeiten.
Ich möchte, dass die Menschen in ihrem Land in Freiheit und Selbstbestimmung leben.
Ich glaube, dass das auch mit ihrer Religion zu verwirklichen ist.

Ich protestiere gegen die Verhaftung von Herrn Mansour Osanlou, Herr Mahmud Salehei, Herrn Jalal Hoseini, Herrn Mohmmad Abdi, Herr Mohsen Hakimi und Herr Borhan Divargar und eventuell weitere Mitglieder der Gewerkschaft / ArbeiterInnenbewegung und fordere ihre sofortige Freilassung.

Ich bedanke mich im vorraus
und verbleibe
mit freundlichen Grüssen


Christian Moser
www.soned.cc
Arbeitsloseninitiative
Österreich


2) 17 jährige Jugendliche im Iran steht vor ihrer Hinrichtung

----- Original Message -----

From: Mucky Soned

To: info@shahroudi.net

Sent: Wednesday, January 11, 2006 11:00 PM

Subject: Aufhebung des Todesurteils von Frau Nazanin

An den Vorsitzenden des Mullahs Justiz Systems im Iran Ayatolah Shahroudi

Nach meinen Informationen ist Frau Nazanin zum Tode verurteilt weil sie sich gegen ihre Vergewaltigung gewehrt hat. Leider ist bei ihrer Notwehr eine Person zu Tode gekommen.

Wenn meine Informationen die Wahrheit sprechen, dann ist die jugendliche 17 jährige Frau Nazanin sofort frei zu lassen!
Worum ich sie auch bitte!

mit freundlichen Grüssen

Christian Moser

http://www.soned.cc/

Arbeitsloseninitiative

Positive Reaktion! Frau Nazanin ist frei!

Mit Freude gebe ich bekannt, dass Frau Nazanin nach internationalen Bemühungen freigesprochen wurde!
Hallo Christian
Nach internationalen Bemühungen. Die Frau Nazanin wurde Freigesprochen. Sie ist Frei.
Danke für ihre Solidarität
IRAN SOS

30.03.2007


Online-Unterschriftenaktion!


Seiten bei denen mitmachen erlaubt und erwünscht ist!

12.03.2006

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WSF IN CARACAS MIT RIESEN-DEMO EROEFFNET

Zehntausende DemonstrantInnen eroeffneten mit einem Marsch durch das Zentrum das polyzenrische World Social Forum ( WSF ) in Caracas.
Stundenlang dauerte die Demonstration . An ihrer Spitze die zentrale Losung des Forums " Nein
zum Krieg und Imperialismus. Eine andere Welt, ein anderes Amerika ist moeglich ".
Was sofort auffaellt , ist die starke Beteiligung der Frauen. Viele feministische Organisationen sind mit von der Partie. Ihre Losungen reichen vom Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung bis hin zur Ablehnung rassischer Diskriminierung.
Die inhaltliche Bandbreite der Demo ist enorm : ALCA ( das Yankee-Projekt einer Freihandelszone von Alaska bis Feuerland ) wird ebeso aufs Korn genommen , wie die Schuldenproblematik der Laender des Suedens oder Bushs Krieg gegen den Irak. Die ungeloeste Landfrage wird von einer Vielzahl von Bauern- und LandarbeiterInnenorganisationen thematisiert (Via campesina, MST,...). Besonders beindruckend der Block der venezolanischen Organisation Frente Nacional Campesina, die mit ihren Macheten ausgerueckt ist. Auf ihrem Trasparent die Parole: " Totaler Krieg gegen den Grossgrundbesitz ". UmweltschutzerInnen sagen Bayer und Monsanto den Kampf an. Und ploetzlich taucht ein Transparent auf mit der Losung " Jesus war der erste Revolutionaer "...-
GewerkschafterInnen aus Venezuela und der brasilianischen CUT sind ebenso auf der Strasse wie Antikriegs-AktivistInnen aus Boston ( " Bring the troops home now" ) .
Alle in allem : ein gelungener Auftakt ! Und jetzt gehts weiter mit den Seminaren und Versammlungen.

Venceremos!
Hermann Dworczak
25.01.2006



Pressekonferenz "Enlazando Alternativas 2":

CHAVEZ UND MORALES :TEILNAHME AM LA-"ALTERNATIVENGIPFEL"

Auf der heutigen- sehr gut besuchten - Pressekonferenz in der " Concordia "
in Wien konnten die OrganisatorInnen von "Enlazando Alternativas 2 ", dem
Gegengipfel zum offiziellen Treffen der EU- und lateinmamerikanischen
Staats- und Regierungschefs, mit einer politischen Bombe aufwarten:
mindestens zwei Statschefs, nämlich die Präsidenten Venezuelas und
Boliviens, Hugo Chavez bzw. Evo Morales werden auch am " Gipfel der
Solidarität mit den lateinamerikanischen Völkern" teilnehmen.

Leo Gabriel von der Sozialforenbewegung umriß die Ziele des Gegengipfels :
"Der Alternativengipfel soll die Auswirkungen neoliberaler Politik sowohl
in Lateinamerika und der Karibik als auch in Europa aufzeigen und ein neues
Netzwerk zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen in Nord und süd
schaffen ". Süffisant warnte er vor Etikettenschwindel, wenn etwa Anfang
April in Wien eine Tagung der "organisierten (sic !) Zivilgesellschaft"
stattfinden soll, bei der so bekannte " Zivilgesellschaftler" wie Benita
Ferrero-Waldner und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl auftreten
sollen...

Carlos Aguilar von der " Alianza Social Continental", der Organisation die
maßgeglich die -erfolgreichen - Proteste gegen ALCA( die Pläne eine "
Freihandelszone" von Alaska bis Feuerland zu schaffen ) kordiniert, verwies
darauf , daß im Rahmen eines "Triibunals", das die Aktivitäten europäischer
multinatinaler Konzerne in Lateinmareika kritisch beleuchten soll , auch
die Rolle österreichischer Firmen wie der Machinenbauer Andritz zur Sprache
kommen soll.

Pia Lichtblau von Attac zeigte , daß das Ausmaß des- problematischen-
Wirkens europäischer Firmen in Lateinmarika unterschätzt wird. In Brasilien
etwa sind die Direktinvestitionen europäischer Firmen gut doppelt so groß
wie die der USA. Und oft bemüht sich die EU bei Kooparationsabkommen mit
lateinamerikanischen Ländern das erneut durchzuboxen ,was bei den
WTO-Verhandlungen nicht durchgesetzt werden konnte.

Heinz Hödl von der Koordinierungstelle der österreichischen
Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission unterstrich
das starke solidarische Engagement christlicher Organisationen in
Lateinamerika ( etwa für " Ernährungssouveränität" der Länder statt
Abhängigkeit vom Weltmarkt ) .

Last but not least sprach der internationale Sekretär des ÖGB Walter Sauer
die Unterstützung
durch die österreichische Gewerkschaftsbewegung aus. Im Rahmen von
"Enlazando alternativas 2 " wird es am 11. Mai einen speziellen"
Gewerkschaftstag " geben. Sauer gab auch der Hoffnung Ausdruck , daß nun ,
wo "sich der lateinmarikanische Kontinent nach drei Jahrzehnten
Neoliberalismus erhebt, sich ein Ende der neoliberalen Hegemonie abzeichnet
".

23.März Hermann Dworczak ( Austrian Social
Forum-Vorbereitungsgruppe )






 
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